Stillen & Ernährung

  • 14.03.17 - 00:07
    yalene (1)

    Trinken anbieten trotz stillen?

    Da ich immer öfter gefragt werde, was mein Kind denn zum essen trinkt, bin ich etwas verunsichert und ich würde gerne mal eure Meinung dazu wissen oder auch wie ihr es handhabt.

    Mein Sohn ist jetzt 10 Monate und bekommt Frühstück, Mittag und Abendessen. In der restlichen Zeit gibt's Nahrung bzw Still Mahlzeiten nach Bedarf.

    Für uns ist es alles gut so und wir nehmen uns die Zeit, die für uns richtig ist um weitere still Mahlzeiten evtl irgendwann zu ersetzen.

    Ich habe irgendwie in der letzten Zeit immer mehr das Gefühl, dass es für mein Umfeld teilweise sehr befremdlich ist, dass ich immer noch das stillen als Trinken oder Essen für mein Kind sehe und ihn neben den Mahlzeiten nach Bedarf stille. Es war bisher auch nicht nötig, ihm ernsthaft etwas zu trinken anzubieten. Ich würde es ihm nicht verweigern, er hat da aber auch kein Interesse dran und die Milch reicht ihm wohl auch vollkommen aus.

    Wie ist es bei euch? Trinken eure Kinder trotz stillen auch etwas anderes? Wann habt ihr angefangen, etwas anderes als Muttermilch zum trinken anzubieten?

    LG #winke

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    • 14.03.17 - 09:53

      Junior ist sieben Monate, und isst mittags und abends Brei. Vor ein paar Wochen habe ich begonnen, mit der NUK Flasche Wasser anzubieten, das klappt ganz gut.

      Er bekommt zu den Brei Mahlzeiten immer die Wasserflasche angeboten, die er dann auch gut nimmt (20 ml). Auch unterwegs habe ich sie dabei, wenn es irgendwo wieder länger gedauert hat, nimmt er so ein paar Schlucke und wird daheim gestillt. Finde ich so ganz praktisch.

      Alle anderen Mahlzeiten sind bei uns Stillmahlzeiten und werden es auch noch lange bleiben. Ich warte drauf, dass er gescheit mit den Fingern essen kann.

      14.03.17 - 13:23

      Sohn (10 Monate) bekommt seit dem er 4 Monate alt ist nebenbei Wasser oder Tee zu trinken obwohl wir erst mit 6 Monaten mit der Beikost begonnen haben. Er hatte sehr früh Interesse daran und wir haben das ausgenutzt.

      Allein weil es häufig mit der Beikost Probleme mit dem Stuhlgang bei den Babys gibt, fand ich es wichtig neben dem Stillen noch Flüssigkeit anzubieten. Zu dem ist es mir wichtig das er nicht nur Beikost sondern auch Beiflüssigkeit kenne lernt. Er trinkt zu jeder Mahlzeit und nebenbei 1-2 Schnapspinneken mit Wasser + Stillen.

      15.03.17 - 06:57

      Ich würde zu den Mahlzeiten schon Wasser anbieten. Wenn er nicht mag, macht das nichts, solange er nach Bedarf stillen kann. Aber kennenlernen sollte er den Wasserbecher schon langsam, finde ich.

      Stillkinder, die keine künstlichen Sauger kennen kommen oft mit Trinklerbechern oder -flaschen nicht zurecht. Mein Sohn hat in dem Alter aus einer klassischen Schnabeltasse ohne Ventil oder einer Flasche mit schmalem Ausguss (auch ohne zusätzlichen Verschlussmechanismus) getrunken. Kleine Schnappsglässchen gehen auch oft.

      Im Stillen nach Bedarf sehe ich kein Problem. Haben wir auch so gemacht. Irgendwann spielt es sich automatisch ein, dass die Mahlzeiten mehr und das Stillen weniger Gewicht bekommen.

      In unseren Breiten ist es heute halt üblich, früh geregelte Mahlzeiten mit möglichst definierten Breimengen einzuführen und gleichzeitig entweder ganz abzustillen oder das Stillen auf einzelne, festgelegte Stillmahlzeiten zu beschränken. Deshalb erstaunt es vermutlich viele Leute, dass Du es anders machst. Lass Dich davon nicht verunsichern.


      • 15.03.17 - 20:31

        Essen ist für ihn schon sehr wichtig geworden aber trinken interessiert ihn irgendwie nicht so wirklich. Besonders aus Fläschchen findet er absolut doof. Schnabeltasse wollte er auch nicht und aus einem normalen Glas ist mehr dusche als Trinken gewesen.

        Wasser mit einem kleinen Glas (Schnapsglas) anzubieten, finde ich eine super Idee. Das werden wir mal versuchen! Vielen Dank.

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