Hallo,
der Thread richtet sich an die, die das Familienbett ausübten.
Unser Sohn ist 9 1/2 Monate alt und ich hätte gerne ein paar Tipps, wie man das Familienbett entwöhnen kann. Er hat sein " eigenes " Zimmer mit Gitterbett. In dem Zimmer halten wir uns natürlich nie sehr lange auf, da im Wohnzimmer gespielt und gelebt wird.
Ich setze ihn aber oft ins Gitterbett wenn ich rumwusel und er beschäftigt sich dann kurze Zeit da drin.
Er hat auch 2x Mittagsschlaf drin gemacht. Mit so 6 Monaten. Danach ging das nicht mehr und ich wollte nichts forcieren wozu er noch nicht bereit ist.
Ich bin ehrlich. Ich hab echt noch Bammel vor SIDS.
Wie habt ihr eure Kinder ans Bett im eigenen Zimmer gewöhnt?
Familienbett "abgewöhnen"
Ich hab das Gitterbett an mein Bett rangestellt, an der Seite das Gitter weg. Quasi erweitertes Familienbett. Da sie nachts noch oft gestillt hat in dem Alter, fand ich das bequemer.
Später kam das Gitter ran und das Bettchen etwas abgerückt von meinem.
Mit 3 bekam sie ein eigenes, grosses Bett, mit Prinzessinbettwäsche, Tüllhimmel in Pink, Glitzersterne, hastenichtgesehn.... Sie war so scharf drauf darin zu schlafen, da war der Umzug ins eigene Zimmer gar kein Thema mehr.
Warum so spät? Weil sie erst ab da zuverlässig durchschlief und ich ein fauler Mensch bin, der Nachts ungern aufsteht 😉
Habt ihr die Matratze beim Gitterbett dann höher einstellen können? Weil unser Sohn zieht sich hoch und rausfallen wäre dann ja auf der anderen Seite vorprogrammiert.
Wir haben ein relativ hohes Bett so dass bei deiner Variante, die Matratze vom Gitterbett deutlich tiefer gelegen wäre als unser Bett und zum stillen nachts dann auch nicht.
Aber eine gute Idee ☺️ find ich gut
Auch wenn die Antwort nicht von mir, möchte ich dir kurz von uns berichten.
Wir hatten bis letztes Jahr (da war sie 3,5 Jahre alt) ein normales gitterbett als beistellbett am Ehebett. Bei Ikea gibt so einen rausfallschutz für Kinderbett, den haben wir oben rauf gemacht, so war da ein weiterer Schutz. Aber sie hat generell nie in ihrem Bett geklettert, die 2 male wurde es sofort unterbunden.
Vielleicht ist das eine Möglichkeit.
Der beste Schutz vor dem plötzlichen kindstot ist eben auch, dass die Kinder nicht alleine im Raum schlafen (so zumindest aktuell die empfehlungen).
Das Bett hatten wir übrigens mit Spanngurten festgemacht, so konnte sie nicht dazwischen kommen
Wir hatten zwar kein Familienbett, aber das Babybett direkt bei uns. Mein 1. Kind brauchte ein eigenes Bett, es war besser für alle (sie schlägt nachts um sich und will Platz haben). Mein 2. Kind lag meistens bei uns im Bett, wir haben es dann nach einer Weile ins Gitterbett gelegt (sie ist anhänglicher und will Nähe). Meine Kinder, obwohl sie Geschwister sind, sind komplett unterschiedlich, daher rate ich dir, findet euren eigenen Weg und akzeptiert ggf., dass ein Wechsel ins eigene Zimmer erst einmal nicht klappt, auch wenn andere meinen, dass dies so sein sollte.
Kind 1 (liebt die Freiheit): Ans eigene Zimmer haben wir unsere Große über den Mittagsschlaf mit 6 Monaten gewöhnt. Anfangs war das noch alles etwas aufregend, daher habe ich mich dort auch mit aufgehalten und lag neben dem Bett auf dem Boden mit Matratze. Irgendwann ging es dann von alleine bzw. es hat die Anwesenheit meiner Matratze dort gereicht. Diese Matratze diente später auch als Rausfallschutz, mein Kind war Ausbruchkönig ... Mit knapp 1 Jahr wurde komplett im Kinderzimmer geschlafen. Spielzeit gab es auch immer wieder im Kinderzimmer zur Gewöhnung. Heute ist sie 9 Jahre alt und hat weiterhin absolut kein Schlafproblem.
Kind 2 (liebt die Nähe): Bei meiner jüngeren Tochter lief alles anders. Sie hat mehr das Bedürfnis nach seeeehr enger Nähe. Wir wollten so vorgehen wie bei der zwei Jahre älteren Schwester. Die Gewöhnung ans eigene Zimmer (meine Kinder teilen sich eins) klappte nicht. Erst so mit 3 Jahren war sie bereit dazu und das auch nur, weil sie 1. nicht alleine im Zimmer war und ein super Verhältnis zur beschützenden Schwester hat und 2. es ein cooles Stockbett für beide gab und sie unbedingt das untere Bett als Bunker/Höhle wollte und 3. sie nachts jederzeit zu uns kommen konnte und bei uns schlafen durfte. Seitdem sie 5 ist kommt sie nachts nicht mehr zu uns. Sie ist ein sensibles Kind. Und seit diesem Wochenende klappt es auch mal, dass sie komplett alleine im Zimmer schläft, sie wird nächste Woche 7 Jahre alt.
Wir hatten neben unserem Bett immer eine Erwachsenenmatratze auf dem Boden liegen, sodass die Kinder jederzeit bei uns schlafen konnten. Unsere jüngere Tochter hat dies nachts sehr oft in Anspruch genommen. Sobald sie mal wach war, kam sie zu uns. Wir haben dann Händchen gehalten bis zum Einschlafen. Sie mochte die Enge da unten, daher haben wir das gemacht. Eine Seite war begrenzt durch unser Bett, die andere durch die Wand (die dortige Heizung haben wir durch eine kleine dünne Matratze abgedeckt). Es war sehr kuschelig und sie war beruhigt, dass wir da waren.
Von anderen Eltern mit Familienbett kenne ich es auch so, dass sie einfach ein Erwachseneneinzelbett neben ihrem Doppelbett aufgebaut haben, damit einfach alle mehr Platz hatten. Das Einzelbett war an der Wand und das Elternbett dann daran geschoben. Unten haben sie durch so einen einfachen klappbaren Rausfallschutz, den man unter die Matratze klemmt, noch eine Begrenzung gemacht. Man musste dann aber von Unten ins Bett einsteigen, seitlich war kein Platz mehr. Da es mehrere Kinder gab, wollten die älteren automatisch von alleine ins eigene Zimmer ziehen, da waren sie ca. 4/5 Jahre alt. Der Vorteil war, dass auch die Eltern in dem Einzelbett mal schlafen konnten, also einfach mehr Platz für alle. Vielleicht ist das auch eine Option für euch? :) Sie hatten statt Nachttische dann ein langes Regal am Kopfende des Bettes, damit sie genug Ablagen hatten.
Willst du das Familienbett jetzt wegen der Angst vorm Kindstod abgewöhnen? Da ist ja die Empfehlung, die Kinder im Zimmer der Eltern schlafen zu lassen 😅
Wir haben Motte erst mit 2,5 ausquartiert. Ins Gitterbett ging sie nie. Sie hat ein 1,40 x 2,00m Bett mit Schutzgittern. Wir liegen mit drin, bis sie schläft und gehen dann raus. Meist kommt sie nachts irgendwann zu uns.
Mäusekeks (4 Wochen) schläft auch bei uns. Solange die Kids das brauchen, ist es für uns ok. Haben jetzt extra ein „richtiges Familienbett“ angeschafft (2 Ikea Betten, Gesamtfläche 2,50m x 2,00m). Beste Entscheidung ever 😍
Wenn ihr ihn ausquartieren wollt, würde ich ihn eben abends in seinem Bett begleiten (streicheln/Hand halten oder was ihr eben tut), bis er schläft. Und dann immer wieder konsequent nur in seinem Bett begleiten. Braucht sicher etwas Geduld, aber ihr findet da sicher euren Weg. Vielleicht ja auch mit „Kompromissen“ (nur in der 1. Schlafphase dort und nachts darf er zu euch oder so).
Neeee. Ich möchte ihn wegen sids nicht alleine in Zimmer schlafen lassen. Also ganz weg.
Da die Einschlafbegleitung so aussieht, dass er auf unseren Beinen (wir Winkeln die an und legen ihn rauf) einschläft, funktioniert das nicht im Gitterbett. Und in den Schlaf tragen können wir nicht ( Mann Rücken, ich zu schwach). Wir würden ihn dann in Schlaf quasi einmal umlegen.
Momentan hat er eh eine anhängliche Phase. Schätze es ist gerade noch nicht möglich. Geht nur drum da langsaaaam mal zu probieren :)
Haben da keinen Druck oder wollen welchen.
Ein Patentrezept gibt es nicht. Probiert euch aus und hört auf euer Gefühl, was klappen könnte, damit sind wir bisher immer gut gefahren :)
Unsere Kids waren 4 bzw 2,5 jahre als sie begannen allein in ihrem Zimmer und Bett zu schlafen.
Vorher haben wir einige Zeit ein Matratzenlager im Kinderzimmer gemacht und je ein Elternteil hat mit ihnen dort geschlafen.
Gitterbett gabs nie bei uns. Ich muss sagen ich bin ein grooooßer Fan von Matratzen am Boden. Kind kann sich nicht verletzen, hat Platz und kann aufstehen wenn es möchte.