Gesundes Kind nach IVF/ ICSI?

Hallo Ihr Lieben,
Ich schleiche mich mal in dieses Forum, weil ich mich mal erkundigen möchte, wer ein gesundes Kind nach IVF/ ICSI oder Kryo bekommen hat. Entwickeln sich die Kinder normal oder gibt es häufiger Auffälligkeiten? Bei meinem Mann und mir sind die Chancen sehr schlecht ein Kind auf natürlichem Weg zu zeugen. Mein Mann sträubt sich leider noch seeeehr vor medizinischer Hilfe und ich möchte gerne Sorgen und Ängste bei ihm abbauen..LG

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Hallo babymoon :) selbst hab i keine erfahrung aber eine kollegin, eine sehr gute freundin, sowie die taufpatin von unsrem grossen sind durch ivf ss geworden alles 3 gesunde jungs nach total problemloser ss! Alles alles liebe! Kati mit spatz 7 und knödel 5 monate :)

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WOW! Das klingt ja super :-) lieben Dank

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Guten Morgen! Wir haben im august mit unserer ersten Ivf direkt Erfolg gebhabt! Haben uns 2 blastozysten einsetzen lassen und eine hat sich festgebissen! Bin jetzt im 5. Monat mit unserem kleinen Jungen und mir geht es super! Alle Untersuchungen waren bis jetzt prima und auch der harmony Test war komplett unauffällig! Dafür sind wir sehr dankbar! Haben es vorher über 2 Jahre versucht und nie hat es nur ansatzweise geklappt! Mein Mann wollte auch nie ne Kiwu einschalten, aber irgendwann hatte es so keinen Sinn mehr. Ich hatte große angestellt vor der Behandlung, aber es war nicht wirklich schlimm und es hat sich sooooooi sehr gelohnt! Wenn du fragen hast immer gerne! Liebe Grüße und alles gute!

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Hi

Ich bin ebenfalls nach 8 jahren so üben durch die erste icsi schwanger geworden und bin jetzt in der 12. Woche und bisher entwickelt sich zum glück alles normal :-)

Auf normalem Weg können wir keine Kinder bekommen und es ist so toll, dass die Medizin schon so weit ist und einem helfen kann.

Lg und alles gute, den weg in eine Kinderwunschklinik kann ich nur empfehlen.

Birnchen mit minimi inside 11+2

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Hallo, nach knapp 2 Jahren Kinderwunsch sind mein Mann und ich in die Kiwu-Klinik gegangen und da hat man festgestellt, dass es wegen eines schlechten Spermiogramms nicht auf normalem Weg funktioniert hat und auch sehr unwahrscheinlich ist, dass es klappen würde. Da ich da schon 39 war, haben wir uns sofort für eine ICSI entschieden und hatten das riesige Glück, dass es gleich beim ersten Versuch geklappt hat. Bin jetzt Ende 8er Monat, hab eine total unkomplizierte Schwangerschaft und die kleine entwickelt sich ganz normal. Ca. einen Monat vor meinen 40er werde ich mein kleines Mädchen in den Armen halten dürfen und wir sind soooo glücklich darüber. Die Ärztin hat uns vor Beginn der Behandlung gesagt, dass das Risiko für z.B. Trisomie 21 nach künstlicher Befruchtung minimal höher ist als auf normalem Weg. Ein Grund sei aber wohl, dass die Eltern da im Schnitt auch älter sind. Ist halt eine Statistik. Auf Pränataldiagnostik haben wir übrigens bewusst verzichtet. Ich hätte das Kind nie abtreiben können, wenn man etwas festgestellt hätte, gerade weil es so schwierig war schwanger zu werden.

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Wo steht denn bitte dass die Gefahr durch eine icsi / IVF höher auf eine Behinderung ist??! Wenn ich so eine Scheisse lese, kommts mir echt hoch! Wenn man keine Ahnung hat, informiert man sich vorher, statt hier so DUMME fragen zu stellen!!!

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Ich informiere mich doch gerade! Dafür ist doch das Forum da, oder nicht?! Was ist dein Problem? Verstehe ich nicht ganz..

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Weil ich nicht verstehe, warum du eine künstliche Befruchtung mit einer Behinderung oder sonstigen "Auffälligkeiten" in Verbindung bringst.

Du würdest hier ja auch nicht fragen, wie hoch das Risiko einer Behinderung bei einer normalen Befruchtung ist.

Sowas verärgert mich immer.
Das Risiko einer FG ist minimal höher.

Einer Behinderung - nicht!!!

Sorry fürs anpampen & LG

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Nein, wenn sich die kleinen ordentlich festgebissen haben, dann ist es eine normale Schwangerschaft und es handelt sich um ganz normale Kinder.

Wenn man mal vorsichtig nachfragt, dann hört man auch im Bekannten- und Freundeskreis häufiger von Hilfe beim Kinderkriegen und an den Kindern merkt man nichts.

Woher kommen denn die Bedenken, dass es vermehrt zu Auffälligkeiten kommen könnte?

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Die Bedenken hat leider mein Mann..und die möchte ich ihm ja gern nehmen und davon überzeugen, dass eine IVF nix schlimmes ist. Für ihn ist das alles (noch) sehr "Frankenstein-mäßig "...leider!!

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Hallo,

statistisch gesehen gibt es keine vermehrten Handicaps oder andere gesundheitliche Probleme bei Kindern entstanden durch künstliche Befruchtung.

Mein 1. Sohn (ICSI) kam mit einem Herzfehler zu uns, welcher eine Laune der Natur war.
Jetzt bin ich endlich wieder schwanger (Kryo), alles entwickelt sich normal.

Ich würde es immer wieder machen und habe keine Bedenken.

Lg

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Hallo Babymoon,

ich bin durch eine Kryo jetzt endlich nach 8 Jahren schwanger und momentan in der 27 SSW.

Unsere kleine Hexe entwickelt sich prima und die Ärztin sagt, dass alles zeitgerecht ist. Mein Mann und ich hatten da nie bedenken.
Kenne auch genug, wo alle Kinder kerngesund sind. Es ist eher sehr selten, dass es Auffälligkeiten gibt.

Wenn dein Mann aber so auf Ablehnung geht, frage ich mich, wie groß sein Kinderwunsch ist. Wenn der Wunsch nach einem Kind nämlich sehr groß ist, dann setzt man alles daran, egal auf welchem Weg. Vielleicht solltet ihr nochmal darüber reden!

Ich wünsche dir/euch alles Gute.

LG Wowhexe

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Nunja, ich würde nicht unbedingt sagen, dass es daran hängt, wie groß der Kinderwunsch ist. Es ist halt doch schon ein großer Schritt und eine große Entscheidung und hierfür muss man erst einmal bereit sein.
Hierfür bereit sein ist nicht das gleiche wie der Kinderwunsch an sich oder bereit sein für eigene Kinder, es ist schon was anderes.

Aber das ist nur meine persönliche Meinung. #schein

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Ich akzeptiere deine Meinung und ich sehe es auch so, aber ich lese schon heraus, dass sie sich bereit für ein Kind fühlen.

Nur jetzt geht es darum auf welchen Weg und wenn es auf natürlichem Weg nicht klappt, dann sucht man sich Hilfe, geht Alternativen oder lässt es und da finde ich schon, dass der Kinderwunsch eine Rolle spielt.

Es gibt Frauen, wo die Männer nicht mitziehen, weil es ihnen zu peinlich ist oder sie es nicht akzeptieren wollen, dass es an ihnen liegt, ein Egoproblem halt.
Wenn der Wunsch beim Mann nach einem Kind aber groß ist, dann setzt er seinen Wunsch über das Ego ;-).

Das ist meine Meinung.

So war es bei uns jedenfalls. Wir waren bereit und hatten einen großen Kinderwunsch, also haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt.

In beiden Fällen, ob Entscheidung oder Kinderwunsch sollten beide noch einmal darüber sprechen, was sie möchten.
Damit sie wissen woran sie sind.

LG

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Hallo babymoon, die Frage ist garnicht so unberechtigt. Besonders wenn man noch keine Erfahrung mit künstlicher Befruchtung hat, ist es für viele Menschen ein "unheimlicher" Gedanke auf einem "nicht natürlichem" Weg schwanger zu werden. Da sind so Überlegungen wie, "Ob dabei die Eizellen geschädigt werden könnten, oder die Samenzellen beeinflusst werden, durchs einfrieren und wieder auftauen usw. ...." garnicht so abwegig sein.

Wir haben in der Kinderwunschklinik tatsächlich solche Fragen gestellt. Bei Gesprächen mit Leuten die damit bisher nichts zutun hatten, stehen diese Bedenken auch immer im Raum.

Wir wurden damals damit beruhigt, dass das Risiko von Chromosomstörungen usw. genau so hoch/niedrig ist, wie bei gleichaltrigen Paaren, die auf natürlichem Weg schwanger werden.

Wir hatten das Glück, dass es gleich beim 1. Versuch geklappt hat. Ich bin 46 Jahre und nun in der 23. SSW. mit meinem 3. Kind und es verläuft alles ganz normal, unser Söhnchen entwickelt sich zeitgemäß und alle Untersuchungen waren bisher unauffällig.

Versuche mal in einem ruhigem Gespräch mit deinem Mann zu klären, wo wirklich seine Bedenken, oder sein Unbehagen liegt. Besonders den Männern fällt es oft schwer zu aktzeptieren, dass sie vlt. die jenigen sein könnten, die eine SS erschweren und möchten dies nicht noch schwarz auf weiß beim Spermiogramm sehen, vom Arzt bestätigt. Sind es wirklich Bedenken weil dabei künstlich nachgeholfen wird, die Unwissenheit über Risiken, oder ist es eher das Ego,...... Vlt. ist sein Kinderwunsch auch nicht sooo groß wie deiner...

Dränge ihn nicht dazu, schaue dir selbst mal im Netz den üblichen Ablauf an usw. und lenke das Gespräch darauf. Dann wird er sich selbst damit befassen und seine Sorgen überdenken können.
Ich wollte anfangs auch nichts von künstlicher Befruchtung usw. hören ;-)

Lieben Gruß und alles Gute

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Hallo,

Wir hatten eine icsi. Unser Sohn wurde zwar 29. Woche geholt aber es ist alles bestens

Und jetzt sind wir in Der 15. Woche nach kryo schwanger.

Warum sollten Kinder aus künstlicher Befruchtung anders sein?

Ist ja das gleiche wie auf natürlichem Weg. Nur dass die Kinder künstlich gezeugt werden.
Ist ja der gleiche Ablauf und es wird ja nicht wirklich was verändert.

LG