Schwangerschaft

  • 20.03.17 - 20:18

    posttraumatische belastungsstörung was hateuch geholfen?

    Hallo ,
    Ich hatte einen KS .
    danach eine wochenbettdepression mit posttraumatischer belastungsstörung .
    wer hat das auch und was hat euch geholfen ? Ich bin zurzeit bei einer eeh therapeutin.

    Aber ich bin über jeden weiteren Rat sehr dankbar .
    Lg

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    • Hallo. Mir hat die Hilfe und das Verständnis meiner Familie geholfen. Ich nehme auch Antidepressiva. Zudem gehe ich jeden Tag raus und mache mind. 2x die Woche Sport damit ich nicht wieder in die Depression rutsche. Mache auch eine Therapie. Ich wünsche dir alles Gute.

      Hallo

      Ich habe keine Depression o.Ä., es ist meine 1. SS, aber verstehe ich es richtig das ihr eine posttraumatische Belastungsstörung durch die Geburt bekommen habt? Depressionen nach der Schwangerschaft sind mir bekannt, aber das noch nicht. Darf ich fragen was der Auslöser war? Ich bin einfach interessiert, möchte nicht darüber urteilen.

      LG, sam303

      • 20.03.17 - 21:44

        Bei mir kamen ein paar unglückliche Umstände während der Geburt zusammen. Schlußendlich hatte ich in der Austreibungsphase keine Wehen mehr (wurde eingeleitet).

        Ich war erschöpft, entkräftet, hatte seit Stunden absurde Schmerzen ohne die "positive" Hormonausschüttung. Am Schluß hab ich die Kleine so rausgepresst, während die OÄ zusätzlich mit reingegriffen hat um den Kopf zu entwickeln (BEL).

        Einen KS hätt ich auch haben können, wollte ich nicht, auch im Nachhinein nicht.


      Ich hatte keine offizielle Diagnose, weil ich Ärzte generell eher meide.

      Hab mich nach der letzten Geburt nicht mehr untersuchen und anfassen lassen. Das ging im KH schon los, nur das Nähen hab ich zugelassen, danach nichts mehr.

      Ab da gings ganz fies bergab, hab u.a. Panik(attacken) bekommen, wenn mein Mann mir zu nahe kam.

      Geholfen hat mir das gezielte Aufarbeiten der Geburt, das Verstehen der Vorgänge (psychisch wie physisch).
      Dazu sind wir 2 Wochen nach Geburt umgezogen. Ich war dann im neuen Haus mitten in der "Einöde" mit meinen Kids und Hund alleine. Für mich ideal, ich bin 2x täglich stundenlang spazieren gegangen und hatte mit dem Haus genug zu tun. Gerade die Ruhe vor anderen Menschen war für mich sehr gut.

      Die Kleine hatte ich permanent bei mir, das war wie ein Fels in der Brandung.

      Es ging dann (sehr) langsam besser, andernfalls hätte ich mich in Behandlung begeben müssen.

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