Hallo zusammen
Also ich hab eigentlich zwei Fragen / Anliegen..
Meine Maus ist nun 3 Monate alt, wir stillen von Anfang an, klappt eigentlich echt gut,. Stille aber immer nur eine Brust.. Da ich so viel Milch habe.. Habe jetzt auch öfter versucht die zweite noch zu geben aber das will sie nicht.. Ist Satt nach einer..
Nun meine erst Frage:
Unsere momentanen stillsabstände tagsüber sind 2 Std.. Sie wird auf die Minute genau dann quengelig und richtig unruhig.. Gebe ihr dann eigentlich sofort zu trinken..
Nun weiß ich nicht, ob das wirklich noch nötig ist alle zwei Stunden.. Habe ich Vllt durch das schnelle anlegen selbst einen kürzeren Abstand erschaffen??
2. Frage...
Mittlerweile geht sie abends gegen halb Acht ins Bett.. Um halb neun kommt sie dann nochmal zum trinken (leider will sie vor dem Zubettgehen noch nicht trinken) dann hält sie circa sieben Stunden durch.. Bis dahin habe ich aber das Gefühl meine brüste Platzen... Sie laufen dann schon total aus und tun richtig weh..
Was kann ich denn da machen? Weil wenn ich selbst was abpumpe bekomm ich ja nur noch mehr Milch..
Klar ich denke wenn ich immer beide Brüste bei einer Mahlzeit leer bekommen würde dann wäre es besser.. Aber sie trinkt immer nur von einer..
Wäre echt froh wenn ihr Ideen oder Tipps habt.. Komme kaum zum schlafen wegen dem Druck..:-/
Liebe Grüsse )
Stillabstände / "platzende Brüste"
Hi!
Zu 1: Ich würde weiter nach Bedarf stillen, also wenn sie alle 2 Stunden möchte (was ich auch in diesem Alter und noch deutlich länger völlig normal finde), dann leg' sie auch so an. Spricht in meinen Augen nichts dagegen
Zu 2: Wie lange schläft sie denn nachts schon so lange? Bei mir war es beim ersten Kind so, dass sich die Brust dann recht bald ans "Durchschlafen" gewöhnt hatte und nachts nicht mehr so viel Milch produziert hat. Wenn es zu sehr drückt, dann streich' etwas Milch aus. Abpumpen würde ich aus den von dir genannten Gründen auch vermeiden.
LG
Christiane
wie machst du das beim stillen denn genau? gibst du bei der einen stillmahlzeit erst zb die linke brust und beim nächsten mal stillen dann die rechte?
wie lange trinkt sie? ich würde nach der hälfte der zeit die brust einfach wechseln und sie nicht nur an einer seite satt trinken lassen. durch den wechsel trinkt sie dann ja beide seiten.
nimmt sie den schnuller? wir haben als unser sohn ein paar monate alt war, versucht ihn schon an seine 4 stunden zu gewöhnen. hat er eher gemeckert, haben wir es erstmal mit dem schnuller versucht.oder er kam in die babytrage. dies klappte meistens auch. falls ihm der schnuller nicht gereicht hat, wurde er natürlich gestillt. es heisst ja auch oft, dass stillkinder nach bedarf gestillt werden sollen.
wenn du soviel milch hast, kannst du auch etwas pfefferminztee trinken oder salbeitee. dieser reduziert die milch auch etwas. aber vorsichtig. nicht zuviel trinken. probiere es erstmal mit einer kleinen tasse.
lg
Für das Problem der TE ist es völlig falsch beide Seiten anzubieten und erst recht ist es falsch die Stillabstände künstlich zu verlängern (das ist generell nicht gut fürs Baby, aber bei der TE noch mehr, da ihr Problem zu viel Milch ist!).
Nach Bedarf stillen heißt übrigens das Kind anzulegen, wenn es das möchte und nicht erst zu versuchen es mit Schnuller oder Tragen zu beruhigen. DAS hat mit nach Bedarf stillen nämlich nichts zu tun.
Hallo,
erst mal vorweg: Beide Brüste anzubieten wird das Problem nicht beheben. Auf keinen Fall solltest du dein Baby nach kurzer Zeit einfach von dir aus abdocken und an der anderen Seite anlegen, wie dir hier eine Userin geraten hat - das kann man in der Anfangszeit machen und zwar um die Milchproduktion anzukurbeln! Genaus das willst du ja aber gar nicht.
Normalerweise spielt sich das mit der Zeit von allein ein, aber wenn du immer noch so starke Probleme hast, kann es helfen eine Brust über einen längeren Zeitraum anzubieten. Also nicht nur für eine Stillmahlzeit, sondern darüber hinaus. Man geht dabei am besten nach der Uhr und bietet z.B. 6 Stunden lang die eine Brust an, immer wenn das Baby hungrig ist (egal wie oft in dieser Zeit) und wechselt erst nach diesen 6 Stunden zur anderen Brust und bietet die darauffolgenden 6 Stunden immer nur diese an und wechselt dann wieder... usw. Das hilft auch bei starkem Milchspendereflex. Diese Zeitabstände sind individuell, vielleicht würden bei dir auch schon 4 Stunden zum Wechseln reichen, dass musst du ausprobieren.
Bis dahin solltest du deine Brüste nur sanft ausstreichen, wenn sie zu stark spannen, du es nicht aushälst, weil sie zu stark schmerzen. Vorher erwärmen, dann geht es leichter, hinterher kühlen (wichtig!). Bitte nicht zu viel ausstreichen, immer nur den schlimmsten Druck nehmen. Zwischendurch kannst du die spannende Brust auch kühlen, das ist eigentlich recht angenehm. Wenn du jetzt das oben beschriebene ausprobierst, kann es natürlich anfangs jetzt etwas mehr spannen, aber das sollte sich nach einigen Tagen einspielen. Hast du einen gut sitzenden (vielleicht sogar etwas engen) BH? Den solltest du rund um die Uhr tragen, du solltest es vermeiden oben ohne rumzulaufen, da dass die Milchproduktion nur weiter anregt. Wichtig ist aber, dass der BH, auch wenn er eng ist, bequem sitzt und in deinem Fall sollte er besser keine Bügel haben (nicht so lange deine Brüste noch so prall werden).
Die Stillabstände deiner Tochter sind ansonsten völlig normal und gesund. Muttermilch ist nach 60-90 Minuten komplett verdaut.
Wie lange schläft sie nachts denn schon 7 Stunden? Und ist das seit dem jede Nacht so?
LG
1) Ja, es ist nötig. Dein Kind weiß, wann es Hunger hat. Sieh auf dein Kind!
2) Du könntest Milch ausstreichen. Es wird bald besser, wirklich! Notfalls würde ich schamlos meinen Mann den Druck von der Brust nehmen lassen.
Also das mit 2) hätte ich gern mal näher erläutert bekommen....
Der Mann trinkt die Milch. Dann ist der Druck weg von der Brust und die gute Milch ist nicht im Abfluss oder versauert im Kühlschrank.