Hallo,
meine Tochter ist vor wenigen Wochen 3 Jahre geworden, das Thema Schnuller war ist bei uns ein täglicher Kampf. Ich war bereits mit zwei Jahren mit meiner Tochter beim Zahnarzt und wollte auch deren Meinung. (Da war ihr Gebiss noch normal)
Dieser Artzt meinte wir sollten ihr nicht auf Krampf den Nuckel entwöhnen. Wir probierten jedoch den Nuckel zu reduzieren, wir hatten bisher den Symmetrischen im Einsatz.
Gestern beim Zähneputzen fiel mir auf das sie ihren Kiefer nicht vernünftig aufeinander pressen kann und ich fühlte mich bestätigt das wir da mehr hinterher hätten sein müssen. Sie beschützt und verteidigt ihren Schnuller sehr inkl. Wutanfälle.Gegenangebote werden leider oft abgelehnt. Ich hatte ihr sogar von der Schnullerfee und ihrer Freundin Zahnfee erzählt aber selbst das weckte keine Interesse. Ich weiß langsam nicht mehr weiter mit ihr, aber ich weiß das die Lage ernst geworden ist. Ich werde morgen einen Termin bei einen anderen Zahnarzt machen. Habt ihr noch Tipps für uns?
Offener Biss? Schnuller Dilemma...
Wie stehst du dazu ihr aktiv den Schnuller abzugewöhnen? Die Kämpfe, die du seit einem Jahr austrägst, klingen für loch wesentlich schmerzhafter und anstrengender als den Schnuller einfach nichtmehr zu geben. Daher würde ich hinterfragen, wieviel „sanfter“ das vorgehen gegenüber dem kurzfristigen Entzug wirklich ist. Wir haben die Schnuller bei beiden Kindern mit etwa 18 Monaten abgewöhnt. Kurz die Kinder in Kenntnis gesetzt, dass wir es für medizinisch notwendig erachten und keines der Kinder hat ihn in den Tagen danach vermisst. Es war eine Sache von zwei Nächten.
Auf die ärztliche Empfehlung würde ich nichts geben, denn offiziell hätte der Schuller bereits lange abgewöhnt sein müssen (irgendwas mit 7 Monaten. 😅). Also basieren alle anderen Empfehlungen auf persönlicher Meinung und da ist es sehr davon abhängig welche Einstellung der Arzt hat, bei dem du mehr oder weniger zufällig landest. 😏
Wir haben tatsächlich fast den ganzen Tag heute ohne den doofen Nuckel hinbekommen. Es grenzte fast einem Wunder, sie ist momentan auch nicht ganz ohne. Sie hat aktuell die Eingewöhnungsphase in der Kita, da sind Schnuller zum Glück nicht erlaubt. Das schafft sie dort auch ganz gut. Ich Frage mich manchmal ob sie so extrem drauf ist weil Kita und co momentan sehr viel neue Erfahrungen sind?
Ja, das wird dann so sein! Bei uns ist ebenfalls gerade Eingewöhnung in den Klndergarten angesagt und die Nächte sind wieder schlimm, obwohl das letzte halbe Jahr bis auf Zeiten in denne sie krank war durchgeschlafen wurde. 🥺
Solange die Eingewöhnung ist, würde ich, entgegen allem was ich oben geschrieben habe, den Schnuller nicht komplett wegnehmen. Die Eingewöhnung ist Umbruch genug. Dann sollte es ersteinmal OK sein, wenn es den nur nachts gibt. Und dann schaut ihr in zwei Wochen noch einmal? Doofe Situation irgendwie.
Ich habe 2 Kinder.
Bei der großen habe ich den Schnuller Step By step abgewöhnt und es war ständig ein Kampf.
Dann waren wir beim Zahnarzt, sie hatte auch schon einen leichten offenen Biss.
Hatte davor mit dem Zahnarzt gesprochen und abgemacht, dass er ihr erklärt, dass sie von nun an keinen Schnuller mehr haben darf.
Dann folgten 2 harte Nächte und das Thema war ein für allemal durch.
Bei meinem Sohn habe ich mir diesen Kampf erspart, ihn schrittweise abzugewöhnen und habe ihm erklärt, dass er nun groß ist (2,5 Jahre) und ihn nicht mehr braucht und das hat er auch eingesehen und den Schnuller abgegeben.
Beim Thema Schnuller finde ich die Radikale Wegnahme für das Kind einfacher als diese step By step Trennungen, wo die Kinder dann wissen, der Schnuller ist ja noch zuhause, sie dürfen ihn nur nicht haben.