Kleinkind

  • 17.03.17 - 22:26

    Es gibt keine Kita Eingewöhnung

    Hallo!

    Wir sind gerade dabei uns einige Kita's für nächstes Jahr anzuschauen.
    Bisher musste ich leider feststellen,dass es keine Eingewöhnung gibt.
    Ich habe schon so viel darüber gehört,dass es einige so toll hinbekommen haben.....den sanften Start in die Kita.
    In unserer Stadt funktioniert nur die schnelle Verabschiedung,keine sanfte Eingewöhnung.
    Ich hab auch schon mit vielen anderen Müttern gesprochen und alle haben mir das gleiche erzählt. Direkt am ersten Tag Kind reinbringen,kurz verabschieden und raus. Bei unserer Großen wurde das auch schon so gehandhabt. Wir hatten 1 1/2 Jahre jeden morgen Theater. Zwei Erzieherinnen mussten sie von mir losreißen,dass ich gehen konnte.
    Ich hab jetzt natürlich Angst,dass es bei dem kleinen genau so vonstatten geht.
    Kann man auf eine sanfte Eingewöhnung bestehen? Nicht falsch verstehen,ich bin kein Klammeraffe. Ich möchte meinem Kind einfach nur ein gutes Gefühl geben und vielleicht habe ich ja auch Glück und er geht rein und sagt sofort tschüss Mama. Vielleicht hab ich aber auch Pech und er ist so,wie unsere Große.
    Also,kann ich im schlimmsten Fall auf eine Eingewöhnung bestehen? Oder wie mache ich das am besten?

    Danke fürs Lesen

    Antworten  0
    • Dann such dir lieber eine Einrichtung mit Eingewöhnung. Bei uns wird es nach dem Berliner Modell gemacht. Wirklich sehr sanft und nach dem Kind gerichtet.
      Viele Kinder sind nach 2-3 Wochen eingewöhnt.
      Meine beiden Töchter haben jeweils ca. 6 Wochen gebraucht. Was völlig okay war.
      LG

      • Danke für deine schnelle Antwort!

        Das ist das Problem. Es scheint hier keine Kita zu geben,die das macht. Es gibt in der ganzen Stadt ca 15 Kita's und von sieben weiß ich schon,dass es keine Eingewöhnung gibt. Deswegen bin ich ja so unruhig,obwohl noch ein Jahr Zeit ist.

        • Ok. Aber bei 15 KiTas wird es dich sicherlich eine Handvoll geben mit Eingewöhnung.
          Ich würde jede einzelne durchtelefonieren

          Bei mir damals im Kindergarten gab es keine Eingewöhnung. Und ich erinnere mich noch heute wie schlimm und grausam für mich die abrupte Trennung war.


          • Darauf hoffe ich noch,diese eine Kita zu finden. Ich verstehe auch nicht,warum das nicht schon längst Standard ist.

            Deswegen wollte ich wissen,im Falle des Falles,dass es tatsächlich keine Einrichtung hier gibt oder ich in der keinen Platz bekomme,habe ich ein Recht darauf zu bestehen?

      Das sind ja ddr-Methoden... Ich hab es noch nie gehört dass es das heut zu tage nicht gibt. Meine Maus ist gerade in der Eingewöhnung. Obwohl sie noch nie geweint hat und es sie wirklich nicht interessiert ob ich da bin oder nicht, isst nach 2 wochen dort grad mal zu mittag. Mitte nächster Woche fangen wir mit dem mittagsschlaf an.

      Wenn die das aber generell nicht machen, werden die auch keinen Bock drauf haben.

      • Ich habe auch gedacht,dass es so nicht mehr läuft und wir mit dem kleinen einen besseren Start haben würden,als mit der großen......aber so wie es aussieht nicht.
        Mir liegt das Thema echt quer im Magen.

      Hallo

      Dieses eingewöhnen wie hier alle immer schteiben gibt es hier auch nicht.

      Kind abgebebn, gehen, kind wieder holen.

      Unsere große kam mit 2.5j rein ich brachte sie hin, ging kam wieder und DANN gab es gegeule. Weil sie nicht heim wollte. Schließlich hatte sie noch garnicht alles entdeckt.

      An tag 2 blieb sie die kompletten 7 std. Gegeule beim abholrn gab es dennoch.... srhr lange. Gute 3 monate brüllte mein kind wie besessen die einrichtung und gesamte nachbatschaft zusammen.

      Mini war da etwas komplizierter.

      Tag 1 ich geb sie ab. sie winkt. ich gehe. alles ist gut.

      Als sie dann an ihren Müdigkeitspunkt kommt der durch die neuen eindrücke ja viel schneller erreicht ist als üblich fing sie an zu weinen ubd hat sich 15 min kaum beruhigen lassen.

      Tag 2 wollte sie mich nicht gehen lassen.

      Weggerissrn hat sie niemand ich blieb einfach noch 5 min wartete bis sie ein spielzeug hatte und verabschiedete mich.
      Dann gab es wohl trotzdem Tränen aber sie hat sich schnell gefangen und spaß gehabt.
      Die ersten 1.5 wochen blieb ich morgens zwischen 2 und 5 min mit im Gruppenraum bis sie "angekommen" war. Dann hatte sie realisiert das ich zwar gehe und sie bleiben muss man ihr aber nichts schlimmes tut ubd mama immer wieder kommt.

      Dieses kurz noch einen moment bleiben finde ok. Es ist alles fremd eine ganz neue Situation wo man nähe und Schutz der mutter oder des vater braucht. Ich hab dafür Verständnis.

      Was ich jedoch nicht verstehen kann sind diese einrichtungen wo man erstmal 3 std gemeinsam spielt für ca 2 wochen und dann mal 10 min raus gegangen wird....
      Das halte ich für übertrieven und kontraproduktiv. DENN das ust ein KINDERgarten ich habe beiden mädchen immer wieder vorher gesagt mamas und papas geben die kinder nzr ab die spielen dort ALLEINE weil ein KINDERgarten für KINDER ist.

      Kurz dableiben bis das kind sich orientiert gat usw gar krin thema. Würd ich auch beim 3. So machen.

      Aber mich dahin setzen und mit meinem kind spielen? Nee! Da müssrn sie durch.

      Sie lernen schon das man sie wieder abholt.

      Und ebenso realisieren sie das auch andere mamas die kinder bringen und gehen und trotzdem auch später wieder holen....

      Auf dieses ankommen lassen würde ich bestehen. Ich möchte das mein kind dort spaß hat und gern hingeht. Daher geb ich ihm einige minuten sich zu lösen umd fuß zu fassen. Die gesichter einmal zu scannen und dann ein Spielzeug zu auszuwählen.

      Ich würde mir mein kind nicht entreißen lassen. Da ist ja die vertrauensbasis ganz im eimer...

      Wenn sie weinen find ich das nicht schlimm. Eg sigar "schön". Das zeigt mir als Mutter sie hängen an mir, sie vermissen mich.

      Sie sind in dem moment wo ich gehe traurig und das dürfen sie auch ruhig sein. Das ist ihre empfindung.

      Wichtiger ist fürmich das die bezugserzieherin sid beruhigen kann und mein kind vertrauen aufbaut.

      Was pbrigens gut geklappt hat die beiden bezugserzieherinnen werden "mama" genannt.

      Mini war übrigens 1 3/4j alt als es los ging.

      Ruf bei den einruchtungen an und frag wie man es handhabt in dem falls das das kind probleme gat sich zu lösen.

      Die beste antwort "gewinnt".

      Zu dem den tipp steh zu der entscheidung! Sei entschlossrn und gewillt. Wenn du schon mit ängsten zum kiga hin gegst an tag 1 merkt dein kimd das! Und bereite es ruhig darauf vor erwähne den kiga immer mal wieder. Rede positiv darüber. Das er neue freunde findet. Das es gaaaanz viel spielzeug gibt. Das er malen darf (sofern er das gern tut) usw.

      Kopf hoch

      LG

      Wie alt wird denn dein Kind sein wenn die Kita startet? Wenn deine Kids "erst" mit 2,5 oder 3 Jahren gehen, dann gibt es sowas wie Eingewöhnung nicht mehr. Dann heißt es wirklich abgeben und gehen und es wird nur die Zeit gesteigert. Das ist in den meisten Fällen in zwei drei Tagen durch. Klar gibt es auch da Kinder die heulen, aber da muss man dann durch. Sollte dein Kind mit einem Jahr betreut werden, finde ich die Methode allerdings eher fragwürdig da muss ich dir beipflichten, ich hätte dann auch kein gutes Gefühl.

      LG ubd viel Erfolg bei der Suche

      Also eine Kita ohne Eingewöhnung käme für uns nicht in Frage. Ich finde es auch veraltet, denn man weiß inzwischen wie sich die Kinder ohne Verlustängste eingewöhnen können, was spricht also dagegen es auch so zu machen? Und drei Stunden in der Kita gemeinsam spielen ist mir auch neu. Meist besucht man die Kita mit dem Kind 1 bis 1/2 Stunden. Das wird dann ein paar Mal wiederholt und dann beginnt man mal den Raum zu verlassen. Bei uns hat jedes Kind eine feste Erzieherin, die die Eingewöhnung macht und sich dann speziell diesem Kind widmet bis es wirklich Teil der Gruppe ist. Die Bezugsperson "Mama" zu nennen finde ich fragwürdig. Das Berliner Modell finde ich super, bei uns gab's keine Tränen und meine Kids sind super gerne hin gegangen, also ein positives Erlebnis für alle und ohne Stress. Ich kann es durchaus nur empfehlen.

      Hallo,
      auf eine Eingewöhnung bestehen kannst du wohl nicht, das ist ja Sache der KiTa wie es gehandhabt wird. Würde da allerdings auch versuchen die anderen KiTas zu erreichen wie es dort gehandhabt wird.
      Vll kannst du ja auch bei der Stadt nachfragen wie es bei euch mut Tagesmüttern aussieht.
      Wie alt ist denn dein Kleines? Bei unserer Kita ist auch das Berlinermodell zur Eingewöhnung. Die Große war schon am 2. Tag auf Tour (ist nur 16 Monaten gestartet, war aber vorher schon bei der Tagesmutter). Dir kleine startet mit 14 Monaten neu, mal sehen wie es da klappt.
      Gerade ne so kleinen ist es doch wichtig dass sie eine gute Bezugsperson haben um gut anzukommen. Due Große fängt jetzt nach 2 Jahren Kita an morgens ab und an an mur zu kleben, sie wird aber auch nicht einfach aus dem Arm gerissen sondern liebevoll angenommen und dann ist es auch gut.

      Drücke dir die Daumen dass du was passendes findest für euch

      Hallo....
      Ich finde die Methode einfach schlimm und unnötig.

      Bei uns gab es eine sanfte Eingewöhnung. Am ersten Tag sind wir nur ne halbe Stunde hin, Charlotte konnte alles inspizieren und ich habe mit der Erzieherin alles besprochen.

      Die Tage darauf wurde der Aufenthalt immer länger und nach 5 Tagen war sie dort das erste Mal eine Stunde allein.

      Es war gut so.

      Ich finde es schlimm, wenn Mütter schreiben, dass Kinder da durch müssen. Zeigt für mich von null Emphatie dem Kind gegenüber.

      Es ist eine völlig neue Umgebung, laut, hektisch, viele Reize etc.

      Das muss ein Kind erstmal verkraften und ich bin der festen Überzeugung, mit Mama oder Papa an der Seite gewinnen die Kinder schneller Sicherheit.

      Ich würde alles versuchen um eine Kita mit Eingewöhnung zu finden. Ich drücke dir alle Daumen, dass du was findest.

      Lg Schnattchen

      • Vielen Dank für deine Antwort und natürlich auch für alle anderen Antworten! Ich sehe es genau so wie du. Der kleine wird dann 3 Jahre alt sein. Wir besuchen gerade eine Art Krabbelgruppe und bis er da so aufgetaut ist,ist die Stunde schon fast wieder Rum. Vielleicht braucht er nächstes Jahr auch keine großartige Eingewöhnung und er läuft rein und ist glücklich,dass wäre mein Wunsch. Aber im Falle,wenn nicht,möchte ich halt für ihn Dasein können.
        Ich werde die anderen Kita's die nächsten Wochen mal abtelefonieren und hoffe,dass das bestmögliche für uns dabei ist.

        Liebe Grüße

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