Bereue den Gedanken..

Hallo an alle, ich muss mal etwas los werden, vielleicht sind es auch grad die Hormone. Es ist so, dass eigentlich nach 2 Kindern Schluss war für mich. Ich habe meine zwei tollen jungs die ich über alles liebe, die aber auch sehr wild und auch anstrengend sind 😆 Nachdem der kleine in der Kita angefangen hatte und ich endlich abgestillt hatte, habe ich mich auf mich und bald wieder arbeiten fokussiert. Ja dann wurde ich plötzlich schwanger, wir haben nicht zu 100% verhütet aber ich war mir ziemlich sicher das in 2 Tagen meine Periode beginnt, da mein Zyklus wieder regelmäßig war aber anscheinend hat mein Körper mich ausgetrickst und mein Eisprung hat sich um 2 Wochen verspätet. Naja wie dem auch sei, als ich bemerkt habe irgendwie kommt meine Periode seit Wochen nicht habe ich einen Test gemacht und dieser war natürlich positiv. Ich hatte gemischte Gefühle, auf einer Seite habe ich mich gefreut in der Hoffnung vielleicht wird es das Mädchen was ich mir so sehr gewünscht habe auf der anderen Seite dachte ich mir oh mein Gott nein wie soll ich das schaffen mit 3 und dann noch jetzt wo der große in die Schule kommt und der kleine mitten in seiner trotzphase. 🤯 Wenn ich ein drittes geplant hätte dann hätte ich es 1-2 Jahre geplant. Der Zeitpunkt war einfach für mich der Horror. Ich hatte danach oft Tage wo es mir richtig schlecht ging und ich mir nicht sicher war ob ich es schaffe ob alles funktioniert und so weiter. Ich hatte oft den Gedanken ob ich es abtreiben soll, war sauer und traurig und sagte mir warum jetzt, warum nicht in einem Jahr und so weiter. Mittlerweile bin ich in der 30 Ssw. und diese Gedanken sind verschwunden, ich freue mich auf das Baby und bin gespannt auf die Geburt, es ist zwar nicht das erhoffte Mädchen und der dritte junge aber ich freue mich trotzdem bald hier mit meinen 3 Jungs zu sein. Aber jetzt habe ich oft Angst das dem Baby etwas passiert, lese oft von todgeburten oder solchen Sachen. Und dann bereue ich das ich damals solche Gedanken hatte und das Baby nicht wollte und habe Angst das Gott mich vielleicht damit bestraft weil ich damals so gedacht habe. Ich hoffe man versteht was ich meine ohne es falsch zu verstehen. Sind diese Gedanken jetzt normal und waren die Gedanken damals auch normal? Vielleicht lag es auch an den Hormonen und der Stress dazu den ich hatte in dem Moment das ich solche Gedanken hatte. Kann mich jemand beruhigen und mir die Angst nehmen das dem kleinen nichts passiert🥺🥺

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Diese Gedanken, dass das "Karma" zurückkommt oder "Gott" oder was auch immer einen bestraft hatte ich tatsächlich kürzlich auch, wobei ich nicht ganz am Anfang stehe, aber es ungewiss ist, ob es ein früher Abgang wird oder doch gut ausgeht
. Die erste Woche sah nicht so gut aus und ich dachte mir "jetzt bekommst du es zurück, dass du frühe Abgänge immer so belächelt hast, weil es ja eigentlich noch nicht Mal ein Baby ist.." und jetzt finde ich mich selbst in diese Situation wieder und es ist trotzdem nicht schön (wenn auch sicher viel weniger schlimm als sein Kind später zu verlieren!!) Aber ich denke mir jetzt auch, dass wir wirklich einfach keinen Einfluss darauf haben und niemand, wirklich niemand hat so ein Erlebnis verdient!!! Und das ist jetzt mein Standpunkt und davon bin ich fest überzeugt: niemand hat so etwas verdient! Es ist einfach ein schlimmer Zufall der Natur, wenn so etwas passiert.

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Hallo Feylah,
... und diese Gedanken sind verschwunden - schreibst du an der Stelle, wo du den "Umschwung" beschreibst und dass du dich jetzt auf deinen dritten Jungen freust.
Vermutlich wird es mit den aktuellen Gedanken auch so sein.
Sie kommen jeweils mit der Situation und gehen wieder.
Wenn du fragst ....
Sind diese Gedanken jetzt normal und waren die Gedanken damals auch normal?
... würde ich sagen: Ja!
Zumal mit Stress und Hormonen. Da sind wir unseren Gedanken etwas ausgeliefert.
Wenn wir in einer ruhigen Lebenssituation sind, sind wir weniger anfällig für bedrohliche oder destruktive Gedanken.
Möglich sind sie ja immer. ;-) Es gibt im Leben immer etwas, was wir fürchten (können).
Wie ging es dir in deinen beiden vorigen Schwangerschaften?

Kannst du dir Ruhe gönnen? Den eigenen Atem wahrnehmen ist eines der leichtesten "Mittel" und versorgt dein Baby optimal mit Sauerstoff und mit dir selbst (so könntest du es sehen). Du gibst ihm das Beste. Das ist genug. Wenn die Untersuchungen gut waren, kannst du nicht mehr machen. Einfach bereit sein für das, was ist. Was kommt ... wissen wir nicht.
Ist ein lebenslanger Lernprozeß. Und nicht umsonst. Du bringst es auch deinen Kindern bei.
Und jetzt dir selbst.
Alles ist gut! #sonne

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Gott wird Dich niemals bestrafen, das kannst nur du selbst oder andere Menschen, die dir nichts Gutes wollen.
Gott ist die Liebe und immer für Dich da, wenn Du nur bereit bist, auf diese leise Stimme in Deinem Inneren zu lauschen und ihr zu vertrauen:

Aus dem 1. Johannesbrief:

Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. 8 Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. 9 Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen. 10 Darin besteht die Liebe — nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden. 11 Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, so sind auch wir es schuldig, einander zu lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen; wenn wir einander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen geworden. 13 Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. 14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Retter der Welt. 15 Wer nun bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16 Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 17 Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat mit Strafe zu tun; wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe. 19 Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat. 20 Wenn jemand sagt: »Ich liebe Gott«, und hasst doch seinen Bruder, so ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann der Gott lieben, den er nicht sieht? 21 Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.

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Hallo liebes,
Sehr schön das du dich in so einer Situation für dein Kind entschieden hast.
Aber jetzt die Frage an dich, wieso sollte Gott dich bestrafen wollen?
Ich denke er ist sogar glücklich und stolz auf dich das du diese Entscheidung getroffen hast.
Wir sind Menschen. Es ist normal solche Gedanken zu haben, in Situationen wo wir uns verloren fühlen..
ich wünsche dir alles gute für deine Familie mit den kleinen Mann 🧡