Kinderbetreuung in den Ferien

Hallo ihr Lieben,
Ich verzweifel gerade etwas. Versuche mich kurz zu halten:
Mein Mann hat 2 Kinder aus erster Ehe, 8 und 5. sie leben zu 60% bei der Mutter und zu 40% bei uns. Ferien wurden immer hälftig geteilt.

Das Verhältnis zur Kindsmutter war mal gut, seitdem sie keinen Partner mehr hat leider nicht mehr. Sie arbeitet selbständig von zu Hause aus.

Nun ist es so, das mein Mann nicht vorhersehbar den Job wechseln musste. Die Wochentage sind soweit weiterhin abgedeckt, in den Ferien wird es allerdings schwierig. Er bekommt natürlich nicht sofort 3 Wochen Urlaub, ich habe in den Ferien auch keinen Urlaub und wir sind beide um halb sechs ausser Haus. Es gibt niemanden der so früh auf die Kinder aufpassen kann. Das heisst, das einige Tage in den Ferien wegfallen würden.

Wir haben versucht mit der KM eine Lösung dafür zu finden. Mein Mann möchte die Kinder so oft wie möglich bei sich haben, wir wissen aber wirklich nicht wie wir diese Tage die Betreuung regeln sollen.
Die KM sagt dazu nur das sie nichts mehr umplanen wird, sie geht auch mit Kindern arbeiten (wohlgemerkt zu Hause) und wir müssen das halt hinkriegen.

Was kann man da machen? Wir möchten einfach nur eine einvernehmliche Lösung, die ist aber nicht in Sicht und wir können schlecht die Kinder alleine zu hause lassen oder unsere Jobs kündigen.

LG

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Über die AWO kann man Ferienbetreuungsangebote suchen bzw. buchen. Oder auch über die Stadt in manchen Gegenden.
Oder eben Babysitter bezahlen.

Ehrlich gesagt, ist es euer Thema, nicht das der Mutter, also müsst ihr für Lösungen sorgen. Müsstet ihr ja auch, wenn es eure Kinder wären.
Dass man den Job wechselt, hat eben Konsequenzen. Die gibt es nun zu regeln.
Die Mutter hat auch ein Recht auf ihre betreunbgsfreien Zeiten und zu Hause arbeiten, heißt nicht rumsitzen. Ich arbeite seit 3 Jahren zu Hause. Ist wie Büro, ich kann mich dann nicht um Kinder kümmern, ich arbeite.

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Naja aber wenn es seine Hälfte der Ferien sind, dann hat sie das ja auch so geplant. Wo soll sie den Urlaub denn herbekommen? Sie arbeitet ja auch - nur weil sie zuhause ist hat sie ja nicht frei 😅

Sie wird ja auch nicht 6 Wochen am Stück Urlaub bekommen..

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Es geht ja nicht um 6 Wochen am Stück, nur um ein paar Tage die wegfallen.
Da sie zuhause arbeitet sind die Kinder halt trotzdem nicht allein und sie kann sich ihre Zeit frei einteilen. Ich weiß das dass auch nicht ideal ist aber wir können gar nichts selbst einteilen und sind nunmal komplett ausser Haus.
Es war so halt nicht vorhersehbar. Passiert im Leben.
Wäre vll noch gut zu wissen das wir die Kinder immer zusätzlich nehmen wenn sie auf Lehrgänge muss.

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Ja aber wohin soll sie ihre Zeit denn einteilen, wenn die Kinder den ganzen Tag da sind? 😅 Auf nachts?

Könnt sonst ja fragen ob sie jetzt mehr frei nehmen kann und ihr nehmt dafür die nächsten Ferien komplett oder sowas. Verstehe ich aber auch, wenn sie das nicht möchte.

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Hallo
Ja, wirklich schade, dass die Mutter zu keinem Kompromiss bereit ist
Dann würde ich versuchen sie bei einer Ferienbetreuung, Freunden, Großeltern, Babysitterin unterzubringen

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Hallo,

wir haben das Problem dieses Jahr auch, allerdings mit unseren eigenen Kindern, die 8 und 3 sind. Mein Mann hat den Job gewechselt und bekommt keinen Urlaub in den Sommerferien (und an den freien Tagen der Kinder).

Das Problem besteht also nicht nur bei getrennt lebenden Eltern ;-)

Ich habe 2 Wochen im Sommer, in denen ich mit den Kindern alleine bin bzw. verreisen werden. Mal sehen. Der Große fährt noch eine Woche ins Ferienlager (vom Hort aus), dann noch eine Woche zu den Großeltern. Ein paar Tage kann er hier zuhause sein, weil ich ebenfalls im HO arbeite (aber das geht echt nicht länger als 3 oder 4 Tage mit Kind im Hintergrund!). Für 3 Tage fährt er zu seinem besten Freund. Die restliche Zeit wird er in die Ferienbetreuung seiner Schule gehen. Meine Urlaubstage reichen leider halt nicht für mehr...

Die Kleine wird außerhalb meines Urlaubs und der Woche bei Oma und Opa in der Kita sein. Wie ist das bei Euch? Das kleine Kind geht doch noch nicht zur Schule, oder? Das könnte ja ganz normal in die Kita. Besucht der Große nach der Schule den Hort?

Welche Optionen habt Ihr denn noch?
- ein paar Tage bei den Großeltern?
- 2 Tage bei Freunden?
- Ferienbetreuung der Schule (Hort?)
- ein Feriencamp (es gibt hier auch Angebote für tagsüber, bei denen die Kinder nicht übernachten, dann hättet ihr abends noch gemeinsame Zeit)
- könntet Ihr Eure Stunden so kürzen, dass Ihr nicht halb 6 aus dem Haus müsst morgens?

Im Grunde müsst Ihr das Problem für die Zeit, wo die Kinder bei Euch sind, selbst lösen. Die Mutter dann für ihre Tage mit den Kindern. Klar, entgegenkommen wäre nett (schon weil ihr das ja offenbar auch tut), aber HO mit Kindern ist wirklich keine gute Lösung. Man kommt zu gar nichts, hat zwei Quengelnasen UND einen quengelnden Chef an der Backe, also das mache ich auch maximal im Notfall. Und Urlaubstage wird die Mutter ja auch nur begrenzt haben ...

Bearbeitet von lime15
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Ich versteh euer Dilemma, euch bringt ja eigentlich auch keine Ferienbetreuung was, da die ja niemals so früh startet. Eigentlich bräuchtet ihr über Nacht jemanden und da liegt natürlich die Mutter nah. Woanders kriegt man Kinder in dem Alter eher schwer über Nacht unter.

Bei euch geht später anfangen gar nicht? Habt ihr der Mutter schon den Vorschlag gemacht, euch um die Betreuung tagsüber zu kümmern (Ferienbetreuung buchen) und sie zumindest die Kinder über Nacht hat und sie morgens dorthin bringt? Dann könnte sie trotzdem ungestört im HO arbeiten.

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Genau das ist das Problem. Tagsüber bekommen wir das hin, aber es gibt niemanden der so früh morgens kann. Sie lässt sich auf gar kein Gespräch ein.
Arbeitszeiten ändern leider keine Chance.
Klar sind es auch seine Kinder. Aber auch ihre. Und da sollte man wohl im Interesse der Kinder handeln und nicht stur durchziehen nur um uns bloss nicht entgegen zu kommen.

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Bei mir geht dann mein Kind in den Ferienhort. Hatten wir die letzten Ferien auch, das der Papa das Kind doch nicht nehmen konnte wegen der Arbeit. Dann haben ich ihn im Hort angemeldet.
Der fängt zwar auch nicht zu der Zeit an wie ich Arbeiten müsste, das heißt ich mache in der Hortzeit immer Minuszeit, aber geht ja manchmal nicht anderes.

Dafür springt er zum Glück auch anderweitig ein - muss ein geben und nehmen sein.

Ich habe auch auf meine eigentlich geplante Kindfreie Zeit gefreut, aber manchmal geht es halt nicht anders. Ja da sollte man als Mutter auch mal zu Kompromissen bereit sein, sofern es nicht ausgenutzt wird und man weiß, dass dafür auch eingesprungen wird, wenn die Mutter mal nciht kann

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Wenn es nur um paar Tage geht, dann muss er doch keine 3 Wochen Urlaub nehmen?

Hat er schon mit seinem AG gesprochen? Warum Warcraft vorher beim neuen AG kein Thema?

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Er bekommt aber gar keinen Urlaub die erste Zeit. Es war Thema beim neuen AG und der Donnerstag und Freitag wurden auch dementsprechend angepasst, so das für die Kinder alles bleiben kann wie es ist.
Was ist die Alternative, lieber gar nicht arbeiten? Andere Väter nehmen ihre Kinder nur alle 14 Tage. Und er tut schon was er kann.
Der KiGa hat übrigens zu über die Zeit.

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>>Andere Väter nehmen ihre Kinder nur alle 14 Tage. <<

Das Argument ist ziemlich doof. Andere Väter haben das wöchentliche Wechselmodell oder die Kinder komplett bei sich und wieder andere...
Du tust gerade so, als wäre dein Mann extrem großzügig, da er dich öfter als alle 14 Tage um SEINE Kinder kümmert.

Die Mutter arbeitet nunmal ebenfalls, von irgendwas muss sie ja auch leben. Ihr habt das Betreuungsproblem nicht sie, dann könnt ihr nicht eures zu ihrem machen.

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Hach ja das kenne ich, wenn die KM einen Partner hat ist sie das liebste Lämmchen. Wenn sie Single ist (wie die meiste Zeit) dann ist sie ein neidzerfressener, missgünstiger, boshafter Mensch.

In eurem Fall ist das Problem ja die frühe Uhrzeit morgens. Ich sehe da als einzige Option eigentlich jemand, bei dem ihr die Kinder um diese Zeit auf dem Weg zur Arbeit hinbringen könnt und diese Person die Kids dann später in den Hort bringt, wenn der öffnet. Oma/Opa/Tante/Freundin etc?!

Oder du machst es wie unsere KM: Stellst das Kind einfach vor die Türe des anderen Elternteils, lässt das Kind klingeln, setzt dich wieder ins Auto und sobald sich die Türe öffnet fährst du wie ein Formel 1-Profi davon so à la "Nach mir die Sinnflut" ;-) Die hat das tatsächlich mal gemacht.. Passte überhaupt nicht in unsere Situation, hat auch zu viel Ärger geführt, logischerweise hat das Kind die dicke Luft und die Wut mitgekriegt und nur noch geheult.. KM musste um 10.00 Uhr wieder antanzen und das Kind einsacken.. :-D

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Kenne auch jemanden der das gemacht hat. Würde mir aber im Traum nicht einfallen. Wie müssen sich die Kinder denn dabei fühlen?!

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Ja was denkst du wie es meiner Stieftochter ergangen ist? Was hat die eins geweint.. Die war immer im Clinch, wurde ständig von der KM aufgehetzt und war dann der miesen Stimmung hier ausgesetzt. Das Kind war jahrelang in psychologischer Behandlung und heute als Teenie hasst sie übrigens ihre Mutter.

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Ich werfe mal ganz provokant etwas in den Raum. Muss natürlich nicht so sein.

Ihr habt ein 60/40 Modell, also nahe am WM. Dein Mann will die Kinder möglichst häufig bei Euch haben. Mit der KM steht Ihr im Clinch.

Könnte es sein, dass die KM die Kinder lieber öfter bei sich gehabt hätte? Und jetzt sagt, Ihr wolltet es unbedingt so, nun lebt auch damit?

Wie gesagt, ist spekulativ. Würde für mich ihr Verhalten aber erklären.

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Das kann man ausschliessen. Ihre Aussage war mal „Lasst die Kinder doch ganz bei euch, solange ich noch den Unterhalt bekomme“.
Ich war selber alleinerziehende Mutter, kann also beide Seiten verstehen und mache das meinem Mann auch manchmal klar. Dieses Verhalten jetzt von ihr kann ich allerdings nicht nachvollziehen.

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#schock

Ok. Dann geht es ihr nur ums Prinzip. Das tut mir leid für alle Beteiligten.

Großeltern? Bei uns kommt im Notfall die Oma angereist, um die Kinder zu betreuen. Sind 900 km, also nicht mal eben für 2h, aber dann eben für zB eine Woche, um Schließzeiten abzudecken.