Hallo ihr Lieben!
Mich würde mal interessieren, wie sich das Familienleben mit 4 Kindern (oder mehr) gestaltet und in welchen Abstand eure Mäuse zur Welt gekommen sind.
Wir haben aktuell 3 Kinder.
Die Größte ist im November letzten Jahres 5 geworden, der Mittlere ist 3,5 Jahre und unsere Kleinste hat kurz vor Weihnachten ihren ersten Geburtstag gefeiert.
Nun sind wir am Überlegen, ob wir es nochmal wagen, oder es bei den Dreien belassen sollen.
Ich weiß, dass wir das für uns selbst entscheiden müssen, aber über Erfahrungen von euch würde ich mich freuen. 😃
An die Großfamilien
Wir haben 4 Kinder. Knapp 13, 11, 6 und 1 Jahr.
Ich liebe es, wobei ich aber auch die großen Abstände sehr schätze.
Die Großen helfen gut mit.
Generell ist es vermutlich Typsache. Ich find Großfamilie prima und empfinde es auch nicht als Stress.
Kann nur aus der Perspektive des (glücklichen) Kindes einer Großfamilie berichten:
Meine Eltern haben in 6,5 Jahren 5 Kinder bekommen (ohne Zwillinge).
Mein Vater war Alleinverdiener, dementsprechend hatten wir das Geld nicht Dicke, aber es hat gereicht, dass wir 1-2x im Jahr in den Urlaub fahren konnten, und nicht jeden Cent umdrehen mussten. Größere Neuanschaffungen waren nicht ständig drin, aber es war kein Problem, dass wir technisch so mithalten konnten, dass wir nicht "uncool" waren, etc.
Meine Mutter war Hausfrau. Entsprechend sind wir (damals ohnehin noch üblicher) mit 4 in den KiGa gekommen. Als meine jüngste Schwester aufs Gymnasium gekommen ist, hat meine Mutter für ca. 2 Jahre 3 Vormittage die Woche gearbeitet (ein anderer Job als der gelernte), das dann aber wieder aufgehört, weil sie das Gefühl hatte, mit dem Haushalt nicht hinterher zu kommen. Je älter wir wurden, desto mehr Ehernämter hat sie sich gesucht, sodass sie jetzt in dieser Hinsicht auch zufrieden ist - in ihren alten Beruf möchte sie nicht wieder einsteigen, weil sich da zu viel verändert hat, vllt. orientiert sie sich auch noch mal um - ich weiß es nicht. Sie hat auf mich zumindest nie einen unzufriedenen Eindruck gemacht und das ist, denke ich, das wichtigste
Mein Vater hat einen zeitintensiven Job, gerne mal 50h die Woche, wenn's schlecht lief auch mal mehr) und regelmäßig auch abends und am WE. Die Bezahlung dem Arbeitsaufwand m. E. nicht gerecht, aber nicht schlecht (~3,5 Brutto). Der Vorteil war, dass er von Zuhause aus gearbeitet hat, sodass er z. B. beim Mittagessen dabei sein konnte und meine Mutter auch nicht immer alle Kinder mit zum Arzt o. Ä. nehmen musste.
Großeltern oder andere Verwandte haben übrigens 1,5h oder mehr entfernt gewohnt.
Meine Mutter meinte mal, als wir uns alte Fotos aus dem Wanderurlaub angeguckt haben (fünf Kinder zwischen 2 und 8), dass sie nicht weiß, wie sie das damals geschafft hat, aber irgendwie hat immer alles geklappt. Wir hatten als Kinder nie den Eindruck, dass meine Eltern überfordert waren, o. Ä.
Man braucht natürlich Organisation. Legendär sind bei uns die Packlisten meiner Mutter für den Urlaub: Oben standen unsere Initialen und jeder musste abhaken, was er eingepackt hat. So musste meine Mutter nicht für jeden von uns packen, konnte aber trotzdem sicher gehen, dass wir alles dabei haben.
Es ist auch niemand von uns untergegangen. Meine Mutter hat zeitweise 2,5h gebraucht, um uns alle ins Bett zu bringen, weil sie mit jedem von uns vorher eine halbe Stunde ganz allein gespielt hat. Ausflüge mit Papa in den Baumarkt waren unser Highlight. Als Teenager/junge Erwachsene haben wir auch teilweise kurze Urlaube o. Ä. mit einem von beiden alleine unternommen.
Meine Mutter hat mal gesagt: Man muss dann "so tun", als ob die 5. Einschulung genauso besonders ist wie die erste. - Das ist ihnen aber gelungen. Meine jüngste Schwester hatte nie den Eindruck, dass bei ihr schon alles langweilig geworden ist, obwohl meine Eltern dann immer schon "Übung" darin hatten (besonders war es für sie natürlich trotzdem).
Wir haben bis heute ein sehr gutes Verhältnis untereinander, gerade wir Geschwister. Dadurch, dass wir so dicht beieinander sind, konnten wir halt immer viel miteinander anfangen.
Wir haben einander auch immer viel geholfen (Hausaufgaben, Rat bei Problemen mit Freunden, o. Ä.) und beigebracht (Radfahren, Lesen, etc.).
Ich habe es als sehr bereichernd erlebt und möchte selber auch gerne viele Kinder haben
Danke für Deinen Beitrag.
Wunderschön geschrieben. 👌😄
Ja, schöner Text und schöne Kindheit!
Wobei man aber trotz alledem nicht vergessen darf, dass dein Vater viel und auch von zuhause aus gearbeitet hat und ihr scheinbar nicht von der Allgemeinheit abhängig ward.
Huhu,
wir haben vier Jungs im Alter von 14, 12, 7 und 3 Jahren.
Ich finde es super, wollte immer viele Kinder haben und könnte mir sogar vielleicht noch Eins vorstellen.
Ich bin Vollzeitmama, mein Mann ist selbstständig, wir haben ein großes Bauernhaus mit viel Platz und keine Geldsorgen. (Das finde ich wirklich wichtig, denn viele Kinder kosten doch recht viel, auch wenn man sparsam ist!)
Wie gesagt, ich liebe es und meine Jungs profitieren sehr davon, das eben immer jemand da ist.
ABER, das ist auch der Nachteil. Nie hat man seine Ruhe und eher selten die Eltern für sich. Teilen steht auf der Tagesordnung.
Es ist durchaus nicht ganz einfach, alle Bedürfnisse und Wünsche unter einen Hut zu bringen.
Oft wollen die Kinder unterschiedliche Sachen und da ist dann schon Fingerspitzengefühl nötig, oder wir teilen uns eben auf.
Die Kleinen wollen lieber in den Wildpark, die Großen aber einen Städtetrip.
Mit Hobbys ist es das gleiche. Wenn alle Eins haben, ist man durchaus beschäftigt.
Trotz Allem, sind wir aber sehr glücklich und wir würden es nicht anders wollen - auch die Kinder
Viele Grüße
Kinder sind das Tollste überhaupt im Leben.
Sie fordern sehr, aber geben auch wahnsinnig viel. 😍
Ich wollte immer 4Kinder, mein Mann 5. Nach 11Jahren unerfüllten Kinderwunsch durften wir dann vor fünf Jahren endlich unser erstes Wunder im Arm halten. 😄
Wir sind so dankbar und überglücklich, es insgesamt schon 3x erlebt zu haben. Es war jedes Mal auf's Neue wieder dieser unbeschreibliche, bezaubernde Moment. Es fühlt sich wahnsinnig gut an, schwanger zu sein, ein Kind zu gebären und von da an, sein Herz außerhalb des eigenen Körpers zu tragen. 💞 Unser drei Schätze sind unser größtes Glück und bereichern uns jeden Tag.
Es freut mich für euch, dass ihr glücklich und zufrieden seid, mit euren 4Jungs. Vielleicht gesellt sich ja noch ein fünftes Mäuschen dazu. 😉
Ich wünsche euch alles Liebe!
Es ist schön!
Meine Kinder sind: 2,4,7,8,10,10 und grade 13 geworden.
Ich bin extrem dankbar und glücklich so viele Kinder zu haben. Oft sind noch Besuchskinder hier. Jedes Kind hat ein eigenes Zimmer und für den Sommer haben wir einen schönen Naschgarten mit vielen Beerensträuchern errichtet. Mein Mann und ich haben jeder einen 7Sitzer, was bei Ausflügen besonders praktisch ist, da wir so auch noch Freunde mit Kindern mitnehmen können. Die Kinder spielen sehr schön miteinander. Nur in den Prüfungszeiten ist es manchmal sehr stressig, wenn mehrere Kinder gleichzeitig für Klassenarbeiten lernen müssen.
Ansonsten wird es immer leichter, da die älteren Kinder ja immer selbständiger werden.
Lg- eine Mutter die seit 13 Jahren durchgehend wickelt
Wow! Das wäre nie und nimmer mein Weg gewesen, aber deiner/eurer und bei euch scheint es super zu laufen und das finde ich total schön