Zwiemilch ab 5. Monat - bei wem funktionierts?

Hallo!! :)
Mein kleiner wurde bis gestern voll gestillt. Gestern Vormittag gabs den ersten Brei. Er hat ihn sehr gut angenommen!
Alles was problemlos in seinen Mund kommt isst er gerne und gut. Beim stillen wird er schnell ungeduldig wenn es etwas schwieriger wird Milch rauszusaugen. Während dem Milchspendereflex ist er glücklich, dann will er recht bald die Seite wechseln.

Dementsprechend ist er nicht besonders lange satt. Hinzu kommt der höhere Bedarf. Er trinkt also oft. Dadurch hat er stark mit seinen Bäuerchen und Pupsen zu kämpfen. Am Abend möchte ich ihm nach dem stillen direkt das Fläschchen anbieten damit er lange satt ist. Er schläft tagsüber schon sehr wenig und Nachts stehn wir bis zu acht mal auf. Nie weiß ich ob er "nur" Bauchschmerzen hat oder es doch Hunger ist. Wenn ich ihn anlege obwohl er vielleicht noch Zeit bis zum aufstoßen bräuchte, mach ich's vielleicht noch schlimmer.
Zur Beruhigung wollte er die Brust noch nie. Hunger stillen und beruhigt werden wenns ihm mal zuviel ist, sind für ihn zwei paar Schuhe.deshalb denke ich diesen Kreis wenigstens nachts durchbrechen zu müssen.

Wenn er nach der Brust wirklich nichts mehr braucht, kommt das Fläschchen eben weg
Oder sollte ich eher einen AbendBrei geben? Was macht ihr???

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Hmm, wenn das Stillen gut klappt, würde ich persönlich nicht auf Zwimilch wechseln. Kurze Stillabstände sind vollkommen normal, da Muttermilch innerhalb von 90 Minuten verdaut ist. Darüber hinaus ist auch Muttermilch bei Bauchweh die bessere Wahl. Zum einen kann er aus der Flasche noch hektischer trinken, zum anderen enthält Muttermilch Stoffe, die die Verdauung anregen und schmerzen lindert (habe gerade erst einen Artikel gelesen, dass Muttermilch Cannabisähnliche Substanzen enthält.)
Auch das leichte verdauen spricht bei Bauchweh für Muttermilch.

Darüber hinaus hat das durchschlafen nichts mit essen zu tun, sondern mit der Entwicklung des Gehirns. (Allerdings ist der einzige Stoff, denn das Gehirn verwerten kann Zucker, und gerade in den ersten Monaten ist es absolut normal, dass Kinder nachts Hunger haben, da das Gehirn auch nachts wächst.)
Ansonsten, kannst du gut schlafen, wenn du so ganz satt bist?

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Bei uns hat Zwiemilch funktioniert. Ich habe sie komplett gestillt, bis auf eine Flasche am Abend.

Aber das hier, wird nicht funktionieren:
"Am Abend möchte ich ihm nach dem stillen direkt das Fläschchen anbieten damit er lange satt ist."

Es hat sich weder an Trinkabständen (auch nachts ca alle 2-3 Stunden) noch an Wachzeiten etwas geändert, was bei uns allerdings auch nicht da Ziel war.

Meine Tochter hätte nach dem Stillen das Fläschchen gar nicht mehr genommen, denn nach dem Stilen war sie satt. Dass sie nach ca 2 Stunden wieder Hunger hatte, war ja völlig normal. Bei und hat die Flaschenmahlzeit eine Stillmahlzeit ersetzt.

Bei dem, was du damit erreichen willst, würde ich definitiv nicht auf Zwiemilch wechseln, sondern weiter stillen und vielleicht den Abendbrei einführen, wenn der Rest gut klappt (allerdings bedeutet auch der Abendbrei nicht unbedingt ruhigere Nächte).

Lg Lia :-)

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Wir haben mit Zwiemilch schon mit 4Wochen angefangdn. Tagsüber und nachts wurde nur gestillt und abends gab es eine Flasche. Hat gut geklappt. Und beim Abstillen gab es kein Drama, da die Kleine schon die Flasche kannte. Das soll aber kein Argument pro Zwiemilch sein .:-)