Für immer! Ich kann es nicht begreifen das es ein Abschied für immer ist.
Meine Oma ist am Montag im unserem Beisein für immer eingeschlafen. Fast friedlich, so als ob sie eingeschlafen ist und bald wieder aufwachen würde. Doch leider wacht sie nicht mehr auf. Nie mehr.
Ich bin schon fast 40 und meine Oma hatte ein wunderschönes Alter sie starb mit 88 aber, es ist immer noch zu früh. Zu früh so einen geliebten Menschen zu verlieren.
Ich weiß nicht wie man diese Lücke schließt, weiß nicht wann die Tränen und der Schmerz aufhören. Ich vermisse sie so schrecklich.
Wie geht ihr damit um Trauer zu verarbeiten wie schaffe ich es nicht jedes mal in Tränen auszubrechen wenn ich an sie denke. Und, wie schaffe ich es für den Rest der Familie da zu sein um ihnen eine Starke Schulter zu bieten an die sie sich anlehnen können??
Omi.................. diese Kerze ist für Dich
Gruß Sonnenfell
Die liebste Oma der Welt verloren
Hallo,
mein Beileid . Ich zünde eine Kerze für deine Oma an
Ich habe meine geliebte Oma im April verloren...es ging alles viel zu schnell. Sie war 74 und hatte dieses Jahr noch so viel vor...dann die Diagnose MDS=Leukämie..... Die ersten Therapien hat sie einigermaßen gut verkraftet....doch im April kam alles auf einmal und innerhalb von drei Wochen hat sie so stark abgebaut, nichts hat mehr geholfen...alles umsonst.
Ich habe Abende da greife ich zum Telefon und will sie anrufen, oder stehe auf dem Balkon und schaue zum Bus....
Letztens lief eine ältere Frau vor mir und für eine Sekunde dachte ich, es wäre meine Omi....
Das einzigste was mich tröstet ist, dass sie ein schönes und erfülltes Leben hatte. Das sie ihre Enkel hat aufwachsen sehen und ihre geliebten Urenkel auch ein kleines Stück begleiten konnte.
Eine Kerze für dich meine liebste Omi
Liebe Grüße und alles Gute für dich
josi
Mein tiefstes Beileid. Ich zünde eine Kerze für Deine Omi an.
Meine Oma starb mit nur 69 Jahren an Leberzerose. Sie hat nie geraucht, kein Schluck Alkohol angerührt und dann sowas. Sie ging nie zum Arzt, also jedenfalls nicht, wenn es nicht sein musste.
Sie bekam die Diagnose im August 2002 und im Oktober 2002 ging sie für immer von uns. Sie schlief morgens kurz nach 6 Uhr ein. Ich bekam den Anruf von meinem Bruder kurz nach 7 Uhr. An dem Tag wollte ich sie doch noch einmal besuchen fahren.
Eine Woche bevor sie zu einem Engel wurde, fuhren wir ins KH. Als ich sie sah, brach ich in Tränen aus. Sie war so abgebaut. Und was sagte meine Tante zu mir: "Nicht weinen, das bekommt sie doch alles mit" Aber wie konnte ich nicht weinen ?? Ich habe sie doch so lieb gehabt und tue es immer noch. Auch wenn es schon fast 8 Jahre her ist, ich träume manchmal noch von ihr. Sie war die einzige Oma die ich je hatte.
Sie hatte ein schönes aber auch oft schlimmes Leben. Sie brachte 8 Kinder zur Welt und musste ihren 2 jüngsten Sohn mit nur 29 Jahren beerdigen. Er hatte einen Autounfall (ist an einen Klippenrand gerutscht, dort standen sie kurz und dann fiel der Wagen 7-8 Meter in die Tiefe) und wenn er nicht meinem Cousin (damals 6 Monate) ein Kissen vor getan hätte, wäre er auch gestorben, doch er brach sich "zum Glück" "nur" den Arm.
Sorry das es solang geworden ist. Aber das musste mal raus. Sonst versucht man es ja nur zu verdängen.
Herzlichen Dank für eure Antworten man denkt in der Zeit der Trauer und des Loslassens immer, es gibt keine anderen die es so hart trifft. Aber eure Geschichten sind auch sehr traurig und ich zünde mal für eure Liebsten an.
diese Lied spendet mir im Moment Trost.
http://www.youtube.com/watch?v=5L3VAJLBr1A
Lg Sonnenfell
Hallo
der Schmerz wird irgendwann weniger, das versprech ich dir. Meine Omi ist am 14.4. gestorben, im KKH, ganz allein. Die Umstände sind schlimm. Sie hatte immer wieder Wasser in der Lunge. Ich wollte mit meiner Mama und meinen Kindern am 5.4. in Urlaub fahren und wir brachten Oma ins KKH da sie dort nicht den ganzen Tag allein war (wobei der Arzt sie aufgrund dem Wasser eh ins KKH eingewiesen hatte). das war am 2.4. und just in dieser ersten Nacht im KKH wollte sie nachts aufs Klo, allein, sie war auch allein im Zimmer (warum?) und stürzte---genau gegen die Heizung---dabei zog sie sich ein Loch im Kopf zu. Da sie Marcumar bekam blutete es wie Hölle, sie kam aber nicht an die Klingel um die Schwester zu rufen, also kroch sie durchs ganze Zimmer, bis sie endlich an die Klingel kam. Die Ärzte haben sie dann soweit wieder stabilisiert und es ging besser. als wir aus dem Urlaub kamen, war sie wieder einigermassen gut drauf. 2 Tage später, an meinem Geburtstag den 11.4. wurde sie wegen Atemprobs auf Intensiv gelegt. Wir haben sie dann am Abend noch besucht, sie hat sie so gefreut über die Fotos vom Urlaub, meinte noch ich solle den Kindern doch je 1 Kaninchen kaufen, die würden sowas brauchen und das fände sie so schön . Ich versprach ihr, am Montag oder Dienstag noch mal zu kommen abends, und mit ihr 1 Glas Wein zu trinken, auf meinen Geburtstag. Ich schaffte es aber nicht, weil eins der Kinder krank war. Am Mittwoch morgen um 6.52 sprach mir die Ärztin auf Band, ich solle anrufen. Als ich anrief, sagte sie, sie erreiche meine Mama nicht, und wir sollen sofort kommen, meine Omi liegt im sterben. Als wir um 7.10 im KKH waren, war sie schon tot
Oh Gott jetzt hab ich aber viel geschrieben, aber ich hab noch nie wo fremdes drüber geredet...
schaut, dass sie eine schöne Beerdigung bekommt. Bei uns lief da leider viel schief, weil die Dame im Beerdigungsinstitut mit uns ihren ersten Sterbefall hatte und keine Ahnung von nix...
was mir absolut hilft ist folgendes. Sie wollte schon lange einfach sterben. am liebsten im Schlaf---und so ist es dann passiert, ihr Herz hörte wohl einfach auf zu schlagen. sie hatte ausser uns nix mehr im Leben, keine Freunde, nix. wie oft sie gesagt hat, sie WILL einfach nicht mehr. Sie hat das wichtigste in unser aller Leben mitbekommen, sogar ihre 2 Urenkel durfte sie erleben, sie hat ja bei meinen Eltern gewohnt.
Und weisst du was mich am meisten tröstet? Meine Tochter hat 2,5 Jahre nicht durchgeschlafen, schlafen an sich war Horror mit ihr...und stell dir vor, seit dieser Nacht als meine Oma starb, schläft sie durch---konstant. Ich glaube, meine Omi wacht über sie...und das ist der schönste Trost!
Ich wünsche dir von Herzen alles Gute, ganz viel Kraft für die kommende, schwere Zeit! es wird besser, ein schönes Grab hilft einem auch ganz viel. Für uns war die Urnenbeisetzung (mit weltlichem Redner---wunderschöööön) eine Art Abschluss, wir fühlten uns danach "gut"...
alles Liebe und sorry für den langen Text
Anja
eine für deine Omi udn eine
auch für meine
Auch dir vielen Dank für deine Antwort. Ich denke an dem Spruch " Zeit heielt Wunden " ist wirklich was drann. Es ist furchtbar geliebte Menschen gehen zu lassen. Meine Oma war immer da, hat viele Krankheiten überstanden, diesmal dachten wir auch, ach, sie ist soooo stark, sie packt das schon. Doch leider
hat sie es nicht " gepackt"
Ich wünsche dir ebenfalls viel Kraft
Eine für deine Omi.
Lg Sonnenfell