Kind meines Partners

Es fing alles echt schön an, ich habe einen Partner gefunden den ich vorher auch schon einige Zeit kannte, ich wusste auch das er bereits zwei Kinder hat von seiner Ex Freundin die aber in Pflegefamilien lebten auf Grund derer Vorgeschichte was hauptsächlich an der Mutter lag.Mein Freund und ich zogen recht schnell zusammen und ich wurde nach ein paar Monaten schwanger bis dahin wusste ich nicht das er vor hatte seinen Sohn zurück zu holen. Seine Tochter war bereits fest in der Pflegefamilie und er konnte sie nicht mehr zu sich holen. Also fingen die Gespräche mit dem Jugendamt an ich kannte seinen Sohn da ich einige Male mit war ihn besuchen. Bis zum Ende meiner Schwangerschaft fanden die Besuche vor Ort bei der pflegestelle statt. Dann durfte er auch mit zu uns was eigentlich auch noch relativ gut ging nur einige Start Schwierigkeiten. Unsere Tochter wurde per Kaiserschnitt geboren ich war alleine da er seinen Sohn zurück bringen musste die Fahrt dauert über eine Stunde. Er kam kurz vor Schluss dazu. Ich wusste das sein Sohn nicht mit ins Krankenhaus konnte und habe mich damit abgefunden. Die erste Zeit mit unserer kleinen war echt schön. Ein paar Wochen nach der Geburt durfte sein Sohn dann auch bei uns übernachten und somit begannen auch die Probleme… ständig gab es Jugendamt Gespräche ob ich es denn schaffen würde mit zwei Kindern und ob ich bereit bin mich zu kümmern weil ich ja noch jung bin. Jetzt bekommen wir eine Familien Hilfe die alles genau unter die Lupe nimmt um zu schauen ob sein Sohn bei uns gut aufgehoben ist das Heist mir wird ständig auf die Finger geschaut wie gehe ich mit meiner Tochter um kann ich mich um ein zweites Kind kümmern was auch erst 2 Jahre alt ist usw. Ab da an wurde mir klar ich kann das alles nicht aber ich liebe doch meinen Partner und er ist der Vater meiner Tochter. Doch jedes zweite Wochenende wenn sein Sohn bei uns ist dreht sich alles um ihn unsere gemeinsame Tochter spielt an den Wochenenden keine große Rolle aber sie ist doch noch ein Baby. Ich soll mit ihm reden ihm sagen wie es mir geht das ich möchte das sich etwas ändert? Habe ich etliche Male getan jedes Mal gibt es Streit wenn sein Sohn bei uns ist er erwartet von mir das ich mich um ihn kümmer während er unsere Tochter links liegen lässt ist ja schön und gut das er nur alle zwei Wochen da ist aber muss unsere Tochter erst wegkommen wie die anderen beiden Kinder damit er sich auch um sie kümmert? Ich denke nicht das ich bereit bin sein Kind als mein Eigenes anzusehen ständig das Jugendamt da zu haben und so zu tun als wäre alles perfekt und mich beobachten lassen nur damit er seinen Sohn wieder bekommt um den ich mich dann im Endeffekt kümmern muss weil er Vollzeit arbeitet und ich nicht. Das ganze obwohl ihm alles andere so egal ist. Ich weis nicht ob ich das jemals kann ob ich ihn jemals als meinen Sohn sehen werde oder ob ich akzeptieren kann wie mein Freund ist wenn er bei uns ist. Wie soll es sein wenn er fest bei uns wohnt? Er fragt auch nicht wie es mir damit geht wenn ich ihm sage das ich das nicht schaffen werde dann sagt er das wird schon das schaffst du aber einmal gefragt wie es mir mit der Situation geht? Noch nicht einmal. Er interessiert sich für nichts anderes als seinen Sohn mittlerweile auch wenn er nicht da ist wann wird er abgeholt wie geht es weiter Gericht hier Gericht da wegen der Mutter Jugendamt Jugendamt Jugendamt…wenn das Wochenende kommt an dem er da ist hoffe ich immer nur das es schnell rum geht aber er zeigt absolut kein Verständnis. Ich hoffe das sich irgendwie noch alles zum guten wendet.#gruebel

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Hallo,

mir tut der Kleine in der Seele leid.

Bindungsabbruch zur Mutter, zum Vater, nun von der Pflegefamilie und er darf nirgends ankommen und bleiben.

Ist Dir bewußt, dass dieser kleine Mensch in seinem Leben schon so viel mitgemacht hat, dass er dieses Päckchen mit sich rumschleppen wird. Wie wirst du reagieren, wenn er seine seelische Not vielleicht auch an Eurem kleinen Kind auslassen wird? Bevor ein Kind in eine Pflegefamilie kommt wird genau geschaut, ob er nicht beim anderen Elternteil auch gut aufgehoben wäre. Da kann man nicht nur der leiblichen Mutter die Schuld geben. Wie lange lebt denn der Kleine in der Pflegestelle? Fühlt er sich da zuhause?

Wenn Du jetzt schon hoffst, dass die Wochenenden rumgehen, dann kommt eine sehr schwierige Zeit auf dich zu. Die seelischen Verletzungen, die Bindungsabbrüche und die Unsicherheit werden nicht einfach verschwinden. Und wenn der Kleine zu Euch kommt und Fuß gefasst hat, dann wird er Euch erst mal testen, inwiefern ihr ihn "aushaltet" und nicht wieder abgebt.

Bitte sprich mit deinem Partner und auch der Familienhilfe über deine Gefühle. Sonst verliert der Kleine wieder alles und am Ende muss er wieder weg, da du es nicht aushälst und der Vater es alleine nicht schafft.

Ich wünsche Euch alles Gute und dass ihr vor allem das Wohl des Kindes in den Mittelpunkt stellt.

Liebe Grüße

Delenn

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Danke für die Antwort tatsächlich wurde der kleine nur wegen der Mutter weggenommen deswegen hat auch nie mein Freund die Chance ihn wieder zu bekommen ich würde ihn ja auch gerne hier haben aber das Haupt Problem ist nicht das Kind sondern mein Freund ich würde nie dem Kind die Schuld daran geben was ich damit sagen wollte mit dem das ich hoffe das es besser wird das mein Partner sein Verhalten ändert und beide Kinder Gleichbehandelt und nicht eins außen vor lässt dann würde es mir wesentlich leichter fallen da ich mich allein gelassen fühle was unsere Tochter angeht da sie nun einmal auch viel ausfmersamkeit benötigt weil sie erst 2 Monate alt ist es ist alles ganz neu und ich will einfach nicht das mein Partner von mir alles erwartet aber selber nichts gibt. Ich habe mit dem Beitrag gehofft jemanden zu finden der vielleicht ähnliches erlebt oder erlebt hat und weis wie man dort eine Lösung finden kann. Aber ich verstehe was du meinst nur man muss mich auch einfach verstehen klar die Menschen die es lesen können nicht sehen wie es wirklich ist das ist eben das Problem leider.

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Achso und eben dann stellt sich die Frage wie soll ich mit jemanden reden sprich meinem Partner wenn er mir doch garnicht richtig zuhört?

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Hallo,

also ich kann es verstehen,dass zwei kleine Kinder bzw davon ein Baby echt herausfordernd sein können. Und wenn das Jugendamt da, fühlt es sich als frische Mama wahrscheinlich seltsam an ABER...
Der Kleine ist erst zwei. Mein Gott, das arme Kind wird so hin und her gereicht. Weg von der Mama,zu fremden Leute, dann zu Papa.mit neuer Freundin mit Baby. Er tut mir so unglaublich leid. Er versteht das doch gar nicht.
Ich denke es würde dir leichter fallen,wenn du versuchst die Perspektive zu wechseln.
Niemand verlangt von dir,dass du den kleinen lieben sollst,wie dein eigenes Kind. Ich denke,dein Partner wird gerade einfach alles dafür geben das wieder gut zu machen,was er nicht durfte auf Grund der Geschichte. Hab Verständnis und rede mit ihm. Sag wie es dir dabei geht und vielleicht findet ihr gemeinsam Lösungen. Das JA wird euch nicht ewig begleiten. Wenn der kleine gut angekommen ist und alles regelmäßig läuft wird das weniger.
Es klingt etwas egoistisch,wenn es dir jetzt schon so schwer fällt alle 14 Tage deine Belange Mal hinten anzustellen.sorry für die harten Worte aber es ist ein kleines Kind,was weder etwas für die Familienhilfe kann noch für den Umstand,dass ihr noch ein Baby bekommen habt. Und es soll ja eine Hilfe sein und keine Strafe....
Ich hoffe für den kleinen,dass ihr einen guten Weg findet

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Also anscheinend haben einige das nicht richtig verstanden ich gebe nicht dem Kind die Schuld nochmal es ist auch nicht so das ich ihn nicht mag und das ich nicht will das er hier her zieht eben genau weil ich will das er endlich vernünftig irgendwo ankommt gebe ich ja auch alles damit er zu Papa kann er versteht das nicht er ist zu klein natürlich aber sein Papa ist nicht zu klein er redet nicht mit mir garnichts das ist das Problem es ist schwierig das zu erklären ich will mich gut um ihn kümmern aber es kommt ja noch mehr dazu von seinem Vater sprich meinem Freund nicht von dem Kind er ist super er ist süß und spielt mit mir hört auf mich und vieles mehr es geht mir nur darum das mein Freund mich im Stich lässt eben auch wenn sein Sohn nicht da ist ich habe es in meinem Beitrag vielleicht nicht klar ausgedrückt das war mein Fehler aber ich erwarte nur etwas Unterstützung auch wenn er möchte das ich mich auch um seinen Sohn kümmern was ich ja gerne mache aber er schätzt es nicht wert und es kommt halt nichts zurück ganz abgesehen von den kleinen ich bekomme für alles die Schuld wenn ich mal nicht zu seinem Sohn kann weil ich mich nebenbei noch um meine kleine kümmern muss Ben sie schreit dann höre ich von ihm nur ja warum gehst du nicht hin obwohl er dich auch gehen kann er lässt mich ja auch oft selbst mit seinem Sohn sitzen und dann noch mit der kleinen ich hoffe das ist jetzt etwas verständlicher ausgedrückt ich habe es nicht geschrieben um so eine Kritik zu bekommen ich habe nie gesagt das ich den Sohn nicht leiden kann oder sonstiges ich habe lediglich die Hoffnung das mein Partner sich etwas ändern wird in jeglicher Hinsicht. Bitte nur noch Tipps ich verstehe was ihr meint aber das hilft mir nicht wenn mir jeder sagt was der kleine durchmacht das weis ich bereits selber ich gebe ja mein bestes.

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Und würde ich nicht wollen das das klappt hätte ich diesen Beitrag nicht geschrieben 🥴

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Sei mir nicht böse wenn meine Fragen sich etwas harsch oder unemphatisch anhören aber mir machen einige Sachen die du schreibst etwas Sorge.
Ich habe von der Arbeit her mit traumatisierten Kindern (zB durch Verwahrlosung in der Vergangenheit) zu tun, bei denen zum Teil auch die Rückführung in ihre Familie angestrebt wird, und weiß dadurch wie manche Eltern sich auch gerne verhalten.

Und hin und wieder ist da gern mal eine Familie dazwischen die sich sehr ungerecht behandelt fühlen weil sie haben nie Fehler gemacht... wo leider die ganze Familiengeschichte doch immer gerne Fehler aufzeigt und bei den Heimfahrten im Umgang sogar gleiche Fehler aufkommen. Die Personen haben oft auch eigene Geschichte und verdrängen das eigene gern. Es wird mit Kreativität alles auf jeden anderen abgewälzt.

Wieso schreibe ich das?
Du betonst, dass der Verlust der Kinder die Schuld der Exfreundin war, das öfters.
Hast du das selbst miterlebt oder eher vom Partner gehört? Ich will ihn nichts zuschieben aber wenn du gleichzeitig in deinem Erlebnissen erzählst wie sehr er nun deine Tochter - also ebenfalls sein Kind - außen vor lässt und wie wenig sein Interesse an ihr - als das vorhandene Kind im Haus ist - Frage ich mich ob die Schuld wirklich nur bei der Exfreundin lag. Oder ob er mit vorhandenen Kindern eher eine "Nice To Have" Mentalität besitzt aber das Interesse wenn sie da sind mit der Zeit abflacht. Und so passiert auch eine Art der Verwahrlosung.

Ich habe etwas das Gefühl als wäre es deinen Freund schon wichtig seine Kinder wiederzubekommen (das ist zum Glück doch vielen Eltern wichtig und auch Jugendämter streben Familienrückführungen am liebsten an) aber eventuell nicht mit den gerade richtigen Intentionen.
Du schreibst auch dass am dem Wochenenden mit dem Sohn von ihn erwartet wird das du dich am meisten um den Sohn kümmerst, wo ist er? Wie nutzt er diese Zeit?
Wenn der Sohn zurück wäre, verlässt er sich fast 100% auf dich - klar wenn er für euch beide arbeiten geht klappt es nicht anders - aber würde er sich auch und wie um die Rückführung seines Sohnes kümmern wenn du nicht da wärst?

Ich hab ein wenig das Gefühl das er den Kleinen um Himmels Willen zurück will aber sich da in eine Planung verrennt die am Ende absolut gegen die Wand fährt. Aber von sich aus. Wenn er so viel auf dich gibt müsste er sich auch darum kümmern dass du nicht nur eine Spielfigur darin, sondern ein gleichberechtigter Partner bist, dessen Wünsche, Ängste und Gefühle genauso wahrgenommen werden und ihr da am Ende an einem Strang zieht. Und zwar beide mit Sicheren Gefühl das zu schaffen!

Ich würde darauf bestehen gehört zu werden.
Wenn nicht sehe ich für seinen Plan der Rückführung, den armen Jungen ohne verlässliches Daheim, und für dich und Tochter als Beziehungspartner wirklich Schwarz.

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Danke für deine Antwort also ja ich habe miterlebt wie das alles passiert ist die Mutter war in einer Mutter Kind einrichtung und hätte dort einige Zeit sein müssen wegen der Vorgeschichte mit der Tochter sie ist aber nachts mit dem Kind abgehauen ohne jegliche Versorgung und wurde dann von der Polizei gefunden und daraufhin wurde ihnen das Kind weggenommen der Vater hatte leider keine Chance da er die Vater Kind Einrichtung selber hätte zahlen müssen und diese nicht in seiner Umgebung war sondern weit weg und diese Kosten konnte er nicht tragen egal wie er es versuchte. Er ist zuhause wenn der kleine da ist aber er überlässt mir einfach viel zu viel ich weis wie sehr er ihn wieder will deshalb unterstützte ich ihn ja auch so aber er verlangt mir zu viel ab und das versteht er nicht egal wie oft ich es ihm sage ich versuche ihn sich oft klar zu machen das ich mein bestes gebe aber er nicht erwarten kann das das alles direkt klappt und das ich alles auf mir sitzen lasse und ich will um gittes Willen nicht das das Kind leidet er hat es hier gut wenn wir streiten dann nie vor den Kindern damit sie das garnicht erst mitbekommen und ich habe nie etwas schlechtes über seinen Sohn gesagt ich denke auch einfach das es für mich umso schwerer ist weil ich nicht wusste wie seine Pläne waren er hat mich nicht mit einbezogen obwohl ich schon schwanger war ich wurde einfach damit konfrontiert das wir dann und dann einen Termin beim Jugendamt haben und dann musste ich damit leben. Ich hoffe man versteht wie ich das meine.

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Der Vater muss in keine Vater Kind Einrichtung, wenn er nicht auch große Probleme aufweist. Wenn die Kinder in einer Pflegefamilie sind, dann heißt das, das sowohl Mutter, als auch Vater nciht als verlässliche Betreuungsperson in Frage kamen. Und da gehört einiges dazu....Das Gericht kann nciht ohne massive Gründe kinder in einer Pflegefamilie unterbringen, wenn der Vater das Kind eigentlich gerne bei sich hätte. Und dass die Tochter in der Pflegefamilie schon verwurzelt ist spricht dafür, dass sie da schon lange ist. Sorry...aber die Geschichte macht so keine Sinn und du verschließt hier glaube ich gewaltig die Augen

Und zu"er soll die Kinder gleich behandeln". Der Sohn ist grad 4 Tage im Monat bei euch....und es ist eine extreme Ausnahmesituation und ein Kind mit extremen Bedürfnissen...

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Uff..ich versuche gerade Empathie für dich aufzubringen...aber es gelingt mir kaum.
Ich kann dir nur eine Sache sagen- Du bist nicht bereit für diese Situation und es ist deine Aufgabe als erwachsene Frau, dass du das ehrlich und ungeschönt all den Menschen sagst, die gerade mit dir zusammen auf die Rückführung hinarbeiten...die Rückführung, die auf dich gebaut wird. Dieser kleine Junge hat wahrlich genug Kacke erlebt und es wäre ein Unding ihn in ein solche instabiles Umfeld zu lassen. Und in ein Umfeld in dem er nciht willkommen ist und Probleme und schlechte Gefühle vorprogrammiert sind.
Für mich klingst du gefangen in deinem Bedürfnis und überhaupt nicht in der Lage aus der Sicht deines Partners oder des Kindes zu denken. Bitte bitte sei ehrlich zu deinem Mann und dem Jugendamt und sag, dass du das nciht machen kannst und möchtest und dass du es hasst, wie sich alles um das Kind dreht

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Also das ist j wohl mal echt mies verstanden hast du meinen Text nicht oder dir meine anderen antworten durchgelesen bitte erst urteilen wenn du alles gelesen hast ich habe es mehrfach erklärt das es nicht an dem Kind liegt und nach dem besten Tipp den ich heute bekommen habe habe ich direkt das Gespräch zu meinem Freund gesucht und wir haben ruhig miteinander geredet ich kann super mit Kindern umgehen auch mit ihm wir verstehen uns super und damit das ich hoffe das es sich bessert meine ich nicht das Kind und solche Nachrichten helfen mir nicht weiter Danke!!

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Und noch dazu hätte ich hier nichts geschrieben wenn ich nur an mein Bedürfnis denken würde Entschuldigung aber man muss auch nachdenken was man schreibt ich habe selber ein Kind und wie gesagt wir verstehen uns toll ich habe nichts gegen seinen Sohn und würde ihn nie für etwas beschuldigen ich bin nicht dumm und weis das er absolut keine Schuld trägt ich habe meinen Freund von Anfang an überall unterstützt obwohl ich erst so kurz vor allem erfahren habe davon ich mache alles mit und meckere nicht rum Gespräche darüber führe ich immer ruhig der Streit kommt nur weil er mich oft nicht versteht ich kann die Situation hier nicht richtig schildern ich weis nicht wie aber ich schieße keinesfalls gegen den kleinen und ich verstehe auch meinen Partner was ich bereits erwähnt habe aber ich darf ja wohl auch etwas Verständnis erwarten wir haben auch ein gemeinsames Kind und ich habe seine Kinder von Anfang an akzeptiert er hätte nur früher mit mir sprechen sollen und mich in alles mit einbeziehen wenn er von mir erwartet das ich das alles mache das ist ja wohl verständlich das man sich wünscht damit konfrontiert zu werden das nicht erst wenn die Termine alle schon stehen ich wäre einfach gerne darauf vorbereitet gewesen mehr nicht das habe ich nicht klar gemacht in meinem Text wie bereits erwähnt war das mein Fehler!!

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Hallo,

du bist gerade selbst Mutter, dein Partner hat selbst nicht viel Erfahrung mit einem Kind und ist wohl mit seinem Sohn überfordert. Vor allem, wenn erwartet wird, dass ihr zu einer kompletten heilen Familie zusammenwachsen sollt. Und ja, ich kenne das auch, dass dann oft erwartet wird, dass sich die Stiefmutter um alles kümmert und der Vater sich gerne raushält. Rede mit ihm und gib die Aufgaben und Verantwortung auch ihm. Wenn er das nicht macht und packt, dann sehe ich keine Zukunft.

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Du sollst also von jetzt auf gleich Mutter von 2 Kindern sein, obwohl du selbst noch jung bist. Ich glaube, du bist mit der Situation überfordert. Dein Partner müsste sich viel mehr einbringen. Möchtest du wieder arbeiten gehen? Wie habt Ihr das geplant? Bist du aktuell in Elternzeit? Es kann nicht sein, dass du seinen Sohn großziehst und dadurch auf ein eigenes Einkommen verzichtest. Ihr seid ja nicht mal verheiratet. Du zahlst weniger in die Rente ein, sollst den Hauptteil der Betreuung übernehmen. Das klingt alles nicht ausgewogen. Niemand hier kann dir sagen, ob dein Partner sich noch ändert. Ich vermute aber mal eher nicht. Zumindest nicht, wenn du nicht ganz ganz klar Position beziehst und sagst, was dich stört und was du erwartest. Was ist, wenn eure Beziehung scheitert? Was passiert dann mit dem Sohn?

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Ich finde dein Freund muss dich da mehr unterstützen. Du warst kinderlos, als du mit ihm zusammengekommen bist und hast nun plötzlich zwei Kinder. Ein Neugeborenes ist schon anstrengend genug, dann noch der Junge, der auch seine Pakete (verursacht von seinen Eltern) mitbringt und viel Zuwendung erfordert.
Ich finde, es ist verständlich, dass du überfordert bist und es ist auch unfair, dass die Folgen der Entscheidung deines Freundes, dann bei dir liegen.
Hier zieht er sich sehr bequem raus. Wieso arbeitet er Vollzeit? Könnte er auch Teilzeit arbeiten, bis die anstehende Zeit mit Jugebdamt etc. vorüber ist?
Habt ihr darüber gesprochen, wie ihr das zusammen hinbekommt, einen Plan gemacht?
Es ist letztlich nicht die Schuld des Kindes, das solltest du dir als reflektiere Erwachsene klarmachen. Das Kind wurde von seinen Eltern im Stich gelassen und es erfordert nun Arbeit, das wieder gut zu machen. Dein Freund ist aber hier am Drücker, nicht in erster Linie du.

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Wie stellt er sich das denn bitte vor?

Er will seinem Sohn zurück aber kümmert sich nicht selber sondern will, dass du das machst?
Und ums gemeinsame Kind kümmert er sich such nicht?

Ich würde da mal Tacheles reden. Ohne dass er seinen Beitrag leistet machst du da nicht mit. Alleinerziehend wärst du sonst nämlich besser dran als als Mutter und Stiefmutter mit abwesendem Mann...

Alles Gute