Mein Mann macht mich so wütend ;( silopo

                        • 18.04.17 - 22:16

                          Recherchiert ;-)

                          19.04.17 - 00:01

                          Hier herrscht ja mittlerweile ein Ton!
                          Bitte lass Dich bloß nicht ärgern. Was will Dir da eine einreden; es sei optimal und besonders entwicklungsfördernd, schon das Zubettbettbringen an Elektrogeräte oder Ersatzobjekte abzutreten? Häh? Tatsächlich ist auch Hörbuchhören nicht annähernd so förderlich wie Vorlesen, auch jenseits von 18 Mon., das könnte abgesehen von Lippenbewegungen an dem Wert menschlicher Zuwendung liegen.

                          Außerdem gibt es genügend Eltern, die echt gerne mit ihren Kindern kuscheln u.ä., wer nicht, kann ja immer noch nach Alternativen suchen.

                    18.04.17 - 21:29

                    Und wieso ist das traurig, das ich das durch die Kita weiß?? Is doch schön das dass so gut geklappt hat. Und wie viel Posts hab ich hier schon gelesen, weil die Muttis Angst hatten, das ihre Kinder in der Kita nicht schlafen können. Findest du die auch alle traurig ??

              Wenn nicht, klappts vielleicht mit fernsehen!

      18.04.17 - 11:07

      Hallo,
      ich antworte dir nur kurz, aber muss meine Vorgehensweise jetzt auch nochmal ins Rennen bringen.

      Wir praktizieren Einschlafbegleitung ohne das es für uns Stress, Unwohlsein oder Streit auslöst.

      Auch sind 20-30 Minuten kuscheln mit meinen Kindern für mich keine Zumutung, wie hier momentan ja einige Stimmen versuchen die Einschlafbegleitung darzustellen.

      Offenbar ist es aus der Mode gekommen und unfassbar diese Art des "ins Bett bringen" zu praktizieren.

      Ist mir total egal.
      Wir fühlen uns wohl.

      Das ist der Punkt bei euch.
      Du und dein Mann, ihr müsst einen gemeinsamen Weg finden.
      Es hilft wohl nur reden und Kompromisse eingehen.
      Grüße

      • 18.04.17 - 21:13

        Hallo :)

        Also im Grunde waren wir uns auch immer einig. Mein Mann dachte allerdings das er mit 18 Monaten schon durchschläft in seinem Zimmer. Er ist einfach ungeduldig. Dann war er noch genervt, weil der kleine krank ist und eine Woche jede Nacht min. 2 Stunden wach war. Und irgendwann hats ihm dann einfach gereicht und er hat seinem Ärger Luft gemacht. Darüber hab ich mich so aufgeregt, weil er ja eigentlich dahinter steht, wie wirs machen. Außerdem Merk ich, das mein Sohn die Nähe zum einschlafen braucht und das nehm ich ihm auch nicht. Den Kompromiss den wir jetzt gefunden haben ist, das der kleine dann jetzt in sein Bett, in sein Zimmer zieht.. Allerdings groß genug, das ich mich dazu legen kann..

        Liebe Grüße :)

      19.04.17 - 20:25

      Begleite dein Kind in den Schlaf!! Dein Mann ist schon groß, der muss das aushalten können!

      Das kleinste Familienmitglied soll alleine schlafen während die Eltern schön zusammen einschlafen?? Verkehrte Welt!

      War er vorhat zerstört das Urvertrauen deines Kindes.

      Du musst dich da durchsetzen und ihm klar machen, das euer Kind noch klein ist und Eike Begleitung braucht. Ist ja klar das er beim Papa nicht einschläft wenn er so ungeduldig ist. Mach ihm klar, dass es ein Vertrauensbeweis ist, wenn der Kleine bei ihm einschläft. Das er die Möglichkeit hat, eine ganz besondere Bindung zu ihm aufzubauen.

      Ich drücke dir die Daumen das er es einsieht! Mach du weiter so!!!
      Liebe Grüße von Tanja, die ihre 4,7 Jahre alte Tochter gerade ins Bett bringt

      Ich hab jetzt nicht alles gelesen - sind ja doch so einiges an Kommentaren die da zusammen gekommen sind.

      Hallo dein Kind ist 18 Monate!!!! Keine 18 Jahre! Es gibt nicht zu selten Kinder die benötigen mehr Körperkontakt, benötigen das Begleiten etc. Ja in meinem Freundeskreis ist Junior mit seinen 13 Monaten nur einer von 2 Kindern welches 1. noch gestillt wird und 2. welches noch bei Mama im Bett schläft (auch wenn er große Teile der Nacht im eigenen Bett neben meinem verbringt). Klar ist so ein Kleinkind stressig... hergott meiner raubt mir manchmal echt die letzten Nerven und gerade beim Wickeln macht er oft so nen Terz, das ich mir manchmal trotz unendlicher Geduld nicht anders zu helfen weis, als ihn zu fixieren und mit nem herrischen "hör auf, nur für verdammte 2 Minuten - je mehr du rumhampelst um so länger dauert der mist hier!" ja weil ich auch mal die nerven verliere. Aber ganz ehrlich... auch wenn die Nerven verlieren durchaus menschlich ist... und ich glaub jedem ist es schonmal gegangen das er aus Überforderung sein kleines Baby/Kleinkind angeblufft hat. Aber beim zu Bett bringen? Weil er das Einschlafstillen noch braucht und das Stillen als solches... weil er nicht durchschlafen kann und fürs zu Bett bringen zwischen 5 und 90 Minuten benötigen kann. Klar ist das anstrengend.. aber der weis 1. selbst noch gar nicht wsa er so tut und was sein Handeln bei uns verursacht 2. wenn Kinderaufzucht so bilderbuchmäßig einfach abzuhandeln wäre... würde der Durchschnitt hier nicht 1-2 Kinder haben sondern wohl eher 6-10. Es ist zermürbend und es ist auslaugend und anstrengend und manchmal furchtbar scheiße (sorry der Ausdrucksweise)... aber Kinder sind keine kleinen Erwachsenen... sie können nicht rational denken oder ihre Emotionen kontrollieren. Es gibt Kinder die kommen mit einem hohen Bedürfniss an elterlicher Betreuung zur Welt und wenn man das gewährt sind einmal angenommene Gewohnheiten schwer los zu werden. Das Bedürfniss nach Nähe und Geborgenheit ist aber ein Urbedürfnis... man sucht sie, weil man Angst alleine hat, sich verlassen und alleine fühlt und diese Gefühle therapiert man nicht weg indem man die Bedürfnisse seine Kindes ignoriert oder es auch noch abstraft dafür das es das benötigt.

      Klar meiner ist auch ne kleine Heulsuse... alleine ins Bett legen und rausgehen... der würde sich vor lauter Gebrüll nimmer einkriegen. Wer weis, vielleicht ist das auch nur, weil er es nicht gewohnt ist oder weil ich es ihm so angewöhnt habe. Man weis es nicht... aber fakt ist er bentigt es... genauso wie er es benötigt hoch genommen zu werden bei nem lapidaren Plums aufm Po (obwohl wir selbst kein Drama drum veranstalten - er heult trotzdem schnell bei so was) und ich will ihn nicht unnötig heulen lassen. Klar ist das was anderes als Frustrationsheulen, wenn er was will was er nicht bekommt. Aber Heulen aufgrund von Schmerzen, Ängsten sowas geh ich direkt nach. Mit Frustration muss er über die Jahre einfach lernen klar zu kommen... ABER er soll jederzeit das Gefühl haben, dass wenn ihm was weh tut oder er vor irgendwas Angst hat, jederzeit zu mir kommen zu können oder auch zum Papa. Und die Einstellung vertritt auch der Papa, denn der kann sein Sohn noch 10mal weniger heulen sehen.

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