Hallo,
angesichts der x-ten Absage einer Kita unter Berufung auf die Berücksichtigung der Vereinbarung von Familie und Beruf sowie pädagogischer und sozialer Kriterien, frage ich mich und Euch, ob bei Euch die Vergabekriterien bekannt sind.
Oder auf Nachfrage mitgeteilt werden.
Mit den paar Infos, die man angeben muss, fällt es mir schwer, die Vergabe für ernsthaft sozial zu halten.
Jules
Kriterien Kitaplatzvergabe
Ich weiß nur das wir als Geschwisterkind gelten und des wegen Automatisch aufgenommen werden.
Bei uns ist es nähmlich so, das die Gescheisterkinder kommen und dann kommt der en Rest auf der List.
Ich meinte Liste
Ja, die Geschwisterregelung kenne ich auch. Wahrscheinlich sind dieses Jahr nur Geschwister angemeldet.
Und mein Einzelkind.
Hallo,
es wird überall anders gehandhabt. Das kann sogar innerhalb einer Gemeinde/Stadt unterschiedlich sein.
Beim alten Leiter unserer Kita mussten die Kinder am 31.07. 3 Jahre alt sein um aufgenommen zu werden. es wurde auch nur zu dem Zeitpunkt aufgenommen. Ausserdem hat er darauf geachtet das von jeder Altersstufe ungefähr gleich viele Kinder da sind und innerhalb dieser Altersstufen auch ungefähr gleich viele Mädchen und Jungen
Inzwischen ist es nicht mehr ganz so extrem.
Ob man einen Platz bekommt hängt davon ab ob was frei ist oder nicht. Ich habe z. B. ziemlich spontan einen Platz bekommen. Da Glück hatte ich bisher fast immer. Als ich das erste mal in die Kita wollte war noch der alte Leiter da und der hat nicht mitten im Jahr aufgenommen, ausserdem hätte er vom Alter und Geschlecht nicht gepasst.
Im alten Kindergarten wurde auch aufgenommen wenn was frei wurde, auch durchaus mitten im Jahr. Nur wenn man einen I-Platz brauchte musste geguckt werden. Davon gibt es nur zwei.
Ich weiß nciht was bei euch alles angegeben werden muss, aber bei uns müssen die Eltern aufgeführt werden, Konfession von eltern und Kind, Geburtsdatum und Stundenbedarf. Wobei der von der Kita-Gutscheinstelle vorgeschrieben wird.
Obwohl es bei mir alles katholische Kindergärten waren war die Konfession kein Kriterium, auch ungetaufte bzw Kinder anderer Konfessionen werden aufgenommen.
Lg wirbelwinds.mama
Und genau diese Unterschiede finde ich interessant. Denn wenn die Stadt aus den genannten Gründen absagt, sollten doch irgendwo verbindliche Kriterien zu finden sein.
Eltern sollten doch die Möglichkeit haben, eine solche Entscheidung nachvollziehen zu können.
Danke.
Wir wohnen in einem kleinen Ort und da bekommen Kinder einen Platz. Dieses Jahr sind in der ganzen Einrichtung 35 Kinder zwischen 1,5 und 6 Jahren. 50 Plätze wären vorhanden. Trotzdem gibt es bei uns folgendeReihenfolge: 1. Alleinerziehende, 2. Geschwisterkinder, 3. Berufstätige Eltern, 4. alle anderen. Wir gehören zur 4, da ich zu Hause bin und nur mein Mann arbeitet.
Am meisten zählt leider Türklinkenputzen :( wir mußten bei manchen Kitas im 4-Wochen-Takt anrufen um dann ins Telefon zu säuseln dass wir noch Interesse haben und das,wurde auf der Warteliste mit Sternchen vermerkt.?..dann hatten wir in einer Kita einen Platz und als wir den Kita-Gutschein abgeben wollten haben sie uns quasi wieder rausgeworfen weil wir vorerst nur einen Halbtagsplatz genehmigt bekommen hatten da mein Mann auf Jobsuche war...
Was ist ein Kita-Gutschein?
Dieses Rumtelefonieren nervt mich. Wir werden 500 € für den Platz zahlen müssen, da erwarte ich wenigstens von den städtischen Einrichtungen, dass ich nicht zu Kreuze kriechen muss.
Das heißt ja in jedem Bundesland anders in Berlin stellt man vorab beim Jugendamt einen Antrag.Dort wird entschieden ob man einen Halb-,oder Ganztagsplatz bekommt und was man bezahlen muss....
Ich kann Dir auch nur raten, so oft wie möglich freunldich nachzufragen. Ich selbst bn seit ein paar Jahren ehrenamtlicher Vorstand in einer Elternini und kann Dir sagen unsere (bezahlte) Geschäftsführerin entscheidet nur nach "Sympathie". Gut, ja Geschwisterkinder kommen zuerst, das stimmt, aber sonst (und das ist meine allgemeine Erfahrung hier in der Gegend) ist es so, dass die Plätze die bekommen, die sehr regelmässig bei ihr aufkreuzen (und kar, dann noch zum haus passen - in unserem Fall heißt das viel Elternmitarbeit und eher antiautoritärer Erzeihungsstil) oder aber schon in der zum Haus gehörenden Krabbelgruppe sind. Klar, bei einer Elternini wird mehr nach Sympathie entschieden und das ist ja auch wichtig, die Elternschaft hat soviel Kontakt, die müssen zusammenpassen.
Aber ich habe was den Nachdruck angeht das auch schon von städtischen Einrichtungen gehört. Bei meinem Neffen wurde bei städtischer Einrichtung geschrieben, es gäbe fünf Kategorien uns sie seien in der alllerletzten und hätten keine Chance, wenn sie weiterhin auf der Warteliste stehen wollen, solten sie eine Mail schreiben, dass sie trotzdem interessiert seien. Diese Mail haben sie abgeschickt und 10 Minuten später kam telefonisch die Platzzusage, obwohl ja angeblich sovele vor ihnen war. Also bring Dich immer wieder in Erinnerung! Viel Glück. Julk
Danke.
Langsam nervt es nur noch. Vielleicht lasse ich mich scheiden und kündige, dann kriege ich eher einen Platz.
Guten Morgen!
Krippenplatzvergabe war nach dem Prinzip"Wer zuerst kommt,mahlt zuerst" (wurde damals neu eröffnet). Beim Kindergarten ging es rein nach Alter,da hatte ich extra nachgefragt, dann nach Geschwisterkindern. Berufstätigkeit oder fehlende andernweitige Betreuung durch Familie (also wenn keine Grosseltern vor Ort sind zum aufpassen) spielten gar keine Rolle! In dem einen Kindergarten,wo wir aber nicht sind,ging es nach Geschwisterkindern,Alter und Alleinerziehende wurden bevorzugt.
VG
sternwind
Die Kriterien bei uns obwohl wir beim kirchlichen Träger sind.
Erst bekommen, diejenigen einen Krippen und KiTa Platz die einen Schein vom Amt haben. Sie sollen sich ja Arbeit suchen und brauchen somit Kinderfrei um dies zu können.
Dann bekommen die Geschwisterkinder den Vorrang, dann diejenigen die in dem Viertel Wohnen vom Träger und danach der Rest.
So wurde es mir auch beim 1. Kundergarten wo ich mich damals Beworben haben auch gesagt und der Zusatz hat mir sauer aufgestoßen (wohlgemerkt kiga vok der Stadt)
Tja würden sie nicht verheiratetsein und arbeiten gehen würden sie innerhalb von 3 Monaten einen Platz bekommen. So sieht es schlecht für sie aus.
Bei uns in der Stadt haben verheiratete Frauen die arbeiten gehen wollen bzw. Müssen sehr schlechte Karten.
So ähnlich scheint es hier auch zu sein.
Verheiratete mit Vollzeitstellen kommen gelegentlich nach Menschen, die nicht arbeiten. Damit deren Kind Förderung erfährt und nicht den ganzen Tag vor der Glotze sitzt.
Ist ja gut gedacht, aber etwas kurzfristig.
Ich bin nur noch genervt, wir müssen fast 500 € für einen Platz zahlen und kriegen nicht mal einen.
Wir sind in einer privaten Waldkita mit nur 45 Plätzen. Ich habe extra damals meinen Mann mit den Unterlagen persönlich hingeschickt. 1. Hat er jahrelang als Vertriebsleiter gearbeitet und kann entsprechend gut mit Menschen umgehen und 2. fand ichs schön, wenn statt der Mama mal ein Papa da aufkreuzt.
Da von 5 Mitarbeitern 3 Männer sind (was ich vorher nicht wusste), war Punkt 2 ein Volltreffer. Und nachdem er dank Punkt 1 die Köchin und die Mitarbeiter bezirzt hatte und die noch ein gutes Wort für uns eingelegt haben, hatten wir trotz absolut negativem Bescheid nach meiner ersten Nachfrage VOR seinem Besuch, 3 Tage NACH seinem Besuch den Platz
Insofern: Da gings total nach Sympathie! Ich weiß mittlerweile, dass andere jahrelang auf Warteliste für diese Kita stehen. Zu Recht, die Kita ist einfach fantastisch
In der Vorigen haben wir trotz Geschwisterkind (zu diesem Zeitpunkt waren schon 2 unserer Kinder in dieser Kita) mit 1,5 Jahren KEINEN Platz bekommen, obwohl er ab der 6. SSW auf der Liste stand! Deshalb dann der Wechsel, als die beiden Großen in die Schule kamen. Auch da würde ich auf schlichte Antipathie tippen...
LG
Jenx
Huhu bei uns so:
- Geschwisterkinder
- Alleinerziehende Arbeitende Elternteil
- beide berufstätig
- 1 berufstätig
- keiner berufstätig.
UNd genauso finde ich das auch in Ordnung. Warum sollten diejenigen, die keiner Beschäftigung nachgehen zuerst einen Platz bekommen??
Manche reißen sich für Ihre Kids ein Bein aus um einen guten Platz zu bekommen und dann noch arbeiten zu gehen.
LG Debbie
Bei uns bekommen die gelegentlich einen Platz, damit deren Kinder nicht den ganzen Tag vorm Fernseher sitzen.
Und ich verstehe es einfach nicht. Bzw. fehlt mir das Verständnis dafür.
Und Geschwisterkinder von Familien, in denen nur einer arbeitet, haben Vorrang vor Kindern, die neu aufgenommen werden sollen und zwei arbeitende Elternteile haben.
Ist doch alles blöd.
Naja, irgendwer ist immer der A...
Huhu, in manchen punkten gebe ich dir recht. Bei uns z.B die situation, das wenn unsere Tochter (Geschwisterkind) den platz nicht bekommen würde nicht wieder arbeiten gehen kann.
Klar gibt es immer einen der den Schwarzen Peter zieht. Aber ich würde wahrscheinlich einen Fön bekommen wenn wir keinen Platz bekommen würden. Nächstes Jahr gehen aus unserer KiTa 21 Kinder in die Schule. 3 Plätze sind für Geschwisterkinder. Bleiben also noch 17 Plätze für NEUE Kinder. Es kommen ja nicht jedes Jahr die volle anzahl an geschwister in die Kita. Deshalb finde ich die verteilung Fair. Und natürlich sollen auch die Kinder aus Sozial schwächeren Familien in die Kita.
Aber ich finde das die Familien bei denen beide Arbeiten gehen oder Alleinerziehende einen Größeren Anspruch haben als Familien in denen nur 1 oder Keiner geht. Oder sollen Beschäftigte Arbeitslos werden?
LG Debbie