Neuer Partner und mein Sohn

Hallo ihr lieben

Ich hab seit einem Jahr einen einen Partner der 20 Jahre älter ist als ich.
Ich hab einen 6 jährigen Sohn und er eine 16 jährige Tochter.

Er hat nach einem Jahr eine Bindung zu meinen Sohn aufgebaut und ich hab seine Tochter noch nicht wirklich kennengelernt weil sie es nicht möchte es wird jetzt aber auch schon besser wir haben jetzt das erste mal zu viert gegrillt das hat auch super funktioniert!

Meine Frage jetzt an euch was soll ich tun wenn er meinen Sohn nicht wirklich mag er ist jetzt nicht ungut zum ihm oder sonst was aber er interessiert ihm nicht wirklich laut ihm weiß er einfach nicht was er mit ihm anfangen soll!
Ich will für meinen Sohn keinen Ersatz Papa oder sonst was!
Aber ich überlege einfach ihm zu verlassen wie mein Sohn der Grund ist aber er nicht zusammen ziehen will usw.
Lg

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Das ist doch ganz einfach. Sobald du den Eindruck hast, dass er deinen Sohn nur duldet, aber nicht mag - oder dein Sohn ein Problem mit deinem Freund hat, dann beendest du die Beziehung.

Jemand, der nicht weiß, was er mit meinem Kind anfangen soll, aber Teil unserer Familie werden will, der passt halt nicht dazu.

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Huhu 🙋🏼‍♀️

Ich kann hausstaubmilbe nur zustimmen. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Partner deinen Sohn eher duldet als mag… dann wäre das für mich auch vorbei.
Ich finde seine Aussage schwierig… er wüsste nicht, was er mit deinem Sohn machen soll? Na das was er vor 10 Jahren auch mit seiner Tochter gemacht hat. Spielen, lachen und mit groß ziehen. Klar soll/will er nicht Ersatz Papa sein, aber als neuer Mann an deiner Seite rutscht er unweigerlich mit in diese Rolle, da dein Sohn ja noch klein ist und nicht bald aus dem Haus ist - wie es zB seine ältere Tochter bald sein könnte.
Ich würde einfach schauen wie es sich entwickelt wenn man mehr Zeit verbringt. Wenn ich das Gefühl hätte mein neuer Partner wäre distanziert gegenüber meinem Kind und nicht so am anbandeln… ich weiß nicht, ob ich mich dann auf die Beziehung komplett und langfristig einlassen könnte. Klar kein Ersatz Papa, aber man will ja trotzdem das es harmonisch und ausgeglichen ist zuhause.
Sollte für ihn tatsächlich dein Sohn der Grund sein nicht zusammen ziehen - dann hätte ich deinem Partner wirklich Lebewohl gesagt. Du bist halt Mutti und die nächsten 15 Jahre in etwa hast du nun mal ein Kind zuhause. Das steht ja gar nicht zur Debatte ob er mit Kind zusammen leben will oder nicht. Und 15 Jahre eine Beziehung in zwei Haushalten - wer es kann, Respekt. Ich könnte es nicht.
Hör auf dein Bauchgefühl und denk an deinen Sohn und dich.😇☺️

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Danke für deine tolle Nachricht!

Das mit dem zusammen ziehen ist halt die Aussage von jetzt er sagt selber er weiß nicht ob sich das noch ändert oder nicht!

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Ich bin nun seit eineinhalb Jahren mit meinem Partner zusammen, wir sind in der 11. Woche schwanger und ich habe eine 5 jährige Tochter (bald 6) deren Erzeuger sich null für sie interessiert. Wenn mein Partner damals gesagt hätte, er wüsste nicht was er mit ihr anfangen soll oder mir das Gefühl gegeben hätte, er würde meine Tochter nicht mögen wäre das ein riiiiiesen Ausschlusskreterium gewesen. So sehr ich den Mann auch lieben würde, wenn er meine Kinder nicht mag dann mag er auch einen großen Teil von mir nicht. Bevor du dich sofort trennst würde ich erst einmal ein Gespräch mit ihm suchen, ganz in Ruhe nur ihr beide und du erklärst ihm was du fühlst und denkst. Wenn er dann noch immer so seltsam reagiert würde ich mir überlegen ob das für dich und deinen Sohn eine Zukunft mit diesem Mann hat oder ihr jemanden finden solltet, der euch BEIDE liebt und respektiert 😘

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Hi,
muss denn diese Verbindlichkeit „Zusammenziehen“ jetzt schon, bereits nach einem Jahr🙈!, überhaupt sein? Lass es doch einfach erstmal laufen, nutze ihn für die schönen Stunden und ansonsten genießt du den Groove mit deinem Sohn zu Hause. Wenn‘s was wird mit ihm, ist gut, wenn nicht, dann auch.
Wenn du dann merkst, dass er deinen Sohn ablehnt, kannst du ihn ja immer noch verlassen.
Ein Jahr Beziehung ist doch noch gar nix, da würde ich sogar kinderlos den Ball erstmal noch flach halten und mein Reich nicht aufgeben wollen, mit einem Kind im Schlepptau schon dreimal nicht.

vlg tina

Bearbeitet von tha.lia72
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Mein zweiter Mann "bekam" mich mit einer Dreijährigen und einem Siebenjährigen ; er war 18 Jahre älter und seine beiden Töchter schon mitten in der Pubertät. "Sohn-Erfahrung" null. Er fing irgendwie wieder von vorne an.
Trotzdem war er immer bestrebt, eine gute Vaterfigur zu sein und ganz einfach am Leben der Kinder teilzuhaben. Deren Erzeuger war nicht mehr existent. Nach 2 Jahren wollten beide freiwillig Papa zu ihm sagen, das Wort "Stief" gab es nie. Über unsere Hochzeit freuten sich beide, sie wollten wieder eine "richtige" Familie haben.
Mein Mann blieb auch "Vater", als es es uns mein Sohn so richtig schwermachte in der Pubertät und er schon drohte, komplett abzurutschen. Ich stellte ihm sogar die Trennung frei, weil mein Sohn seinem Ruf extrem schadete, mein Mann hatte ein Gewerbe, uns kannte jeder in der Stadt. Gottseidank trafen wir aber auf viel Verständnis, weil ja Pubertätsprobleme fast jeder kannte.
Wo siehst Du Deinen Partner bei solchen Problemen, die IMMER auftreten können? Ein Mann, der nichts mit Deinem Sohn anfangen kann? Keine Spiele, kein Fußball im Garten, kein Schlauchbootfahren am See, kein Bau einer kleinen Hütte für ihn, kein Toben über Abenteuerspielplätze, kein Werkeln im Keller......garnichts?
Von dieser (unvollständigen) Aufzählung bis hin zum Fallschirmspringen, als er erwachsen war, machte mein Mann alles mit meinem Sohn, auch für meine Tochter.
Ich glaube, da solltest Du schon mal ein Gespräch suchen.
Im übrigen sprach mein Mann immer von "unseren Jungen", meine Tochter wollte von ihm ganz selbstverständlich zum Altar geführt werden und heulte vor Rührung wie ein Schlosshund dabei 🥰
Nur vor einem drückte er sich komplett, Elternabende und Schule - aber das war echt egal, das war eben meine Zuständigkeit.
Es wäre schade, wenn Dein Sohn sich als irgendwie nur "mitlaufend und eben so hingenommen" fühlt, das kommt in der Pubertät zurück, und wie!
LG Moni

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Ok wow davon kann ich nur träumen!

Wir fahren zwar gemeinsam auf Urlaub aber da macht jeder meistens sein Ding!
Er war einmal mit im Kindergarten bei einem Fest aber nur wenn er die Betreuer kennt und hat ihm 2xabgeholt und zum Tennis gebracht weil ich arbeiten musste!er hatte aber selber auch eine Stunde dort!

Hallen Respekt an deinen Mann!

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Liest sich etwas sehr traurig, wie es bei Dir ist 😒
Bei uns flogen auch die Fetzen und es waren viele Diskussionen dabei, bei denen wir ziemlich ratlos endeten, aber im Gesamtbild hielten wir eben als Familie zusammen. Friede, Freude, Eierkuchen war echt nicht immer, aber das ist es ja in "normalen" Familien auch nicht.
Bei soviel Desinteresse dieses Mannes überleg Dir bitte gut, ob Du nur um "Partnerschaft um jeden Preis" das hinnehmen möchtest. Es geht wirklich auch besser. Immerhin hast Du Dein Kind noch viele Jahre um Dich. Der müsste sich bei mir schon mehr Mühe geben.
Ja, meinem Mann habe ich das immer hoch angerechnet und sagte ihm das auch, leider lebt er nicht mehr. Wenigstens war er noch einige Jahre überaus stolzer Opa (Kind meiner Tochter). Ihr musste ich mal erklären, dass er kein "leiblicher" Opa war. Sie beendete meine Erklärung kurz und schmerzlos: "ach was, zu kompliziert, ist mein Opa und fertig." Die Beiden liebten sich über alles 💕 Sei bitte nicht mit Brotkrümeln einer Beziehung zufrieden, ein bisschen mehr Engagement kannst Du erwarten!
Ich weiß nicht, ob Du noch ein Kind mit ihm willst. Mach langsam....ich stelle mir im worst case gerade vor, wie er sein Kind dann vergöttert und Dein Sohn vollends hinten runter rutscht, wäre fuchtbar traurig.
LG

Bearbeitet von fruehchenomi
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