Außergewöhnliche Geburt!

Dann werde ich mal von meiner ssw und Geburt berichten.

Anfang Januar durfte ich positiv testen. Nach 2 übungszyklen. Die Freude war riesig, bis ich in der 6 ssw Blutungen bekam. Diese dauerten bis zur 12 Woche an. Immer diese Angst im nacken. Aber unser Wurm biss sich feste.

Bis zur 15 Woche verlief alles normal.

Dann bei der Vorsorge wurde eine Gebährmutterhalsverkürzung festgestellt. Ich hatte vor zwei Jahren eine Konisation. Es wurde viel weggeschnitten. Mein Arzt schickte mich ins kh. Schonung schonung schonung.

Nach einer Woche durfte ich nach Hause. Der Hals war bei 2,6 cm. Nicht viel aber für meine Verhältnisse viel. Von da an musste ich liegen bis zur 34 Woche. In der 20 Woche verkürzte er sich weiter auf 1,4 cm mit Trichter Bildung. Zwei Wochen kh mit Infusionen und Bettruhe. Dann wurde entschieden das ich einen pesar eingesetzt bekomme. Die Oberärztin erkrankte und eine andere nahm mich mir an. Sie setzte den pesar aber nicht sondern einen Würfel zum beckenboden Training. Wie ein Tampon. Zack wurde ich entlassen. Der Würfel rutschte hin und her. Die meinten einfach wieder hoch schieben.

Ich kam damit aber überhaupt nicht zurecht. Mein Fa entfernte ihn und setzte mir den Ring ein.

Alles schön und gut.

Zuhause weiter liegen und nichts tun.

Es stellte sich dann heraus das der Würfel für die ssw nicht zulässig ist und ich den nicht hätte haben dürfen. Die Chefärztin rief mich an und entschuldigte sich bei mir für ihre Kollegin.

In der 23 Woche sollte ich dann wieder ins kh zur lungenreife. Bin dann in ein anderes gegangen. Dieses Empfahl mir meine Hebamme nicht. Sie machte mir regelrecht Angst und Panik. Sie meinte man würde dort extra die Kinder in der 24 ssw holen und man dürfte nur 2 mal am Tag auf die intensiv.

Voller Panik bin ich dann dahin. Die Oberärztin war sehr nett und ich erzählte von meinen Ängsten. Sie klärte mich git auf.

Bei der Untersuchung fiel auf das der Ring nicht mehr richtig saß. Sie wollte aber erstmal nichts daran machen. Eine Woche später sollte ich zur lungenreife kommen. Ich war da 23+5. dann der Schock. Gebährmutterhals bei 0,5 cm. Offener Muttermund und sichtbarer fruchtblase. Warum weiß ich nicht. Ich habe so streng gelegen.

Sie meinten alle das wohl mein Kind in den nächsten Tagen kommen würde. Ich wurde von der Elternberatung betreut von der intensiv.

Der Chefarzt drehte den Ring denn dieser war auch von meinem Arzt falsch herum eingesetzt gewesen.

Dazu kam eine blasenentzündung und eine Scheiden Infektion. Ich wurde kurzzeitig isoliert.

Insgesamt war ich 6 Wochen dann dort. Jeder Tag wurde gefeiert. Meine familie und Freunde schmissen eine Babyparty und heiterten mich unheimlich auf. Wären sie nicht gewesen, wer weiß ob ich es geschafft hätte. Die Schwestern und Ärzte staunten nicht schlecht über meine Geduld und positiven Gedanken.

Inder 30 Woche wurde ich entlassen. Der Hals wuchs auf 3.5 cm an und alles andere hatte sich zurück gebildet.

Ein wunder!

Zuhause ruhte ich mich aus und freute mich auf die 34 Woche. Dann durfte ich wieder belasten.

Mein Baby war immer recht kleine bei den ultraschall Untersuchungen trotz ssw Diabetes den ich ja auch noch bekam.

In der 38 Woche entschied man sich die Geburt einzuleiten weil kaum noch Fruchtwasser da war. Also Sonntag morgens um elf die erste Tablette. Nichts tat sich. Abends Untersuchung. Keine Veränderung. Hals war verstricken muttermund schön vernarbt und zu. Nächste Tablette. Diese bewirkten die Einleitungs wehen. Alle zwei Minuten. Aber nicht Geburt fördernd. Abends um elf in den kreissaal. Keine Veränderung. Ich bekam eine Infusion und sollte bisschen schlafen. Meine Begleitpersonen sollten nach Hause da eh nichts passieren würde. Um drei Uhr machte es plopp Plopp. Ein Schmerz und das wars. Ich haben dann um vier Uhr mal Bescheid gegeben. Untersuchung zeigte mumu 1 cm offen.

Wir entschieden uns für einen Einlauf mit anschließenden Bad. Auf dem weg ins Bad platzte die fruchtblase. Einlauf klappte noch. Anschließend erstmal Untersuchung wegen der geplatzten fruchtblase. Danach hätte ich in die Wanne gedurft. Befindet Untersuchung ging der Muttermund ungelogen innerhalb zwei Minuten von 1 cm auf 10cm.

Jetzt ging es schnell. Meine Schwester und Mann wurden angerufen. Es war 05:15.

ich durfte schnell aufs Kreisbett und musste sofort pressen und das alles ohne eine Wehe zu haben oder gehabt zu haben. Um 05:26 war meine Prinzessin dann da. Meine Schwester kam 4 Minuten zu spät und mein Mann 10 Minuten.

Ich hatte keine schmerzen. Für viele hört sich das nach einer traumgeburt an. Aber um ehrlich zu sein ging mir alles viel zu schnell. Erstens war ich alleine und war auf sowas überhaupt nicht vorbereitet.

Die Hebamme meinte es kann schon mal knallen nach einer Konisation. So schnell hatte sie es aber auch noch nicht gehabt.

Ich bin jetzt zuhause und versuche das geschehene zu verarbeiten. Denn mir fehlen viele Wochen aus der Schwangerschaft und eine normale Geburt.

Mia Marie wog 2490 Gramm und misst 47 cm. Der Kopf war 32,5.

Ich hatte einen kleinen scheidenriss der aber nur kam weil keine zeit war das sich alles in Ruhe dehnen konnte.

Sorry für den langen Text aber es tut gut alles mal aufzuschreiben.
Ach ja dir Hebamme schickte ich in die Wüste und suchte mir eine neue.
Sie ist super und hilft mir alles zu verarbeiten.

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Wahnsinn !

Glückwunsch zu deiner kleinen Maus !! :-) Ihr beiden musstet ganz schön was durchstehen und echt schwere Zeiten durchmachen. Aber wie man sieht zahlt es sich aus . Alle sind gesund und munter - das ist das wichtigste!

Lg

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Dankeschön.????

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Glückwunsch zur Geburt Eurer Mia Marie!

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass du mit der Ss und Geburt nicht glücklich bist. Zum Erlebnis Geburt gehört irgendwie doch mehr als nur am Ende sein Baby im Arm zu haben.

Lass' dir auf jeden Fall Zeit mit der Verarbeitung und hab' kein schlechtes Gewissen deshalb.

Alles Gute!

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Hallo,

was für eine Geburt, erinnert mich sehr an meine im Juli diesen Jahres.

Was nicht in meinen Bericht steht, ich hatte auch eine Konisation aber dieses war schon 2002 und es wurde nicht so viel abgeschnitten. Hatte immer ein Zervix von 3,5 cm.

Aber auch meine Hebamme im KH meinte das es mit an der Konistation gelegen haben könnte. Da kann es sehr schnell gehen.

Hier mal mein Bericht.
http://www.urbia.de/forum/43-geburtsberichte/4620163-2-geburt-erst-lange-einleitung-dann-rekordgeburt-auchtung-lang-und-ausuehrlich

LG Pam233

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Danke

Ja das hat Ähnlichkeiten. Deine Einleitung hat länger gedauert. Aber die Ärzte könnten einen ruhig aufklären das es plötzlich sehr schnell gehen kann, nach einer Konisation. Denn dann wären meine Begleitpersonen dageblieben.
Lg

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Ja hätte ich das auch gewusst, hätte ich den Papa Abends nicht mehr nach Hause geschickt.
Aber zum Schluss zählt, das die Kinder gesund zur Welt gekommen sind.

LG

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Herzlichen Glückwunsch zur Geburt der kleinen Mia Marie, freu mich das ihr alle wohl auf seid ,und hoffe das du bald schon alles gut verarbeitet hast ...lg

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Was für ein Erlebnis. Ich gratuliere dir dass du das alles so toll geschafft hast und bis zur 38. Woche gekommen bist!
Die Kombination aus Konisation und Einleitung ist ja wirklich ein bissle doof. So eine schnelle Geburt kann einen glaube ich genauso schocken wie eine ewig lange. Auch dass die Begleitpersonen nicht dabei waren ist natürlich schade. Die medizinischen Patzer die da passiert sind würden mich ganz schön ärgern muss ich sagen, aber umso schöner dass am Ende alles gut gegangen ist!