Clomifen nehmen und andere Fragen

hallo, ich bin etwas ratlos. Wir starten in den 12 ÜZ. Sind seit 2 Monaten in der Kiwu-Klinik, ich habe einen leichten Progesteronmangel (Wert um die 7 an ES + 7) deswegen wird davon ausgegangen, dass es ein Problem bei der Eizellreifung gibt (ist das immer so?) und ich soll Clomifen nehmen und dann eine Insemination machen, weil mein Partner auch ein eingeschränktes Spermiogramm hat. Lese hier von vielen, die das nehmen und trotzdem normal probieren schwanger zu werden, ist es dann ein normales Vorgehen, gleich eine Insemination vornehmen lassen zu sollen?
Ach und wie ist das mit der Eizellreifung, habe relativ kurze Zyklen und jeden Zyklus einen ES gehabt (3 x auch vom Arzt nachgewiesen), Temperatur jedes Mal erhöht. Lese hier eher was von langen Zyklen und wegbleibenden Eisprüngen und dafür dann Clomifen.

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Hallo,

ich habe jetzt auch zwei Zyklen Clomifen genommen. Ich habe ebenfalls kein PCO oder lange Zyklen, sondern eher kurze Zyklen (24 - 26zt) und immer Eisprünge. Progesteronwert war auch zu niedrig. Ich glaube eine Eizellreifestörung geht nicht immer mit einem langen Zyklus einher, sondern kann auch bei kurzem Zyklus vorkommen. Hatte es so verstanden das die Eiqualität dann gemindert ist.

Bei mir hatte Clomi leider eine schlecht aufgebaute Gebärmutterschleimhaut zur Folge. Deswegen probieren wir es in diesem Zyklus mit Letrozol.

Ich denke wenn das Spermiogram deines Partners schlecht ist, ist eine Insemination schon sinnvoll. Ihr könnt es natürlich auch mit Clomifen/ Letrozol und gvnp ein paar Monate probieren, wenn ihr es nicht eilig habt. Und es gibt, meine ich, auch Vitamine die die Fruchtbarkeit beim Mann fördern.

Viel Glück!

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Danke Dir für die Antwort!
Ok, dann ist die Ausgangslage, zumindest vom Zyklus und ES, sehr ähnlich bei uns.
Das mit der Schleimhaut ist natürlich mehr als doof :-( Die war bei mir eh nie so der Hit, außer jetzt beim letzten Zyklus.
Er nimmt bereits spezielle Vitamine und hat die Lebensweise etwas umgestellt. Das 1. Spermiogramm war eine Katastrophe und noch die Rede von ISCI, nur 5 Wochen später das 2. war dann deutlich besser, jetzt halt "eingeschränkt", weswegen der Doc meinte, man könnte Insemination machen.
Eilig haben wir es insofern, als dass mein AMH gegen 0 geht. Die Blutwerte sind aber noch gut. Das Dumme ist nur, mein Partner arbeitet in einer anderen Stadt, 250 km weg und kann nicht nach einem ausgelösten ES einfach mittags in die Praxis kommen und Sperma abgeben für die Insemination, zumindest nicht, wenn er erst 1 oder 2 Tage vorher weiß, wann das sein soll und ich wüsste ja vorher nicht, wann man auslösen müsste. Im Sommer wechselt er hierher, da ist es dann leichter, daher eben die Frage, ob gleich Insemination oder nicht Clomifen und "natürlich" probieren

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Das ist immer eine Frage wie sehr man selber einen Druck verspürt. Da ist jeder anders.

Ich bin z.B. leider kein bisschen entspannt bei dem Thema. Ich habe bereits zwei Kinder, war fünf mal schwanger und kann es überhaupt nicht verstehen warum es nicht mehr klappt. Ich probiere nicht mehr rum, ich nehme alle Möglichkeiten in Anspruch, die ich nur kriegen kann. Mir ist es nur wichtig alle "Fehler" ausschliessen zu können und nicht monatelang rum zu probieren um dann zu erfahren das es so keinen Sinn macht. Aber ich finde es auch super, wenn andere ganz entspannt weiter rum probieren.

In deinem Fall, denke ich, kann es auch ohne Insemination klappen (hatten den Fall im Bekanntenkreis). Es kann halt nur sein das es länger dauert...aber wenn das kein Problem ist, ist es doch in Ordnung. Ihr könnt ja z.B. auch sagen, drei Monate probieren wir es mit Clomi und gvnp, wenn nicht dann Insemination.

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