wie gewöhne ich den Pucksack ab?

meine kleine ist schon immer ein eher unruhiges baby gewesen,deshalb hatte ich mich damals nach ihrer geburt ,entschlossen sie zu pucken ( nur für die nacht ) . es ging wunderbar .
aber nun hab ich immer öfter das sie sich immer aus dem pucksack "rauswühlt" sie kämpft richtig bis sie ihre ärmchen draussen hat.aber dann ist sie wieder unruhig.

hab schonmal versucht das sie ohne pucksack schläft ,aber nur die ersten 2-3 stunden,danach ist sie (weil sie immer mit ihren händchen ins gesicht geht) total unruhig und schon fast munter. einschlafen geht da irgendwie garnicht mehr.

was soll ich nur tun? einerseits will sie es scheinbar nicht mehr,aber andererseits findet sie ohne pucksack keine ruhe.

lg jen

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Hallo,
habe meinen Luis auch gepuckt, bis er ca 4 Monate alt war. Hatte dazu einen SwaddleMe, und auch zur Puckentwöhnung habe ich einen benutzt, und zwar den SwaddleMe Graduate.
Der ist speziell zur Puckentwöhnung gedacht - bei uns hat es ca 1 Woche gedauert, dann hat Luis puckfrei geschlafen.

Du musst dich allerdings damit abfinden, dass sich durch diese Veränderung das Schlafverhalten deines Kindes ändert, aber das passiert sowieso viele Male, besonders im ersten Lebensjahr.

Falls du Interesse an einem Graduate-Pucksack hast, ich habe noch meinen.

LG
Julia + Luis (*24.02.10)

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Hallo!

Meine Kleine wird morgen 6 Monate alt. Und wird immernoch gepuckt.
Ich hab schon versucht, auf Tipp von hier, während des Schlafens den Klett zu lösen. Das geht gar nicht. Sofort wandern ihre Händchen, sogar im tiefsten Schlaf, nach oben zu den Augen, rubbeln die Augen und schubsen den Schnulli raus ausm Mund.

Also ein Schlafen ohne Swaddle Me ist bei uns noch lange nicht in Sicht fürchte ich...

Ich würde sagen, puck einfach weiter. Irgendwann kann dein Baby (hoff ich doch, auch für uns) auch ohne schlafen.

Alles Liebe!

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erik wird in 2 wochen 6 monate alt und wird auch zu jedem schlafen gepuckt. anfangs nur tagsüber und nachts im schlafsack aber das geht jetzt auch nicht mehr. ein abgewöhnen ist bei uns auch noch nicht in sicht. sobald er es geschafft hat, sich aus dem swaddleme zu befreien wird gebrüllt. #schwitz

also pucken so lange sie es brauch, irgendwann gehts (hoffentlich) ohne.

ansonsten könntest du versuchen einen arm beim pucken draußen zu lassen, beim swaddle ist das ja kein problem. wenn sie sich dran gewöhnt hat, dann den anderen arm draußen lassen bis schließlich der schlafsack reicht.

wir haben das schon versucht, erik ist auch eingeschlafen aber nach 10 min wieder ausgewacht, weil er sich die arme ins gesicht donnert... also ist er noch nicht so weit denke ich.

lg darla + erik (5,5 m)

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Ich würde da gar nichts entwöhnen, sondern einfach weitermachen wie bisher. Bei unserer Kleinen war es so, dass man genau gemerkt hat, als sie es nicht mehr wollte. Da war sie 5,5 Monate alt. Aber bei jedem Kind´ist das unterschiedlich. Irgendwann merkt man, dass sie es nicht mehr mögen, so fest verschnürt zu werden und dann kann man den Pucksack mal lockerer machen und schauen, wie das Kind es aufnimmt.
Benutzt den Pucksack weiterhin. Dass unsere Tochter die Arme "rausgewühlt" hat, war das erste Anzeichen, dass sie selbst sich den Pucksack langsam abgewöhnt. Aber ab dem Zeitpunkt hat es schon noch eine Weile gedauert, bis sie den Pucksack gar nicht mehr wollte.

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Vielleicht ist es einfach noch zu früh?
Versuch mal mit ner normalen Babydecke zu pucken, Anleitungen gibts im Netz. Da kommt sie einfacher raus, wenn sie will und kann trotzdem eng gewickelt einschlafen. Meine Tochter musste ich über 8 Monate pucken, hab dann angefangen tagsüber zum Mittagsschlaf nen Schlafsack zu nehmen, dann irgendwann nachts auch.#
Alles Gute. Anja