Hallo ihr Lieben,
ich hab seit Sonntag eine Brustentzündung. Rötung , Verhärtung und Fieber. Habs mit Quark und Kühlen und Wärmen versucht und als das nix gebracht hat bin ich Dienstag zum Frauenarzt.
Dann hab ich sofort Antibiotika bekommen, das ich seit dem nehme.
Nun gehts mir besser, Fieber weg, Rötung kaum sichtbar, aber noch immer die Verhärtung...
Müsste die schon weg sein? Ich möchte auf keinen Fall abstillen und hab Angst dass es schon ein Abszess ist.
Hat jemand einen Rat ?
Traurige Grüße
Ela
Brustentzündung, wie lang Verhärtung? Wenn Abszess weiterstillen?
Hallo Du arme,
meine Hebamme hat mir damals gesagt, ich muss die Brust komplett leeren, also wenn es bei Dir mit Stillen nicht ganz geht, versuch nach dem Stillen nich abzupumpen. Vielleicht hilft es.
Ich finde es sehr lang, die harte Stelle sollte schon weicher oder kleiner werden!
Hast Du keine Hebamme?
Alles Gute!
Sorry, ich meinte, versuch abzupumpen!!
Ich hatte jetzt auch lange mit brustentzündung und milchstau zu kämpfen.....hatte am anfang auch extreme angst wegen abszessen weil bei mir die harten stellwn noch ca eine weitere woche blieben....stress dich nicht zu sehr...bei mir wars auch kein abszess....der arzt meinte das würde ich erkennen, wenn eine richtig geschwollene rote stelle rauskäme....
Mir half übrigens super die einnahme von einem vitamin c präperat...seit dem gehen die harten stellen schön weg, wenn ich wieder einen stau bekomme.
Alles gute!
Wärmst Du die Brust vor jedem Stillen? - ca. 5 Minuten vorher mit zb Kirschkernkissen, dann fließt die Milch besser.
Baby immer so anlegen, dass das Kinn auf der verhärteten Stelle liegt.
Und ausstreichen, ausstreichen, ausstreichen ... am besten schon während dem Stillen und unbedingt danach.
Lg Milennia,
die auch schon wegen Brustentzündung 5 Tage mit intravenösem Antibiotika im KH lag
Huhu,
meine Tips sind folgende:
Brust vor dem Stillen wärmen, damit die Milch besser fließt, nach dem Stillen kühlen zB mit Quark oder Retterspitz (äußerlich). Auch Kohlblätter können eine Entzündung rausziehen oder Heilwolle.
In Verschiedenen Positionen stillen.
Ansonsten versuch die Brust zu leeren.
Aber bitte nicht ausstreichen. Das tut weh und im schlimmsten Fall führt es nur zum erneuten Stau.
Wie die Brust richtig geleert werden kann, kannst du dir hier anschauen:
http://www.stillkinder.de/so-entleeren-sie-die-brueste-mit-der-hand/
Gute Besserung!
LG Danni
Hallo,
Ich kann deine Angst gut verstehen. Ich hab das Ganze auch schon durch. Nachdem meine Tochter geboren wurde hatte ich gleich mehrmals mit brustentzündungen zu tun da ich extrem viel Milch hatte. Da wusste auch meine Hebamme keinen Rat mehr.
Nach so 6 Monaten entdeckte ich dann auch einen Knoten in der Brust, der immer größer wurde. Drei Ärzte rieten mir wegen tumorverdacht zum abstillen. Der dritte fand dann schlussendlich heraus dass es doch nur ein Abszess sei. Also sollte ich abstillen.
Da ich zu stur zum abstillen war besuchte ich noch eine letzte Fa die zusätzlich auch stillberaterin war.( wusste ich aber vorher nicht). Die hat mir dann Antibiotika verschrieben und den Abszess zusätzlich unter Ulterschall abpunktiert. ( beim ersten Mal kamen talsächlich mehr als 300ml Eiter,sorry aber nur so um das Ausmaß bei mir darzustellen)
Danach wurde es immer weniger und nach einem Monat war der Abszess abgeheilt. Irgendwann in diesem Monat platzte das Ding nach außen auf, so dass mein Mann und ich täglich Spülungen der Abszesshöhle machen konnten ( sind aber auch beide Krankenpfleger und konnten das dadurch gut selbst machen)
Die ganze Zeit über konnte und sollte ich weiterstillen, das fördert die Heilung. Für mein Kind bestand keine Gefahr da der Abszess sich ja nicht durch die milchgänge leerte und mit der Betroffenen Brust sollte ich sie sogar besonders viel Stillen.
Nachdem alles abgeheilt war hatten wir noch eine sehr schöne und wie ich finde lange Stillbeziehung.
Sie hat sich Anfang des Jahres nach 2 1/2 Jahren selbst abgestillt.
Also du siehst auch ein abszess muss nicht unbedingt das Ende der stillbeziehung bedeuten.
Was ich in der Zeit als enorme Hilfe empfand war die Unterstützung durch den Fa, die Hebamme und meinen Mann. Er stand die ganze Zeit hinter mir und hinter dem stillen.
Ganz liebe Grüße und alles gute