Hallo liebe @Leu,
ich war bisher stille Mitleserin und wende mich jetzt mit einer Frage an dich, da ich seit der letzten Ultraschalluntersuchung große Sorgen habe.
Kurz zu mir: ich bin 35, habe zwei gesunde Kinder und bin aktuell in der 12.SSW.
Bevor ich positiv getestet habe, hatte ich leider die Ringelröteln. Zunächst wurde gesagt, dass dies kein Problem darstellt, da sich der Infektionszeitpunkt mit dem Zeitpunkt der Einnistung überschnitten hat.
Nach diversen Blutuntersuchungen in der Frühschwangerschaft hat sich jedoch eine persistierende Virenlast herausgestellt und ich werde seitdem engmaschig untersucht (wöchentliche Ultraschalluntersuchung).
Es wurde mir mitgeteilt, dass alles ok ist - und das Risiko für eine Übertragung der Ringelröteln auf das Baby 8 Wochen nach der mütterlichen Infektion abnimmt.
Als ich letzte Woche (10+5) zum Ultraschall beim Arzt war, wurde jedoch nach genauerem hinsehen eine Flüssigkeitsansammlung festgestellt.
Für mich als Laie sieht das nach einer verdickten Nackentransparenz aus, die auch bei einer Parvovirus Infektion vorkommen kann.
Nun die Frage an dich als Expertin:
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby eine Anämie aufgrund der Ringelröteln entwickelt hat? Kann die Flüssigkeit sich auch wieder zurückbilden oder muss ich befürchten, das Kind zu verlieren? Und wieso sieht man die Flüssigkeit nur auf dem einen Bild, aber nicht auf dem anderen? Beide Bilder wurden mit dem gleichen Gerät zum gleichen Zeitpunkt aufgenommen.
Ich würde mich sehr über eine kurze Rückmeldung freuen, da ich bis zu meinem nächsten Termin bei der Feindiagnostik in der nächsten Woche ansonsten durchdrehe.
Tausend Dank 🙏🏼
Bitte um Meinung zu auffälliger Wasseransammlung im Ultraschallbild @leu
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Hallo anonym,
in dieser SSW sind Flüssigkeitsansammlungen generell nicht selten. Es halte es für wenig wahrscheinlich, dass ein Zusammenhang mit deiner Infektion besteht. Ultraschallbilder kann ich nicht kompetent beurteilen, da ich keine Gynäkologin, sondern Genetikerin bin. Aber ich weiß, dass Artefakte in Ultraschallbildern häufig sind.
Was immer es ist, es besteht sicherlich eine Chance, dass es sich auch wieder zurückbildet. Das wäre selbst bei einem Zusammenhang mit der Infektion möglich. Versuch, bis zur Feindiagnostik möglichst ruhig zu bleiben. Du hast keinerlei Vorteile davon, wenn du dich jetzt fertig machst.
LG, Barbara
Liebe Barbara,
vielen Dank, dass du dir die Zeit für eine Antwort genommen hast. Deine Rückmeldung gibt mir Zuversicht und ich versuche, weiterhin optimistisch und weitestgehend ruhig zu bleiben, in der Hoffnung, dass vielleicht doch alles gut wird.
Werde berichten, wie die Feindiagnostik war.
Lieben Dank und liebe Grüße 🙏🏼
Ein Update von mir:
ich war gestern zur Feindiagnostik und die Flüssigkeitsansammlung ist tatsächlich nicht mehr nachweisbar. Die Nackenfalte ist mit 1.5 vollkommen unauffällig und der Arzt hat gesagt, dass alles danach aussieht, als wäre das Kind gesund. Danke nochmal für die beruhigenden und aufbauenden Worte!
Ich bin überglücklich. :)