Kindergartenalter

  • 16.03.17 - 10:30
    flaps (1)

    Erschleichen von Kitaplätzen was tun?

    Hallo,

    unser Kind besucht einen Kindergarten einer Universität. Diesen darf man nur besuchen, wenn man an der Uni studiert oder angestellt ist.

    Leider ist es so, dass sich mehrere gut verdienende Akademikerehepaare ihre Plätze erschlichen haben, indem sie sich einfach in einen zulassungsfreien Studiengang immatrikuliert haben, damit ihr Kind dort in den Kindergarten gehen kann. Ein Studium zu absolvieren haben diese Eltern nicht vor, denn Sie üben einen Vollzeitjob aus und schreiben sich Semster für Semester ins Urlaubssemester aufgrund der Kinderberteuung, was an der Uni möglich ist. Sie erbringen also keine Studienleistungen, bis auf diese welche sie sich aus dem Erststudium anrechnen lassen können.
    Leider bekommen viele ernsthaft studierende Eltern deshalb keinen Platz in diesem Kindergarten.
    Man muss dazu auch sagen, dass der Unikindergarten nicht einmal die Hälfte kostet im Vergleich zu einem städtischen Kindergarten oder einer Tagesmutter. Gerade Akademiker könnten sich diese teuren Alternativen aber besser leisten als studentische Paare oder Alleinerziehende. Die Angestellten der Uni hingegen müssen denselben Beitrag zahlen, wie an allen städtischen Kitas der Stadt.
    Ich finde diese Situation sehr unfair und bin daher am überleben, ob ich etwas dagegen unternehmen soll. Würdet ihr an meiner Stelle etwas dagegen tun oder würdet ihr euch einfach raushalten? Falls ihr etwas unternehmen würdet, wäre ich für Ratschläge dankbar.

    Viele Grüße
    Flaps

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    • 16.03.17 - 10:38

      Hallo,

      klar ist es gefühlt unfair (würdest Du es genauso sehen, wenn du an der Stelle der genannten Paare Geld sparen könntest?) aber wenn es dieses Schlupfloch gibt, dann wirst Du nicht viel dagegen unternehmen können.

      Grüßle

      16.03.17 - 10:58

      Hallo, die Frage ist, was geht dich das an? Man muss anscheinend an der Uni eingeschrieben oder tätig sein. Das sind diese Eltern. Damit erfüllen sie die Bedingungen - ob's dir passt oder nicht. VG

      16.03.17 - 11:34

      Die Eltern erfüllen nun mal die Anforderungen und es ist nicht verboten legale Schlupflöcher zu nutzen.
      Also was glaubst du denn dagegen unternehmen zu können? Ich denke die Verantwortlichen kennen ihr eigenes Schlupfloch, also könnten sie etwas ändern...anscheinend besteht da aber kein Interesse.

      Und wer behauptet, das Akademiker pauschal dicke Konten haben?
      Ich kenne es nur ab 50+, das sich die Konten füllen...vorher knapsen sieht es bei allen anderen auch nicht wirklich rosig aus. Meistens haben sie am Ende des Monats weniger auf dem Konto als ein "Unakademiker".


      • "Und wer behauptet, das Akademiker pauschal dicke Konten haben?"

        Da stimme ich zu! Meine Cousine ist Rechtsanwältin in eigener Kanzlei. Bis so ein Ding mal richtig läuft, dass man zu den Besserverdienenden gehört, muss man ganz schön lange jeden Groschen umdrehen. Meine Cousine macht das ganze jetzt seit 10 Jahren, und ihr Konto ist nach wie vor nicht besonders gut gefüllt. Und wie lange hat meine Tante sie mit den beiden Kids gesponsort...

        LG

      16.03.17 - 11:51

      Hallo,

      meinst du mit Akademikern Leute, die an der Uni angestellt sind? Oder welche, die irgendwann einmal ein Studium absolviert haben und nun woanders arbeiten?

      (Übrigens möchte ich hier das Vorurteil ausräumen, dass Akademiker automatisch gut verdienen #schwitz)

      Du meinst also allgemein Besserverdiener, die sich einfach immatrikulieren, (Kostet das nicht Studiengebühren?)

      LG

    • Ich finde Deine Überlegungen albern. Du kennst doch gar nicht die Hintergründe.
      Trotz eines bereits absolvierten Studiums kann man sehr wohl noch ein 2. Studium neben einem Job aufnehmen. Oder bist Du tatsächlich dabei und prüfst jeden Tag nach, ob sie auch wirklich mal zu einer Vorlesung gehen und zu Hause dafür lernen?

      Ich glaube kaum.
      Darüber hinaus gibt es sehr, sehr viele Akademiker, die nicht wirklich viel verdienen. Aber wie auch immer - solange die Kandidaten die Bedingungen erfüllen, können sie wie jeder andere auch, die Kita nutzen. Wie will man denn nachprüfen, ob es sich um einen "echten" Studenten handelt und wo wäre die Grenze?
      Es gibt ja nunmal auch sehr viele Ewig-Langzeit-Studenten, die noch gar keine Ausbildung haben und es wahrscheinlich auch nie zu einem Uni-Abschluß bringen werden.
      Ab wann verlieren sie dann Deiner Meinung nach den Anspruch auf einen Kita-Platz? nach 10 Semestern? Oder 12? Oder 14?

      Wo fängt unfair an und wo hört es auf. Ich finde es genauso unfair, dass gefühlt jedes Kind noch im Kreißsaal an fünf bis sieben Krippen angemeldet wird und die Eltern somit die Plätze blockieren bis sie sich mal entscheiden haben, welches Konzept passt.... ist doch genauso ätzend. Wenn es also möglich ist das so zu machen, ist es halt Pech.

      16.03.17 - 17:11

      Auch wenn es dich ärgert, du hast ja einen KiGaplatz. Sei egoistisch und steigere dich da (für andere) nicht hinein. Die dort studieren / arbeiten und keinen Platz bekommen, werden evtl. selbst dies schon reklamieren.

      16.03.17 - 18:22

      ----mehrere gut verdienende Akademikerehepaare----

      Woher weißt Du, was die Leute verdienen?

      16.03.17 - 19:51

      Vielen Dank für eure Meinungen, dann werde ich mich nicht einmischen.
      Das diese Paare viel Geld haben weiß ich, da ein Vater der angeblich studiert Oberarzt in einer Universitätsklinik ist und der andere studierende Vater ist Pilot bei Lufthansa.

      Sie geben auch beide offen zu, dass sie nichts an der Uni machen, sondern lediglich den Platz haben wollen.
      Aber ihr habt Recht wir haben unsere Kindergartenplätze und die Sache der anderen geht mich nichts an.
      Grüße
      Flaps

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