Geburt & Wochenbett

Gut vorbereitet für ein stressfreies Wochenbett, was bedeutet das? Was sollte man wissen, planen, anschaffen?
Ein Tipp vom urbia Team

  • 07.02.17 - 15:45
    joles (1)

    was hat euch entlastet?

    Hallo ihr Lieben,

    nachdem ich noch zuhause bin und präeklampsie habe möchte ich versuchen alles so gut wie möglich herzurichten damit ich etwas beruhigter bin.
    Was hat euch zuhause im Wochenbett am meisten gut getan/geholfen? Bzw was war für euch eine Erleichterung an die ihr vielleicht anfangs gar nicht gedacht habt?
    Mein freund hat nach der Entbindung keinen Urlaub, ist aber ab mittags immer zu hause.

    Wochenbett heisst für mich tatsächlich Wochenbett, und wenn wir mittags noch im Schlafanzug sind dann ist das eben so. Ich möchte das wirklich alles ganz ruhig angehen und der wenige Besuch der kommt, weiss jetzt bereits schon dass Kuchen mitgebracht werden muss :)
    Ich freue mich auf eure Antworten

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    • 07.02.17 - 15:58

      Hallo,

      was mir geholfen hat:

      Liebe Leute, die mal was zu Essen mitgebracht oder das Kleine ein Stündchen durch die Gegend geschoben haben, damit ich mal ne Stunde ohne "HAb acht-Stellung" Schlafen konnte.

      Waschmaschine und Trockner - tolle Erfindungen! Bügeln wurde in dem Zeitraum großräumig abgeschafft.

      Beim ersten Kind: ein zweites Fläschchenset, damit ich nicht dauernd spülen musste, ein Dampfsterilisator für die Mikrowelle und eine Thermoskanne, um das Wasser für die Flaschen schnell parat zu haben - und ein Milchportionierer für die Nacht und unterwegs.
      Beim zweiten Kind: Eine tolle Nachsorgehebamme, die immer zur Stelle war, wenn ich Probleme oder Sorgen hatte! Die fand ich persönlich auch das Allerbeste am Wochenbett (ich hatte beim zweiten Kind eine ambulante Geburt).

      Und natürlich mein Mann, der tatkräftig geholfen hat, z.B. im Haushalt, wenn er von der Arbeit kam oder am Wochenende, indem er mir einfach mal das Kind abnahm, damit ich was machen konnte.

      Liebe Grüße und alles Gute für die letzten Wochen und die ersten Wochen mit Baby!

      a79



        • 07.02.17 - 20:23

          oh Gott jaaa dieser Durst werde ich auch nie vergessen! UND hunger :-O So bald er Anfing zu trinken wars fast unerträglich. Mein Tipp: Studentenfutter! Das gibt dir Kraft zum Stillen ;-) UND CREME! Also ich verbinde mit Stillen: Durst, Hunger, trockene Hände :-D Das kommt alles während Baby an der Brust hängt und man kommt ja schlecht weg :-D Also am besten alles doppelt bereit stellen, einmal ans Bett und einmal an die Couch.

          Ich hab recht viel vorgekocht und eingefroren...Lasagne, Bolognesesoße, Geschnetzeltes...Dann hatten wir einen super Pizza Lieferdienst - danke an der Stelle dafür, ich weiß nicht was ich ohne die gemacht hätte :-D

          Auf meine Mama hätte ich nicht verzichten können. Erstens wegen den Säcken Wäsche, die sie mir abgenommen hat, aber auch fürs offene Ohr in den ersten Wochen als ich mit den baby blues zu kämpfen hatte.

          Oma Unterhosen - ein Sackvoll am besten, ich konnte nicht mal ein Tanga oder Spitze ansehen ohne das sich bei mir wieder alles Zusammengezogen hat :-O Ah und Still BHs :-)

          Netflix!

          C&A online ;-) Als ich gemerkt habe, dass ich zwar Baby Klamotten für ganz Rheinland-Pfalz besitze, aber genau die Sachen, die ich brauche NICHT habe (Strampler mit FÜßE, WICKELbodys, Spuktücher, Spuktücher, nochmal Spuktücher) habe ich sau viel online bestellt.

          Genieße die Zeit. Im Nachhinein hätte ich Zeit mehr genießen sollen.

          • 07.02.17 - 20:35

            vielen dank :) ja ich hoffe es entschädigt ein bisschen für die komplizierte schwangerschaft und deswegen versuch ich es uns so einfach wie möglich zu machen :)

      07.02.17 - 19:13

      Hallo,

      ich habe einiges vorgekocht und fand das sehr praktisch (wobei ich ja auch noch 2 kleine Kinder hatte, für die war es hauptsächlich gut!) und vorher auch gut den Vorratsschrank auffüllen, dass man nicht ständig einkaufen muss. Kannst ja mal überlegen, was du / ihr so gerne esst, zB Brot kann man ja gut einfrieren, wenn ihr das gerne esst.

      Meine Hebamme, die jeden Tag kommt. Freunde und Familie, die mal eine Ladung Wäsche waschen/aufhängen, mal was einkaufen. Die Nummer vom Pizzabringdienst.

      Und ja, am Sofa / Bett (wo man eben stillt) etwas zu trinken, Telefon, Fernbedienung für's Radio (habe immer Hörbücher beim Stillen gehört). Und ich finde, man kann gerade die Großeltern ruhig auch mal fragen, ob sie was für einen einkaufen oder so! Oder wenn jemand zu Besuch kommt, habe ich immer gefragt, ob sie noch 1 Milch oder so mitbringen könnten ;-)

      Alles Gute!

      • 07.02.17 - 19:31

        vielen dank für die tipps, da ist viel dabei das ich beherzigen werde. Ich hab gerade mal aufgeschrieben was wir beide gerne essen und da kann man einiges einfrieren bzw. einfach zuhause haben.

        ja die grosseltern haben sich schon angeboten, arbeiten allerdings noch vollzeit und wohnen auch ca 45 weg. aber ich denke wir bekommen dass alle gemeinsam ganz gut und jetzt freue ich mich schon richtig auf die zeit :)

      07.02.17 - 19:21

      Huhu :-)
      Schnell verfügbares oder vorbereitetes Essen ;-)
      Vorallem fürs Frühstück was zur Not auch mit einer Hand gegessen werden kann. Oder was für zwischendurch, zB MüsliRiegel.

      Schöne erste KuschelZeit :-)
      LG
      Gretel mit Bubi (5Monate)

      07.02.17 - 20:10

      Definitiv vorkochen. Das war eine riesig große Erleichterung. Und die Schränke füllen mit Lebensmitteln, auch Sachen die schnell gehen.

      Ich hatte die ersten drei Monate meinen Mann zu Hause, das war wirklich gut. Organisier dir also Hilfe. Man weiß nie wie das Wochenbett im Endeffekt läuft oder wie die Geburt läuft.
      Mir ging es wahnsinnig schlecht, körperlich und psychisch und ich brauchte eine Menge Dinge aus der Apotheke.

      Wenn eine spontane Geburt geplant ist dann besorg dir vielleicht vorab Dinge für die dammnaht. Wie Calendula-Essenz oder Tannosynth. Auch die Konpressen von MultiGyn haben mir geholfen.
      Wenn du stillen willst dann besorg dir Brustwarzensalbe.

      • danke :) ich hab mir gerade eine Liste gemacht mit Essen dass ich gut vorkochen kann und Lebensmittel die wir immer gerne essen und schnell gehen. Mein freund hat keinen Urlaub nach der Geburt aber ist ab mittags zuhause. Nachdem die Schwangerschaft jetzt schon so schwierig ist versuche ich wenigstens mir das leben so leicht wie möglich zu machen.

        Stilltee, Brustwarzensalbe, Kompressen und Wochenbetteinlagen hab ich schon daheim.

      08.02.17 - 08:16

      Was ich mir am Anfang gewünscht habe war ein Kopfhörer für den Fernseher. Meine Kleine war sehr brav und ich hätte gerne ferngesehen; hatte aber Bedenken dass sie die Geräusche stören (ja die Sorgen hätte ich jetzt beim zweiten nicht mehr;-)) Darum blieb der TV meist aus.
      Sonst hab ich auch viel zu trinken gebraucht und sehr sehr viele Spucktücher/Kleidung für mich und Baby weil sie ständig gespuckt hat und meine Milch überall hingelaufen ist.....
      Vielleicht besorgst du dir auch Malzbier (kurbelt Milchproduktion an) oder Pfefferminztee (reduziert Milchproduktion).
      - ich hatte den Fehler gemacht und zu fleißig stilltee und malzbier getrunken....

      Ich habe auch viel sommerliche kurze Kleidung gebraucht (die mir mit meinen Zusatzkilos passte) - baby kam im April aber ich habe nur geschwitzt die ersten Wochen!!

      Also kurze T-shirts, Tops, Leggins und Deo waren in der Zeit meine besten Freunde!
      Hunger und Appetit hatte ich leider überhaupt nicht- also mir hat eigentlich trockenes Brot meistens gereicht, dabei hatte ich viele tolle Lieferdienste eingeplant;-)
      Sonst fand ich das Video babyphon sehr entspannend. Da konnte ich auch entspannt in einem anderen Zimmer was machen und nebenbei meinem Baby beim schlafen zusehen.
      Lg und alles Gute!

      08.02.17 - 10:19

      Hallo!
      Mich hat folgendes entlastet:

      - vorgekochtes Essen bzw dass mein Mann jeden Abend frisch gekocht und aufgeräumt hat
      - meine Mama, die nachdem mein Mann wieder zum Arbeiten gegenagen ist (3. Woche) 2 Wochen Urlaub hatte und alle paar Tage hier war zum Staubsaugen, Hund und Kind ausführen damit ich schlafen konnte und Wäsche gemacht hat
      - meine Hebamme, die anfangs täglich kam und mich so beruhigt hat

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