Aus gegebenem Anlass und weil ich es immer wieder lese:
Konstellation: Mann wird von der Geliebten/Affäre verlassen, die er parallel zu seiner Ehefrau hatte.
Ist sehr traurig darüber und will sie zurückgewinnen.
Die Feministinnen hauen ihm (erwartungsgemäß) den Schädel ein; Männer sind sehr selten Feministen.
1.: Eine Geliebte zu haben, ist für den verheirateten Mann einfach nur geil; anderer Körper, Charakter, Intellekt, andere sexuelle Spielarten, anderer Geruch, Augen, Lippen...und was an einem Frauenkörper noch so dran ist.
2.: Für die Geliebte ist es am Anfang großartig, sie muss keine Wäsche waschen und bügeln, nicht kochen etc. Sie muss einfach nur Spaß haben. Wird sich aber sehr wahrscheinlich verlieben, wenn es passt und schlimmstenfalls der arme "Geiger" auch. Hierin liegt das Verhängnis. In Deutschland kannst Du Dich als geschiedener Mann, am besten noch mit Kindern, finanziell eigentlich begraben lassen.
3.: Frauen sind nur "geliehen"; Liebe funktioniert nur zeitlich sehr begrenzt, Lust etwas länger.
4.: "Never fuck the company". Sehr, sehr wichtiger Satz. Stell Dir vor, Du hast eine Affäre, es geht zu Ende und Ihr seht Euch jeden Arbeitstag im Job ? Nicht so gut, oder ?
5.: Altersunterschied zu groß: fantastisch! Altersunterschiedsspiele, sehr reizvoll für manche. Trennungswahrscheinlichkeit NOCH höher!
6.: Geniess einfach die gemeinsame Zeit. Wenn es nur ein geiles Jahr war - es ist eine Zeit, auf die Du gerne zurückschauen wirst.
7.: Christen -> Jesus hat die Ehebrecherin sehr würdig behandelt; man kann das nachlesen.
Gerade unsere EMMAs sind begeisterte Steinwerferinnen -> NICHT christlich!
8.: Liebe: liebt nicht zu sehr. Habt Spaß aneinander, solange es geht.
Ihr WERDET scheitern, ich verspreche es Euch. Es geht auseinander, dieses Jahr, nächstes Jahr oder auch in 10. Geliebtenverhältnisse SIND endlich. Irgendwann will die Geliebte keine Affäre mehr sein. Sie will was eigenes und das meint jetzt kein Jodeldiplom.
9. Öffnet Euch Welten; Hobbies des anderen, die Euch reizen könnten ? Kunstgeschichte, Imkerei, Jagd ? Nehmt es mit in Euer Postgeliebten-Leben. auch DAS ist ein Zugewinn!
10. Merkt Euch Dinge, die Euch am anderen stören. Wichtige Ressource beim Aufwachprozess.
(Kurz zum Zurückgewinnen: "No man gets a woman back, not by begging on his knees." (Leonard Cohen)
Das war mein Dekalog zu Geliebtenverhältnissen.
D'accord ?
Oder was meint Ihr ?
Von der Geliebten verlassen ?
Gut, dass wir mal drüber gesprochen haben...
Eben; darum geht es.
"Konstellation: Mann wird von der Geliebten/Affäre verlassen, die er parallel zu seiner Ehefrau hatte.
Ist sehr traurig darüber und will sie zurückgewinnen."
Und das liest du immer wieder? Wo denn?
Zum Dekalog:
"3.: Frauen sind nur "geliehen"; Liebe funktioniert nur zeitlich sehr begrenzt, Lust etwas länger."
Den Punkt habe ich nicht verstanden.
Ansonsten, um mal völlig spaßbefreit zu antworten: Dem Dekalog fehlt eine "Präambel", die zu seinem Inhalt passt.
Und irgendwie finde ich es abtörnend für etwas Antörnendes Regeln aufzustellen. Wenn man das macht, dann doch nur nach seinen eigenen (ethischen) Prinzipien und nicht einem allgemeinen (ethischen) Konstrukt bzw. Regelwerk nach.
Finde ich echt gar nicht witzig. Vor allem nicht das Jammerige in Punkt 1.
Punkt 2 meinte ich.
Es soll einfach ein paar Naivlinge davor bewahren, in etwas hineinzurennen, was sie dann nicht mehr steuern können.
Und es ist ein Gutteil eigene Frustbewältigung darin enthalten, mag sein.
mimimimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii
Nein, eben nicht.
So kommt dieses Gejammere aber rüber....
Oder ich verstehe deine geistigen Ergüsse nicht.... hast du nicht geschrieben Frustbewältigung?
Ich weiß nicht. Liest sich wie ein reichlich subjektives Brainstorming. Kaum verallgemeinerbar, und vor allem suche ich vergeblich den Zusammenhang zwischen den einzelnen Punkten.
Und nu?
Ja fein.
Deine Ehefrau sitzt also zu Hause und wäscht deine dreckigen Unterhosen, während du hier fröhlich über eine ,,geile'' Geliebte schreibst.
Da kann man nur hoffen das 1) die Ehefrau den halben Mann der den Text hier verfasst hat (auch?) schnell sitzen lässt oder 2) dass das hier ein schlechter Scherz ist.
ich bin mit deinen Prämissen nicht einverstanden, dein Ansatz gefällt mir nicht.
entweder sind sie dir selbst nicht klar - oder du hast absichtlich darauf gebaut, um zu provozieren...
Konstellation: Mann wird von der Geliebten/Affäre verlassen, die er parallel zu seiner Ehefrau hatte.
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Wo genau liest du das immer wieder? Hier sicherlich nicht, denn es posten tendenziell mehr Frauen als Männer und die Jammerposts von Männern sind hier die Ausnahme.
Welchen der angeführten Punkte hast du nicht berücksichtigt, dass die Dame dich abserviert hat?
Eine verloren, tausend gewonnen, wie mein Lateinlehrer immer sagte.
Das Gute an Geliebten ist, sie sind nur das I-Tüpfelchen, icing on the cake. Es gibt Abertausende an neuen potentiellen Kandidatinnen. Überall und immer. Am besten in der gleichen Firma. Deine soeben Davongegangene sollte das nicht mitbekommen...oder vielleicht doch?
Aber bis du wieder fündig geworden bist, kümmere ich ein wenig um deine Ehe. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und so weiter. Mach mal klar Schiff. Raus aus der Routine, rein in die Abwechslung. Das Liebesleben mit der Zweitfrau hat womöglich inspiriert.
Das mit den Hobbies halte ich dagegen für Schrott. Die habe ich selbst und der Tag hat nur 24 Stunden. Da übernehme ich nix. Zumal Frauenhobbies ganz selten so die meinen sind.
Mein Fazit: Der Trend geht zur Drittfrau. Wenn die eine mal ausfãllt, einen verlässt oder ihre Tage hat, sollte noch jemand auf der Bank sitzen, den man einwechseln kann.
Du bist ja ein lustiges Kerlchen!
calimero, mich erfreut Deine nücherne Herangehensweise. Natürlich hast Du in allem recht, was Du schreibst.
Wenn man sich den ZUstan d der Welt so anschaut,sind das natürich Luxusprobleme
Es ging mir einfach ein bisschen darum, meine Erfahrungen in eine Art Anleitung zu gießen,um anderen Männern die viel mehr klagen als ich, ein bisschen was an die Hand zu geben. Auch soll es Warnung vor zu großen Erwartungen sein.
Ich wünschte mir, es würden mehr Männer schreiben. Für sie war es eigentlich gedacht.