Hallo ,
Mein Mann unser Kind (1,5 Jahre ) und ich haben uns eine neue Wohnung genommen .
Mein Mann hat diesen Monat Urlaub und arbeitet seit 2 Wochen an der Wohnung.
Er geht um 7 kommt um 22-23 Uhr .
Erst wo er jetzt weg ist merke ich das die Ehe mich unglücklich macht zuerst dachte ich oh wie Schaffe ich das die Wochen und dann merkte ich das es einigetlich kein unterschied macht denn ich bin für unser Kind 99% da .
Wenn es mir nicht gut geht und ich es ihn sage kommt nur was soll ich jetzt machen
Es wird NICHT geschätzt was ich als Mama mache denn ich mach alles falsch .
Wir sind keine Familie wir lachen nicht miteinander haben überhaupt keinen Spaß miteinander das vermisse ich sehr !!!
Wenn er heim kommt sitzt er nur am Handy zu Entspannung . Wenn ich mit ihm darüber rede sagt er das er genug macht .
Aber mir fehlt etwas der Humor das wir was unternehmen und ein offenes Ohr .
Für seine Freunde bleibt er bis 4 Uhr nachts wach bei mir schläft er ein sobald ich mit ihm anfange zu reden . Entweder ich hab sex mit ihm oder er schläft das darf ich mir aussuchen .
Das ganze macht mich sehr traurig und gleichzeitig wütend denn ich hab mir eine Ehe anders vorgestellt.
Natürlich nicht ohne Probleme aber das wir ein Team sind er sagt immer der Spaß kommt zurück wenn unser Kind gros ist aber wieso nimmt er mir nicht mehr ab .
Er hat sogar unseren 2 Hochzeitstag vergessen und als ich ihn daran errinerte fragte er nur was er mir kaufen soll .
Ist das normal sollte eine Ehe so ablaufen ?
Wenn man plötzlich merkt das man nie richtig glücklich war
Nein, eine Ehe sollte so ablaufen, dass beide Partner glücklich sind. Du bist aber offensichtlich unglücklich.
Noch mal das Gespräch suchen. Und wenn er nicht bereit ist, etwas zu ändern, muss er eben die Konsequenzen tragen.
"Aber mir fehlt etwas der Humor das wir was unternehmen und ein offenes Ohr ."
War das von Anfang an so?
Dann verstehe ich dass du noch nie glücklich warst in der Ehe.
Ist das "erst" jetzt so, dann ist die Frage: wie geht es weiter?
Könnt ihr am alten Punkt anknüpfen? Wenn andere Belastungen wegfallen
Euch neu sortieren?
Oder ist der Zug abgefahren.
"Er geht um 7 kommt um 22-23 Uhr ."
Da wäre ich auch grätig. Also wenn ich diejenige bin, die so lange außer bin.
Komme ich dann nach Hause und mich erwartet schlechte Stimmung, dann würde ich am liebsten auf dem Absatz kehrt machen und wieder gehen.
Wenn dir was an der Ehe liegt, es neu zu versuchen, wäre ein Gespräch in ruhigen Minuten sinnvoll.
- Vorher planen (nicht zwischen Tür und Angel, nicht kurz vor dem Einschlafen)
- zu hören (beide einander)
Wenn nicht, dann ist die Frage, in wie weit ihr über Trennung und co redet.
Nein, so sollte es nicht sein.
Natürlich hat man mal weniger gute Phasen. Gerade wenn ein Kind kommt, wirbelt es alles durcheinander und es kommt oft zu Streitigkeiten. Das war bei uns am Anfang oft so. Mittlerweile (Krümel ist 17 Monate alt) ist aber schon lange wieder viel besser. Wichtig ist eine gute Kommunikation und gegenseitige Wertschätzung. Er sollte es wertschätzen, dass du dich um euer Kind kümmerst und umgekehrt solltest du seine Arbeit und jetzt die Renovierung wertschätzen. Jetzt hat er natürlich sehr wenig Zeit und Stress. Das wird ja aber wieder besser, wenn er fertig ist. Wenn es soweit ist, dann solltest du ihn mehr einbinden was euer Kind angeht. Er sollte sich nach Feierabend und am Wochenende ebenfalls kümmern, Familienzeit sollte möglich sein und auch Paarzeit wenn das Kind abends schläft. Bei uns ist es so, dass mein Mann sich nach Feierabend immer um Krümel kümmert und am Wochenende teilen wir es auf bzw verbringen ganz viel Zeit zu dritt. Ich gehe auch Teilzeit arbeiten. Ohne seine Unterstützung wäre das alles nicht machbar, weil Krümel nicht in die Krippe geht.
Du solltest da dann dringend mit ihm reden. Ich hoffe, er ist bereit etwas zu ändern. Keiner sollte in der Ehe dauerhaft unglücklich sein.
Er renoviert das Haus für euch. Er will nach Feierabend seine Ruhe. Verständlich. Sein Kopf ist woanders. Und was hast du für euch am zweiten Hochzeitstag getan? Und du bist zu Hause, kümmerst dich um Kind und Haushalt..ja, es ist Arbeit, aber andere Frauen arbeiten Vollzeit. Ich sehe - offen gesagt - mehrere Jahre zu Hause zu bleiben für ein Kind und Haushalt nicht als Vollzeitjob an wie 40 h in der Woche zu arbeiten und sein Geld zu verdienen. Wie unterstützt du ihn? Euch fehlt einfach Paarzeit. Der Übergang vom Partnerschaft zur Elternschaft ist nicht einfach, aber deine Erwartungen, er müsse dich glücklich machen, stehen dir im Weg. Dafür bist du selbst verantwortlich. Redet in einer ruhigen Minute. Kann er an einem Tag die Renovierung hinten anstellen? Kannst du arbeiten gehen, damit ihr finanziell euch Handwerker als Hilfe holen könnt? Und was ist mit einem Babysitter und ihr geht mal aus?
Manchmal ist Vollzeit Arbeit und Bau vom Eigenheim, nicht so anstrengend, wie mit einem Kind und Haushalt daheim.
Und wenn man dann hört, sei froh, daß du ein gesundes Kind hast...........aber sowas von, auf dem Zahnfleisch gehst......... weil Vollzeit Arbeit, wesentlich einfacher war. Selbst an einem Monatsabschluß, oder Jahresabschluss.
Die TE hat es sich anders vorgestellt. Evtl. War es sogar anders besprochen worden.
Wenn der Mann 4 Wochen Urlaub nimmt, um die neue Wohnung zu renovieren , und ist tatsächlich, 2 Wochen von 7 bis 22 Uhr unterwegs, und hat in der Zeit, nichts anderes gemacht, würde ich mir eher Gedanken um die Wohnung (Bruchbude) machen.
Vollzeit und Bau vom Eigenheim ist anstrengender als ein Kind und bissel Haushalt? Du warst nie auf dem Bau, oder?
Ich würde evt einfach wirklich mal das Gespräch suchen... Nicht abends wenn er eh müde und ko ist.
Ich denke einfach, dass ihr da im mom unterschiedliche Vorstellungen habt