Bin wieder zurück!

Hallo!
War heute Vormittag ja zum Gespräch beim Kinderpsychater. Nun hab ich es schonmal "mündlich"...mein Sohn ist Autist.
Die endgültige, schriftliche Diagnose bekomme ich in ca. 2 Wochen, denn der Psychater wollte sich mit der Kollegin nochmals zusammensetzen, um zu klären welche Form er eher entspricht: Asperger oder atypischer Autismus.
Meine Zweifel von gestern sind wie weggeblasen...auf mein Bauchgefühl ist Verlaß ;-).
LG

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Hallo,

schön, dass ihr nun endlich Gewissheit habt und "das Baby" einen Namen hat.

Das Bauchgefühl einer Mami, unheimlich imposant, oder?

LG Alex

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Hallo,


na siehst du, dein Bauchgefühl hat dir doch das Richtige gesagt!

Jetzt hast du endlich schwarz auf weiss (naja, eben noch nicht ganz, aber immerhin in Worten ;-) )


Ich wünsch euch alles alles Gute #liebdrueck



lg corinna

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Klasse jetz weißt du endlich wo ran du bist

Eine mama sollte immer auf ihr Bauchgefühl hören
Hätte ich damals nicht darauf gehört hätte ich heut kein 2 kinder

lg katel

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@all #danke

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Hallo!
Hab mal einen Text kopiert für die, die es interessiert....das beschreibt ganz genau die Problematik mit einem "besonderem" Kind (da man es den Kindern halt nicht ansieht)

***Bei dem Wort "Autismus" denken die meisten Menschen zunächst an das "Kind unter dem Glassturz", das ohne Kommunikation mit der Umwelt ganz in seiner eigenen Welt lebt. Das stimmt aber mit dem, was wir heute über die vielfältigen Formen von Autismus wissen, nicht mehr überein.

Bei einem Kind mit Fähigkeiten im Normalbereich, das fließend spricht und sehr gute Kenntnisse auf besonderen Spezialgebieten hat, denkt man zunächst nicht an Autismus. Es ist auffällig in seinem sozial ungeschickten Auftreten, es hat keine Freunde, lebt am Rande der Gemeinschaft. Im täglichen Umgang ist dieses Kind schwierig, ohne dass man erkennen kann, warum das so ist. Es ist möglicherweise begabt auf einzelnen Gebieten, trotzdem stimmt etwas Fundamentales nicht.

Hans Asperger beschrieb 1944 eine Gruppe von Kindern, die intellektuell nicht beeinträchtigt waren, ein gutes Sprachvermögen hatten, aber deren gesamtes soziales Verhalten merkwürdig war.

Insbesondere fiel ihm Folgendes auf:

Störungen im Blickkontakt, Körpersprache, Gestus und Sprachgebrauch
im normalen alltäglichen Umgang mit anderen keine natürliche, altersgemäße Kommunikation
Körperhaltung und Gesten nicht im Bezug zur Situation
motorische Ungeschicktheit, die künstlich oder seltsam wirkt, Tonfall und Wortwahl auffällig
gut entwickelte sprachliche Kompetenz aber monotone Sprachmelodie oder eine "erwachsene" Ausdrucksweise
Schwierigkeiten bei spontaner verbaler Kommunikation
Diskrepanz zwischen Intelligenz und Gefühlsleben
Er nannte sie "autistische Psychopathen", heute sprechen wir vom Asperger-Syndrom.

Als erstes fällt an diesen Kindern, die zunächst völlig gesund wirken, ihre emotionale Distanz und ihre ausgeprägte motorische Ungeschicklichkeit auf. Sie verfügen über eine normale Intelligenz, in Teilbereichen eine intellektuelle Frühreife, ein gutes Sprachvermögen und kommen mit dem normalen Schulstoff zurecht. Die Kernsymptome für Autismus sind alle vorhanden, allerdings sind sie nicht so stark ausgeprägt, wie bei Kindern mit Kanner-Syndrom. Das bedeutet aber nicht, dass die Beeinträchtigungen geringfügig oder unbedeutend sind.

Die Eltern dieser Kinder vollführen eine "Gratwanderung" zwischen Fördern, Fordern und Überfordern. Sie sorgen sich sehr um ihr Kind und haben oft große Angst, dass es als Erwachsener kein selbständiges Leben führen kann, da ihm viele praktische und soziale Fähigkeiten fehlen, die im Alltagsleben benötigt werden. Auf der anderen Seite müssen sie sich häufig Vorwürfe anhören, sie seien nicht fähig, ihr Kind richtig zu erziehen.

Aufgrund ihrer veränderten Wahrnehmung sind autistische Kinder in allen Lebensbereichen beeinträchtigt, das gilt auch für Kinder mit Asperger-Syndrom. Sie aber gehen häufig unerkannt in ganz normale Schulen, wo von ihnen auch "ganz normales" Benehmen erwartet wird. Und spätestens hier fallen sie vor allem durch ihr merkwürdiges Sozialverhalten auf.

Denn im Gegensatz zu Kindern mit Kanner-Syndrom werden Kinder mit Asperger-Syndrom erst relativ spät - manchmal erst im Verlauf des Schulalters - diagnostiziert, da sie auf den ersten Blick recht normal wirken und die Auffälligkeiten zunächst den verschiedensten Ursachen zugeschrieben werden können. Häufig wird ihre Störung nicht ernst genommen. So werden an diese Kinder Anforderungen gestellt, die sie nicht erfüllen können. Das auffällige Verhalten wird oft fälschlicherweise als "Nicht-Wollen" angesehen, als Ausdruck des Wunsches, im Mittelpunkt zu stehen, schlimmstenfalls als Bösartigkeit.

Diese Kinder verfügen über ein hohes Sprachniveau und eine normale bis überdurchschnittliche Intelligenz, deshalb nimmt man an, dass sie auch alles verstehen. Aber oftmals erkennen sie nicht das Wesentliche in einer Aussage sondern halten sich mit subjektiven Details auf, ohne den Inhalt richtig zu erfassen.

Kinder mit Asperger-Syndrom können von sich aus kaum altersgemäße Beziehungen zu anderen Kindern herstellen.
Die Kontaktaufnahme geschieht verstandesmäßig, die Gefühle anderer werden nicht wahrgenommen. Die Kinder wirken auf ihre Klassenkameraden fremd und beunruhigend und werden daher oft Opfer von Ausgrenzung und/oder Mobbing. Sie merken bald, dass sie anders als ihre Klassenkameraden sind. Mit zunehmendem Alter kommt dann die Erkenntnis, dass sie niemals so sein werden, wie diese, auch wenn sie sich noch so sehr anstrengen.

Werden sie mit damit allein gelassen, ist die Gefahr einer Depression sehr groß. Dies kann sich dahingehend auswirken, dass sie entweder Aggressivität zeigen, oder sich völlig zurückziehen. Manche wollen gar nicht mehr leben.

Durch das große Wissen auf dem Gebiet ihrer Spezialinteressen und die Hartnäckigkeit, mit der sie diese Interessen verfolgen, können Kinder mit Asperger-Syndrom hier hervorragende Leistungen erbringen. Überhaupt sind ihre hervorstechenden Eigenschaften: Genauigkeit, Perfektion, stark ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, absolute Wahrheitsliebe, logisches Denken. Wenn diese Eigenschaften gefördert und in die richtigen Bahnen gelenkt werden, können aus Kindern mit Asperger-Syndrom sehr gewissenhaft und genau arbeitende Angestellte, aber auch hervorragende Wissenschaftler, Erfinder oder Künstler werden.

Kinder mit Asperger-Syndrom sind - gemessen am autistischen Spektrum - relativ "leicht" betroffen. Dennoch benötigen sie besonderes Verständnis und Hilfe, aber es muss die richtige Art von Hilfe sein. Mit der entsprechenden Anleitung können sie soziale Verhaltensweisen lernen. Dann sind die Chancen, dass sie einen Beruf ausüben und ein weitgehend eigenständiges Leben führen können, recht gut. ***

LG


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Jetzt hast du Gewissheit.
Und so könnt ihr jetzt genauer an das Thema ran gehen.
Man sollte nie einer Mutter mit Bauchgefühl wiedersprechen ;-)

Alles gute für euch.

LG
Diana

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ach mausebärchen , ihr seit noch hier ???
sei mal lieb gegrüsst , ich war lange mit absicht nicht hier . Kann alles auch mal aufhören bei uns ????

Julian hat auch ein Ding nach dem anderen an defizit , es ist ein typisches frühchendasein und ick bin traurig ohne ende glaubst du mir das ?????

sei lieb gegrüsst.
diana

8

Ja. wir sind noch hier...und so schnell werdet ihr mich hier auch nicht los ;-)
Ja, manche trifft es heftig und bei anderen hört man immer "alles gut"...das macht schon traurig und da hab ich mich anfangs auch immer gefragt "warum wir "?
Naja...so langsam versuch ich halt das beste draus zu machen aber nun weiß ich wenigstens woran wir sind #pro
Wie gehts euch?
LG

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ach hör auf scheisse ehrlich gesagt . ich tönte ja auch damals recht gut : julian holt auf und blablabla .......
mit einem jahr kam ja die diagnose : zentrale tonus und koordinationsstörung gut mit KG wurde es besser er fing ja dann auch zu krabbeln irgendwann an und so , er läuft heut auch aber ........... es holt uns immer wieder ein . treppen steigt er nur mit rechts denn das linke bein ist zu schwach mit einer teilweisen hemiparese , es bestand verdacht auf schlaganfall was nciht bestätigte gott sei dank .diese schwäche und parese rührt leider von seiner tonusstörung her .um dem gehirn bei zu steuern bekommt er nun sensodynamische fußeinlagen die mit extranoppen versehen werden auf sein gangbild zugeschustert naja noppen blöd ausgedrückt aber erhöhungen die auf die sehnen unmittelbar am knochen wirken und dem hirn sagen : hey du stehst sicher . durch dieses problem rühren wiederum starke sprachentwicklungsstörung her die man evtl. nicht bis zur einschulung beseitigen kann . ich bin unendlich traurig glaub mal . julian hat ja seinen I-Status bis zur einschulung erstmal weg .das komsiche ist aber wiederum : er kann dir alle farbe benennen , er zählt rückwärts von 13 auf 9 lach , er weiß alles , aber kann es manchmal nich ausdrücken . er ist auf dem stand nicht eines 38 monatigen kind sondern 16-20 monate .allet mist .

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