Hallo mir fällt des Öfteren auf wenn ich sie mit anderen Kindern vergleiche im ihrem Alter ( ich weiß vergleichen soll man nicht ) das meine kleine sie so schlecht beruhigen lässt.
Sie ist jetzt 2,5 und erst heute wieder ist es mir sehr aufgefallen .
Wir hatten Besuch - die Freundin im selben alter zwickt sie zb meine fängt zu weinen an und lässt sich schwer beruhigen.
Bei den anderen Kindern geht das immer so schnell : ach ist nix tut nicht aua und sie ignorieren es und die Kinder beruhigen sich total schnell.
Ich sage wo tuts aua und erkläre ihr das die Freundin sie nicht absichtlich gezwickt hat oder so ... nehm sie am Arm ...
Hab echt das Gefühl ich mache alles falsch.
Ich kann dieses ignorieren nicht - sie tut mir leid ich will ihr zeigen Mama ist da.
Das war jetzt nur ein beispiel ....
Sie bekommt ihren Willen nicht trotzt ich begleite sie versuche sie zu trösten.
Es dauert sicher oft 15 min bis sie sich beruhigt hat. Ablenken funktioniert in den seltensten fällen.
Stehen wir da alleine da und beruhigen sich eure Kinder auch sehr schnell oder gibts noch mehr so Drama Queens oder Kings ?
Was mache ich nur falsch
Ignorieren würde ich das auch nicht und sagen es tut nicht weh auch nicht. Das Kind weint und will getröstet werden. Ich würde nur weniger erklären. Ich habe den Eindruck, dass es bei kleinen "Auas" auch soetwas wie in Ritual zum Trösten bei den Kindern gibt. Das würde ich versuchen recht kurz und einfach zu halten.
Wenn meine Tochter sich nicht schlimm getan hat, renne ich nicht sofort hin (bei heftigeren Stößen natürlich schon). Ich sage ihr "Oje, dann komm schnell zur Mama". Tut es eigentlich gar nicht weh, spielt sie dann einfach weiter, oft kommt sie auch kurz, lässt pusten und läuft weiter. Manchmal pustet sie auch einfach selbst (manchmal auch eine ganz andere Stelle und spielt weiter). Wenn es mehr wehtut, kuschelt sie noch etwas.
Bei uns ist das sehr schwankend... Am schlimmsten sind solche kleinen AUAs bei uns, wenn gleichzeitig Hunger oder Müdigkeit im Spiel sind, aber auch abhängig von allem anderen... Mal rennt sie bei einer riesigen Beule einfach weiter und im nächsten Moment kreischt sie, weil die Freundin sie gestreichelt hat... An manchen Tagen schwanke ich zwischen Lachkrampf und Heulkrampf wg dieser Stimmungsschwankungen meiner MiniGrazie... Sie ist 2,4 und nun... Was soll man sagen, die Autonomiephase tut ihr Übriges dazu...
Ich mache es oft so, dass ich mich bei Kleinen Wehwehchen einfach mal wegdrehe, bevor sie Blickkontakt aufnimmt... Kommt sie zu mir gelaufen, dann tröste ich sie... Bleibt sie an ihrer Stelle hocken und meckert leicht, dann warte ich einfach nochmal kurz ab....
Wenn Sie Ihren Willen nicht bekommt, dann weint und dann auch noch ewig von Mama getröstet wird, dann versteht sie doch gar nicht, dass man keinen Aufstand proben muss, nur, weil es nicht nach ihrer Nase geht.
Ich habe meinen Großen dann so ab dem Alter immer gefragt, ob das nun ein kleines oder ein großes Problem ist. Nicht, weil er wusste, was Problem bedeutet, sondern, weil es ihn aus der Situation holt, ihn zum Denken zwingt und ablenkt. Meist hat er sich beruhigt und klein gesagt. War es ein großes, dann wurde gesprochen und getröstet.
Hi,
du machst vielleicht einfach auch selbst zu viel Drama darum. Nicht böse gemeint, aber meine Beobachtung nach 4 Jahren Krabbelgruppe. Die Kinder die bei Kleinigkeiten ewig brauchen um sich zu beruhigen, haben meist Mütter, die sofort hinrennen, wenn was war, das arme Kind auf den Arm nehmen und gleich Fragen: Oh was ist passiert? Tut es arg weh? Wo tut es denn weh? Ist es sehr schlimm? usw.
Zum einen, gehe ich bei meinem Großen gar nicht erst hin, wenn es so Bagatellen sind, da sag ich ihm, er soll zu mir kommen. Das alleine hilft schon, dass er, bis er bei mir ist, schon deutlich ruhiger ist.
Ich puste kurz, das möchte er immer und dann ist er meist beruhigt.
Ich frage ihn aber bei kleinen Sachen nie, ob es weh tut, das macht es nämlich meist schlimmer. Ich sage aber auch nicht, ist doch nicht schlimm oder tut doch gar nicht weh. Denn das stimmt für das Kind ja nicht.
Ich nutze dann eher Sätze wie: das tut gleich nicht mehr weh. Oder ermuntere ihn sich weiter zu bewegen, damit der Schmerz vergeht.
Frage ich ihn übrigens, ob es schlimm ist oder arg weh tut, geht auch die Sirene an und das Geheule los. Besonders interessant ist es, wenn er fällt, sich umschaut ob es jemand fesehen hat und wenn jeder so tut, als hätte er nix mitbekommen, steht er auf reibt sein Knie und spielt weiter oder kommt zur Berichterstattung dann zu mir.
Bemerkt er aber, dass es jemand gesehen hat, bleibt er liegen und fängt an zu heulen.😂
"Bemerkt er aber, dass es jemand gesehen hat, bleibt er liegen und fängt an zu heulen.😂 "
Er wird bestimmt mal Fußballspieler
😂😂 das hab ich zu meinem Mann auch schon gesagt. Ronaldo kann da einpacken.😉
Danke für eure tips.
Werde auf jedenfall versuchen sie umzusetzen.
Also bei uns ist das eher Typ-Abhängig. Ich behaupte mal, dass ich beide Kinder so ziemlich gleich behandele! Beide Kinder werden stets getröstet, auch wenn es vielleicht für mich keine große Sache ist...Mein Großer lässt sich auch nicht so leicht aus der Ruhe bringen und beruhigt sich schnell. Mein Kleine braucht etwas länger und trotzt auch etwas ausgiebiger als der Große.
Trösten und da sein ist nie schlecht! Von daher machst du auch nichts falsch! Ich würde der Sache an sich auch nicht so riesig viel Bedeutung beimessen, der Trauer oder der Wut des Kindes schon!
Tröste einfach weiter, sei da!
Ich finde es eher nicht so schön wenn ein Kind doll weint und die Eltern sowas sagen wie stell dich nicht so an oder ist doch nix ...das finde ich dem Kind gegenüber schon abwertend!