Ängste, SIDS, Vorahnungen

    • Wie alle hier kann auch ich dich verstehen.
      Nachdem wir 5 Jahre an einem Kind gearbeitet haben und ich eine Fehlgeburt hatte habe ich bei der Schwangerschaft danach auch viele Ängste gehabt
      Zum Glück ging alles gut und die Geburt ist so überwältigend, wenn man seinen Zwerg das erste mal sieht WOW das ist wirklich wahnsinn. Ich habe mein Lebenlang noch nie so viel Liebe empfunden.

      Meine kam 7 Wochen zu früh hatte jeden Tag Sättigungabfälle(also Probleme mit der Atmung) und auch ich habe mich dann in das Thema SIDS auseinander gesetzt. Auch ich habe Technik hinzugezogen und habe noch ein erste Hilfe Kurs für Babys/Kinder gemacht. Ich finde das mir das geholfen hat weil ich mich einfach "sicherer" fühlte. Das Risiko ist natürlich gering das stimmt aber wenn dann doch was passiert wollte ich zumindest in der Situation was tun können (erste Hilfe halt) vielleicht hilft dir so ein Kurs auch?
      Ansonsten hilft reden aufjedenfall um so öfter du deine Ängste aussprichst um so mehr verlieren sie an Macht.

      Wenn es dir hilft dann schreib weiter mit uns...wir sind keine Profis aber wenn es dir hilft das aufzuschreiben warum nicht.

      Hallo,

      Ich kann dich verstehen, sowas ähnliches habe ich auch durch gemacht und mache es immer noch durch. Aber nicht so schlimm wie bei dir. Aber Angst ihn zu verlieren habe ich auch. Das ist aber ein völlig normales Gefühl und daran sollte man arbeiten.

      Bei mir denke ich langsam das ich in Richtung Baby Blues wandere. Werde es auch mit meiner hebamme bereden.

      In dem einen Moment kann ich herzhaft lachen und fange im nächsten Moment an zu heulen wie ein schlosshund. Ich bin auch zum teil gereizt und schnauze viel meinen Mann an. Ich hoffe es vergeht bald.

      Welchen Rat ich dir geben kann. Vertrau dich jemanden in deinen Umkreis an, rede mit ihn und suche dir Hilfe. Fang an die Zeit mit deinem Kind zu genießen. Garantien kann dir niemand geben ;-)

      Lg Banshee + flo

      Hallo meine Liebe!

      Der Text könnte komplett genau so von mir sein! Ich mache das Identische durch, ist ja krass. Ich dachte, ich wäre ganz alleine damit. Niemand kann mich verstehen, alle schütteln nur iegendwann den Kopf, selbst wenn sie noch so lieb helfen wollen. Der Punkt ist aber, da schließe ich mich allen anderen an, ohne professionelle Hilfe kommst du da nicht raus. Ich habe sie mir geholt, um meinetwillen. Ich will wieder glücklich und unbeschwert sein, so wie vor der Geburt meines Sohnes im September 2016. Meine Diagnose ist eine posttraumatische Störung, bedingt durch Geburt und Aufenthalt meines Babys auf der Intensivstation. Langsam denke ich, dass die Therapie hilft, die Panikattacken sind zumindest mal weg. Es geht langsam, aber es geht voran. Also, scheu dich nicht, sondern hol dir Hilfe! Und wenn du reden willst/ Schreiben willst, ich bin da!!!

      Liebe Grüße!

Top Diskussionen anzeigen

Passende Artikel aus unserem Magazin