Trennung aber zusammenleben

Mein Mann und ich haben uns nach 18 Jahren letzte Woche getrennt er hat gesagt das er mich nicht mehr liebt aber keine andere mehr möchte ich auch nicht. Jetzt wollen wir aber noch 2 jahre bis der kleinste aus dem gröbsten raus ist zusammen wohnen auch aus finanzieller Sicht wäre es das beste für uns. Wir verstehen uns noch sehr gut und wollen für die Kinder gemeinsam da sein. Hat jemand von euch Erfahrung damit. Freue mich auf eure antworten

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Versucht es doch...Ihr werdet doch merken, wenn es nicht geht.

Mein Ex und ich haben nach der Trennung noch 3 Monate friedlich zusammen gelebt, aber auf Dauer ist das nichts. Man schließt nicht ab. Das wird sowieso schwer, weil man sich ständig sieht und absprechen muss wegen der Kinder.

Was ist, wenn ein neuer Partner ins Spiel kommt? Ich hätte da jetzt sicher so schnell keine Lust drauf, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Wichtig ist, dass man es nicht zum großen Knall kommen lässt.

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Welche Auswirkungen hat denn die Trennung auf euer alltägliches Zusammenleben?

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Ich sehe den Sinn der Trennung nicht bei euch. So wie du es betreibst lebt ihre eine Beziehung seid aber offiziell getrennt. Eure Kinder wissen nicht woran sie sind. Mir kommt es vor als ob man Partner noch sicher an seiner Seite haben möchte bis sich was besseres bietet. In dem Fall kann man ja sofort gehen weil man ja schon lange getrennt war.

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"er hat gesagt das er mich nicht mehr liebt aber keine andere mehr möchte ich auch nicht."
Kann es sein, dass das nur gesagt hat, um dich nicht zu verletzen? Und nicht aus seiner Komfort-Zone heraus zu müssen (eure Kinder auch nicht)?

Irgendwie seid ihr dann getrennt - aber auch doch nicht. Den Kindern werdet ihr wahrscheinlich nichts sagen, oder?

Ich bin ein Fan von klaren Fronten. So halbe Sachen gehen meistens schief.

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Dass ihr das für eure Kinder tun wollt, finde ich sehr löblich. Ob dieses Modell aber auf lange Sicht funktionieren kann? Spätestens, wenn einer von euch einen neuen Partner hat - und das kann binnen zwei Jahren schonmal der Fall sein - wird es schwierig. Auch distanziert man sich vielleicht etwas voneinander und möchte nicht mehr, dass der ehem. Partner alles aus dem eigenen Leben mitbekommt.

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Ich finde das ehrlich gesagt keine gute Idee...

Ihr habt euch im friedlichen getrennt und versteht euch noch gut.
Warum wollt ihr das gefährden indem ihr noch länger zusammen wohnt? Was ist, wenn das getrennt sein und zusammen wohnen so sehr an euern nerven zerrt, bis es zum streit kommt und ihr euch nicht mehr versteht. Oder ein neuer Partner/Partnerin kommt ins Spiel.
Dann habt ihr euern Kindern auch keinen gefallen gemacht. Im gegenteil...

Ihr habt euch getrennt, also solltet ihr auch die Konsequenzen draus ziehen. Auch eure Kinder werden mehr verwirrt sein.
Es ist allemal besser für die Kinder, der Papa wohnt jetzt wo anders und sie bekommen kein Rosenkrieg mit. Mama und Papa verstehen sich noch gut, können auch mal miteinander lachen oder zusammen einen Kaffee trinken.

Glaub mir, irgendwann kommen die Streiterein und dass ist dann nicht schön für die Kinder wenn die Eltern so auseinader gehen und sich nur noch die Pest an den Hals wünschen und nur noch das nötigste miteinander reden.

Ich wünsch euch alles gute

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Ich würde es einfach probieren. Manche können es und manche nicht. Liebst denn du ihn noch?
Dir sollte bewusst sein, dass er früher oder später eine Frau kennen lernen wird, egal was er jetzt sagt. Kämst du damit klar, oder nicht?
Wenn ja wird das klappen, wenn nicht eher nicht.

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Versuchen könnt Ihr es (mit getrennten Schlafzimmern), aber ich persönlich glaube nicht, dass das geht.

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Wir haben das damals ca. 5 Monate lang so gemacht (allerdings waren da keine Kinder) und ich fand's auch gut so. Das war dann ein schrittweises Auseinanderbewegen statt eines harten Bruchs der sicher schmerzhafter gewesen wäre.
Wir hatten uns aber schon lange davor entliebt, so dass das nicht viel mehr als eine lockere WG Situation war.

2 Jahre finde ich allerdings sehr heftig. Irgendwann will man vielleicht doch wieder einen neuen Partner und dann ist es sicher schwer neu anzufangen.
Ich kenne allerdings auch Beispiele wo auch das geklappt hat.
Meine Schwiegereltern sind seit 15 Jahren getrennt, leben aber nach wie vor im selben Haus und zeitweise bei den jeweils neuen Partnern.
Sie mögen sich nach wie vor und wollten beide auch nicht auf das Haus verzichten.

Ich persönlich könnte mir das als neuer Partner zwar überhaupt nicht vorstellen, aber es scheint dort zu klappen. Wer sagt denn, dass es nur ein richtiges Lebens/ Familienmodell geben muss.