Ich weiß nicht mehr weiter

Hallo ich schreibe hier weil ich echt verzweifelt bin und nicht mehr weiter weiß. Mein Mann ist ein faules Stück. Ich war mit unserer Tochter letze Woche weg. Und ich dachte er geht arbeiten nein er hat sich krankschreiben lassen und mich angelogen. Das Problem ist er war nicht beim Arzt also sollte er anrufen und ein Termin machen. Aber der Herr pennt lieber und sagt immer nur gleich gleich gleich. Hauptsache er kann schlafen. Im Haushalt hilft er auch nur wenn ich ihn mehrmals drum bitte. Mal alleine was zu machen würde er nie auf die Idee kommen. Er lässt einfach alles schleifen und hat auf vieles einfach kein Bock was einglich gemacht werden muss. Mit dem Hund geht er auch nicht raus muss ich auch machen. So macht er einglich viel für seine Familie. Und kümmert sich auch aber er lässt alles schleifen. Und das nervt mich so besonders morgens. Weil er müsste ja dann gleich zum Arzt aber er pennt lieber. Morgens wenn ich ein Termin habe unser Kind noch schläft und dann wach wird nimmt er sie mit ihn Schlafzimmer und macht tv an. Letztens kam ich heim das Kind läuft einfach rum und er pennt da. Weil er immer sobald er sich hin legt einpennt. Wenn ich mal ausschlafen möchte heißt es Hauptsache du kannst schlafen. Ich kann einfach nicht mehr. Ich möchte doch nur ein bisschen Verantwortung und das er es einfach gleich erledigt. Ich weis viele werden mir raten zu trennen aber ich wüsste nicht wohin weil er die Wohnung nie verlassen würde. Und ich habe alleine Angstzustände. Zudem habe ich übergewichtig dicke beine lipödem und glaube nicht das ich je wieder ein Freund finden würde.:(

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Wenn du sonst niemals mehr jemanden finden würdest, dann bleib einfach da und nimm ihn so, wie er ist. Ändern kannst du ihn nicht.
Alles Gute für dich

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Ich würde meine eigenen Probleme mal in Angriff nehmen - Angstzustände und Übergewicht.
Desweiteren ein klärendes Gespräch führen. Wenn sich in absehbarer Zeit nichts ändert trennen - denn warum soll es alleine schlechter sein, als mit jemanden zusammen sein, der nicht mitwirkt, sich eher wie ein großes Kind verhält?
Alles Gute dir und ich wünsche dir Kraft und Mut zur Änderung.
Grüße, Lili

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Nur am Rande: Lipödem kann man nicht mal eben in Angriff nehmen ;)
Das ist eine Krankheit und hat nichts mit Sport oder so zu tun.

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Das weiß ich - es wurde aber auch von Übergewicht gesprochen.
Ich habe eine Freundin die auch beides hat. Lipödem und Übergewicht - die hat es auch geschafft abzunehmen ;)

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Kurze Rückfrage zum Verständnis: "so macht er eigentlich viel für seine Familie". Seit wann macht er denn nichts oder weniger?

Und du bleibst nur bei ihm, weil du die Befürchtung hast, wegen deines Äußeren keinen Partner mehr zu bekommen?!
Nimm deine Angstzustände in Angriff und arbeite dann auch gleich an deinem Selbstwert mit. Kein Mensch muss sich darüber definieren, einen Partner zu haben oder nicht. Mann/Frau ist auch ohne Beziehung was wert.
Warum ist dein Leben so von einem Partner und deinem Mann im Speziellen abhängig?

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Bist du sicher, dass er faul ist? Wenn er sich immer hinlegen kann und sofort schläft, würde ich erstmal an sowas wie chronische Erschöpfung oder Depression denken. Grad wenn er normalerweise viel mithilft, wenn ich das richtig verstanden habe?
Ansonsten würde ich auch empfehlen, an deinen Baustellen zu arbeiten - vor allem an den Angstzuständen.

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Ich würde ihn nicht verurteilen, sondern ihn um Arzt schicken, sich durchchecken lassen.

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Im Grunde gibt es nur wenige Möglichkeiten

- bleiben und hinnehmen.
Ändern wird er es nicht. Wozu auch. Für ihn läuft es ja.

- ihm eine Chance geben: er lässt sich durchchecken.

- Trennen

Ihm eine Chance geben, bedeutet aber auch nur die Entscheidung hinauszuzögern.
Er nutzt die Chance und geht zum Arzt. Mit Diagnostik und Therapie (Medikation, Gespräche, sonstiges) besteht Hoffnung auf Besserung. Dann würde es das bleiben leichter machen - oder schwerer, wenn die Diagnose aussichtslos ist oder er sich weigert Therapieformen anzunehmen.

oder gehen/trennen.


Bei Wahrscheinlichkeit auf Krankheit, würde ich ihm die Chance geben, sich vom Arzt durchchecken zu lassen. Vorausgesetzt, er tut es im Eigeninteresse. Tut er es nur für mich, wird es schwierig. Dann ist es schwierig, weil Diagnostik nur der Anfang ist. Therapien und co. schlagen nur an, wenn er ernsthaft bereit ist, das anzunehmen.

Ist er einfach nur ein **** (A**** ohne Diagnose ohne Pseudoforen"diagnose") bin ich direkt weg.

Allerdings bin ich selbst, was ich anderen als Chance zu gestehe. Auch / gerade wenn es mir schlecht geht, gehe ich selbst zum Arzt. Meine Odyssee ist lang und ich bin meinen Freunden dankbar, die das mit mir durchgestanden haben. Sie haben meinen eigenen Einsatz gesehen, deswegen haben sie mich begleitet, wenn ich nicht mehr alleine weiter wusste.
Krank sein bedeutet für MICH, dass ich mich NICHT aus meiner Verantwortung mir gegenüber herausziehe.

Ob ich mal noch einen bekomme, weiß ich nicht. Ich für mich bin lieber Single, als Prellbock oder Fußabtreter oder Putzdienst oder *wasauchimmer* ein Typ von mir wollen würde. Wollen würden mich so einige. Ich will nur nicht jeden davon nehmen. A*** brauche ich keinen.
Für mich ist es leichter, die Verantwortung für mich zu tragen, als für mich UND ständig aufgedrängt bekommen jemanden mit zu versorgen, der keinen Bock hat.
Für mein Kind bin ich da, keine Frage. Aber bei den Erwachsenen wähle ich aus.

Wer mich mit Krankheit will, weil "die trennt sich ja dann nicht so leicht" kann mich direkt ****
Wer mich mit Krankheit nimmt, nimmt mich mit Krankheit. Aber dafür gehe ich freiwillig zum Arzt und lasse es nicht an anderen aus. Das was dein .... macht, geht für mich gar nicht. Weder selbst umsetzend, noch aushaltend. Entsprechend ziehe ich meine Konsequenzen.

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Es bringt ihm so und so nix, wenn er HEUTE zum Arzt geht - aber LETZTE WOCHE scheinbar unentschuldigt der Arbeit fern blieb. Rückwirkend wird ihn der Arzt wohl nicht krank schreiben.

Zum Rest: ändern oder tolerieren!

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