Hallo ihr Lieben. Ich kann nicht schlafen weil 1000 Gedanken durch mein Kopf schwirren.
Kann mir jm. sagen ob eine Feindiagnostik beim Verdacht auf Fehlbildung der Geschlechtsorgane in Betracht kommt?
Ich bin jetzt zum 4. Mal schwanger und so wie es aussieht bekommen wir männlichen Nachwuchs.
Insgeheim hoffe ich, dass die Ärztin sich geirrt hat mit dem Jungen-Outing, sodass es vielleicht doch noch ein Mädchen wird.
Unser 6jähriger Sohn kam 2016 leider mit Fehlbildungen des Penises zur Welt, was er von Papa und Opa "geerbt" hat ( Penis war verdreht, gekrümmt und Harnröhre war zu kurz und an der falschen Stelle) . Das musste operativ gerichtet werden als er 2 Jahre alt war und ich bin heute noch von diesen 10 Tagen stationären Aufenthalt gebranntmarkt. Vor allem nachdem sich herausgestellt hat, dass die Deformierung nicht gerichtet werden konnte... Dadurch Junior sich nicht hinsetzen oder aufstehen durfte nach der OP , wurde er am Bett "fixiert". Die schlimmste Zeit für mich, die ich je mit einen meiner Kinder bisher hatte. Ich durfte ihn noch nicht mal aus dem Bett herausnehmen. Nicht mal als er geschrien hat wie am Spieß weil er hoch und aufstehen wollte 😞
Ich würde mich gerne darauf seelisch und psychisch einstellen wollen für den Fall , dass sich diese unschöne Zeit mit einem weiteren Sohn wiederholen würde. Nur der Gedanke daran allein lässt meine Augen wider nass werden
Verdacht auf Fehlentwicklung der männl. Geschlechtsorgane
Hey, ich hab leider keine Antwort auf deine Frage, aber mich interessiert, wie geht es denn deinem Sohn heute?
Das muss ja echt furchtbar gewesen sein, diese Zeit im KH, kann ich nachvollziehen.
Also ich würde da auch eine Feindiagnostik wollen, bzw nachfragen.
Ich drücke dir die Daumen!!!!
Soweit geht es ihm den Umständen entsprechend gut. Vielen Dank der Nachfrage. Er schämt sich halt beim Duschen und Baden weil der Penis immernoch verkrümmt und verdreht ist. Bei Errektionen hat er auch Schmerzen Waren letztes Jahr nochmal in einem anderen KH wegen den jährlichen Kontrollen. Dort wurde uns eine weitere OP empfohlen, allerdings ohne Garantie, dass man den Penis "gerade" gerichtet bekommt. Die Harnröhre wurde 2018 operativ an die Eichel verlegt, wo sie hingehört. Aber die Deformation konnte nicht korrigiert werden, obwohl uns da große Hoffnungen gemacht wurden, den Penis gerade zu bekommen. Unser Sohn möchte derzeit nicht nochmal operiert werden weil er denkt, dass sein Penis dann gar nicht mehr "funktionieren" könnte. Ist echt schwierig gerade... und dann noch die Angst bei mir, dass sich das wiederholt
Hey, ist denn die genetische Ursache, also das defekte Gen, dafür bekannt? Liegt das auf dem Y-Chromosom? Dann könnte man grundlegend abschätzen, ob es ein Sohn von dir immer hätte bzw. auch einen genetischen Test machen. Es ist wirklich fraglich, ob man es beim Pränataldiagnostiker erkennen würde, ich würde einfach im Vorfeld diesbezüglich nachfragen. Aber was würde es ändern, wenn du es wüsstest?
Dein sechsjähriger Sohn tut mir leid, das wird sicher nicht einfacher für ihn in der Pubertät. Kann ihm da der Papa oder Opa nicht etwas helfen, um damit umzugehen. Wurde es bei ihnen auch operiert, ich nehme mal an nicht.
Solche Penisfehlbildungen sind in aller Regel multifaktoriell, dafür gibt es keinen Gentest. Mit dem Y-Chromosom ist jedenfalls kein Zusammenhang bekannt.
LG, Barbara