Stillen & Ernährung

  • 16.03.17 - 17:00

    Baby, 16 Wochen alt, will nachts ständig an die Brust

    nachts ständig an die Brust
    Frag unsere Hebamme

    gentlewoman123 (1)
    heute, 16:59 0
    Baby, 16 Wochen alt, will nachts ständig an die Brust

    Hallo,
    Ich bin momentan echt am verzweifeln. Mein Sohn, 16 Wochen alt, meldet sch nachts fast im Stundentakt und lässt sich nur durch Stillen beruhigen. Wir haben schon alles probiert. Kleines dunkles Licht an, Licht aus, Musik leise an, aus. In meinem Bett, im Beistellbett....egal! Alles was wir machen oder auch nicht, ändert nichts an der Situation. Die ersten drei Monate hat er immer mal so 3-5 Stunden am Stück geschlafen. Und dann immer so 2,5 - 1,5. Aber wenigstens einmal "lange". Mittlerweile ist das längste 1 Stunde, 45 Minuten. Und dann eben ein Geschrei oder Meckern. Den Sgnuller spuckt er sofort aus. Er schläft einfach nicht ein. Dann stille ich ihn eben und dann lege ich ihn nach 2 Minuten schlafend ins Beistellbett neben mich. Bis das ganze von vorne los geht. Manchmal bringt es was, wenn er bei mir liegt. Aber auch nur maximal 2,5 Stunden. Ich gehe echt am Stock. Habe absolut genug Milch! Habe jetzt eine Woche zusätzlich abgepumpt und ihm abends ein Schoppen Milch auf einmal gegeben - mal schlief er dann 2 oder 3 Stunden und mal nur 1,0.... es ist zum verrückt werden und der Schlafmangel ist eine absolute Folter.
    Am Tag stille Ich ihn alle 3-4 Stunden und er ist zufrieden.

    Wobei er am Nachmittag /Abend anfängt, zur Zeit ohne für uns ersichtlichen Grund, zu brüllen wie am Spieß! Morgens isz er glücklich und zufrieden. Morgen gehen wir zur Physiotherapeutin zum Durchchecken. Gestern waren wir beim Kinderarzt - alles ok. Er ist fit!

    Was kann ich bloß tun????
    Möchte doch nur mal wenigstens 4 Stunden schlafen!

    Abstillen kommt für mich noch nicht in Frage. Möchte gerne 6 Monate voll stillen.

    Liebe Grüße

    Antworten  0
    • Guten Abend,

      ich habe leider keinen Rat für Dich, ich kann Dir nur sagen, dass es bei uns ähnlich ist - nur ist die längste Pause nur zwei Stunden und das auch eher selten. Mein Sohn ist übrigens bald neun Monate alt und das geht schon einige Monate so. Dass er mal drei oder sogar vier Stunden am Stück geschlafen hat, war nur von Woche 6-10 der Fall. Du bist also nicht alleine, aber auch wir werden das schaffen und irgendwann gut schlafende Kinder haben, das glaube ich ganz fest. Halte durch :-)

      Achso, zu dem nachmittäglichen Schreien: Das ist relativ häufig, denn so verarbeiten die Babys die Eindrücke des Tages. Mit sechzehn Wochen bekommen sie ja nun schon einiges mehr mit. Da kann helfen viel Struktur im Tagesablauf zu haben und eventuell die Unternehmungen ein wenig zurückzuschrauben.

      Ansonsten wäre neben einem Physiotherapeuten auch vielleicht der Besuch bei einem Osteopathen eine Möglichkeit für Euch!? Schon mal gut jedenfalls, dass der Kinderarzt nichts gefunden hat, was auf Schmerzen hindeutet.

      Liebe Grüße

      Lillya

      Du sprichst mir aus der Seele .. meine Tochter ist fast 17 Wochen alt und seit ein paar Tagen genauso vorher kam sie nachts 2 mal und jetzt 5 mal .. sie trinkt dann aber kaum was , braucht die Brust einfach nur zur Beruhigung und momentan immer zum einschlafen . Sie trinkt auch tagsüber weniger . Den Schnuller nimmt sie schon seit ein paar Wochen garnicht mehr . Ich denke das klingt bei uns beiden nach dem 4. Wachstumsschub . Der kann leider 4-5 Wochen gehen ..also heißt es bei uns beiden nur durchhalten .drück euch die Daumen das es schnell vorbei geht .


    • Unsere Maus ist 18 Wochen und trinkt ebenfalls alle 2 Stunden. Tagsüber teilweise auch stündlich, nachts mit Glück gibt es zu Beginn 3 Stunden. Nur geht sie um 18-19 Uhr schlafen, bringt mir also auch nix.

      Leider muss ich dazu immer lange zum Aufstoßen sitzen, da sie viel Luft schluckt.

      Ich glaube, da müssen wir einfach durch. Aber man kommt definitiv manchmal an seine Grenzen.

      Hallo,

      ich kann verstehen, dass du echt fertig bist, weil du nicht richtig schlafen kannst. Aber das Verhalten deines Babys ist vollkommen normal. Im ersten Lebensjahr ändert sich der Stillrhythmus gerade in der Nacht bei vielen Babys öfter. Gerade dann, wenn wieder einmal ein Entwicklungsschub ansteht, wollen viele Babys ganz oft an die Brust. Auch die Unruhe am Abend ist normal. So werden die Eindrücke des Tages verarbeitet. Das Stillen bringt Nähe und Geborgenheit und hilft beim Verarbeiten. Du hast ja selbst festgestellt, dass es gar nicht an der Milchmenge liegt.

      Ich kann dir nur den Rat geben: Versuche, es einfach zu akzeptieren. Stille im Liegen, dann kannst du dabei etwas schlafen. Und dann nimm dir auch am Tag eine Auszeit zum schlafen, wenn dein Baby schläft. Es kommen auch wieder andere Zeiten.

      Die Stillzeit ist so schnell vorbei. Und auch die stressigen Nächte enden dann.
      Ich hatte übrigens das Phänomen, dass mein Kleiner mit 6 Wochen durchschlief (8-10 Stunden) und mit 5 1/2 Monaten war es vorbei. Von da an hatte ich ein nächtliches Terrorkind mit Stillen im Stundentakt. Bis er gut 1 Jahr alt war. Dann habe ich den Schlussstrich gezogen, weil ich wieder gearbeitet habe.
      Du siehst also, viele kennen das Problem. Vielleicht hilft dir das ja. Physiotherapie kann natürlich hilfreich sein, aber es ist - wie gesagt - ein ganz normales Verhalten.

      LG und gute Nerven
      frierschaf

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