Nachteil durch flasche und stillen von anfang an??

Hallo,

ich bin am überlegen ob ich von anfang an nicht zum stillen auch das fläschchen gebe. Allerdings vorzuwsweise das fläschchen mit muttermilch. Wenn abpumpen gar nicht geht weiss ich noch nicht ob ich dann die premilch gebe.

wer hat erfahrungen bzw welche nachteile kann das fürs kind haben??

danke für eure tipps meinungen und ratschläge :-)

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Hallo!
Das Saugen an der Brust ist sehr viel schwerer als das Trinken aus der Flasche. Es kann passieren, dass dein Kind irgendwann die Brust verweigert, weil es anstrengender ist. Das kann passieren, muss aber nicht.

LG Silvia

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Ich konnte leider nicht stillen, aber ich persönlich fand Fläschchen geben furchtbar. Vor allem wenn man wirklich wie beim Stillen nach Bedarf PRE füttert.

8-10 Fläschchen am Tag, immer unterschiedliche Mengen, ständig überschüssige Milch wegschütten oder zuwenig nachmachen, Spülen und Sterilisieren, unterwegs immer die komplette Ausrüstung mitschleppen,...

Fläschchenschimpfphase analog zur Brustschimpfphase gab es bei uns auch.

Ehrlich, ich konnte es lange Zeit kaum ertragen, dass andere einfach nach Bedarf ihre Brust anbieten konnten.

Wenn Stillen gut eingespielt ist/funktioniert, kann ich mir nichts Besseres Vorstellen.

Andererseits kenne ich viele Fläschchenmütter, die ganz zufrieden waren. Ich glaub die haben aber schnell 1er zu festen Mengen und Zeiten gegeben. Von einer Mutter weiß ich, dass sie das Abpumpen der Muttermilch als sehr anstrengend empfindet und deswegen wohl früh abstillen wird.

LG

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Ich wäre dazu auch viel zu faul....am Anfang nahm er die falsche dann 6 Mo gar nicht und auf einmal habe ich abgestillt und seine Milch ist sein bester Freund :-D

STillen war einfach praktischer nachts durch die Küche eiern macht kein Spaß!!!

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Flasche solltest du neben Stillen nicht vor 4-6 Monaten einführen, dann ist die Gefahr einer Saugverwirrung geriger. Viele Stillbabys nehmen die Flaschen von der Mutter aber nicht an und trinken nur notgedrungen ein paar Schluck daraus, wenn die Mutter absolut nicht anwesend ist.

Meine Meinung: mach's nicht.

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Unser baby bekommt seit anfang an jeden tag ein flüschchen. Einfqch damit er es kennt, muss bald wieder arbeiten. Es funktioniert super, da ist nix mit verwirrung. Mein mann und ich können uns beliebig abwechseln mit dem fläwchchen. Stillen ist auch überhaupt kiein problem, nie! Alles easy.
Der kleine ist jetzt 6 wochen alt

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Hallo,

wir haben nach 4 wochen das erste mal die flasche gegeben (mein mann) mittlerweile ist unsere Tochter 7 monate alt und wechselt zwischen flasche umd brust, wie wir es brauchen. Sie hat immer mumi bekommen.

Da ich arbeite und mein mann in Elternzeit ist, hatte sie keine alternative. Ich pumpe ab und sie bekommt es dann.

Mittlerweile habe ich ihr auch öfter die flasche gegeben.

Wie gesagt, bei uns läuft es problemlos und sie nimmt beides.

Aber jedes kind ist anders....

liebe grüße

mauts

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Hey,
wir haben in der ca. zweiten Woche auf Anraten meiner Hebamme nachts zugefüttert. Der Vorteil ist natürlich, dass dein Kind nicht nur auf dich angewiesen ist, sondern auch dein Mann oder die Großeltern es füttern können und du so Zeit für dich hast.
Ein Nachteil kann sein, dass das Baby Bauchweh von der Flaschennahrung bekommt.

Was die Saugverwirrung angeht, davon haben wir bei unserem Sohn nichts gesehen.

Ab der ca. siebten Woche habe ich ihn wieder vollgestillt, weil mich der Ehrgeiz gepackt hat und ich bei den Fläschchen plötzlich ein schlechtes Gewissen bekommen habe.

Mach das, was sich für dich richtig anfühlt und lass dir weder in die eine, noch in die andere Richtung irgendeine Meinung aufquatschen.

LG
Kristina

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Also meine Milch reicht schon von Anfang an nicht und wir geben die Flasche dazu. Zwischendurch pumpe ich ab und das bekommt sie dann per Flasche. Wir haben vor kurzem auf ein BrustErnährungsSet umgestellt um meine Produktion weiter anzuregen. Ich komme sehr gut damit zurecht. Und wenn du zwischen Brust und Flasche wechseln möchtest, kann ich dir Medela und den Calma Sauger empfehlen.

Liebe Grüße

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Huhu,

ich habe meine Tochter damals voll
Gestillt und das 7 Monate ohne Probleme. Klar wollte ich das bei meinem Sohn auch wieder so machen. Leider kam alles anders und nach 6 Wochen stellte sich zu meinem Entsetzen raus, das ich nicht genug Milch habe. Ich war unendlich enttäuscht und brauchte lange um
Zu akzeptieren, dass ich Flaschen dazu geben muss.

Mittlerweile (mein kleiner ist 4 Monate) ist der Wechsel zwischen Flasche und Brust ganz angenehm. Mein kleiner hatte auch keine Probleme beim Wechsel. Ich geb ihm immer die Brust und ca. 2-3 mal am
Tag eine Flasche a 90 ml dazu.

Ich finde auch, du musst es für dich wissen. So wie du dich am wohlsten fühlst. Ich glaube da gibt es kein richtig und falsch.

Liebe Grüße Vanessa