Hallo ihr Lieben,
seit etwa 2-3 Wochen haben wir mit unserer Marla (6 Monate) wieder unsere Schwierigkeiten, was das Schlafen angeht..
Wenn wir sie oben im Schlafzimmer in unserem oder ihrem Bett einschlafen lassen, egal ob zum Vormittags-, Mittags-, Nachmittags- oder Nachtschlaf, können wir die Uhr danach stellen, dass sie nach 30 Minute wach wird.. Vor- und Nachmittags ist das ja ok.. Mittags auch noch halbwegs, meist schläft sie dann auch nochmal ne halbe Std wenn ich bei ihr oben bin.. Aber abends ist das schon blöd! Wenn ich dann wieder zu ihr hochgehe, sie in den Schlaf stille (sie schläft leider anders nicht ein), dauert es keine 15 Minuten und sie ist wieder wach.. Und so könnten wir das dann weitermachen bis wir auch ins Bett gehen.. Ist ja aber irgendwie keine Lösung, weder für sie, noch für mich/uns.. Die letzten beiden Abende hab ich sie dann einfach wieder mit runter ins WoZi zumir auf die Couch genommen und da hat sie dann im Stillkissen selig geschlummert. Sie braucht also momentan scheinbar wieder meine Nähe.. Ich gebe sie ihr ja auch so gern, aber abends möchte man ja schon auch mal Feierabend haben, entspannen und Zeit mit dem Partner verbringen.. Das geht ja alles nicht, wenn ich bei ihr oben bleibe und auch nur bedingt, wenn ich sie runterhole..
Was kann man denn da machen? Ist das nur eine Phase? Und ist es schlimm, wenn ich sie jetzt einfach mal wieder eine Zeitlang bei uns unten auf der Couch einschlafen lasse? Ich möchte ja nicht, dass sie sich das "angwöhnt", aber das ist Quatsch mit nem halben Jahr oder?
Außerdem haben wir momentan das Problem, dass sie so extrem gegens Schlafen ankämpft.. Das ist echt unglaublich.. Da werden so lange die Beinchen hochgeschmissen, bis sie wieder wach wird.. Und ist sie dann mal eingeschlafen und ihre Ärmchen gleiten langsam zur Seite, erschreckt sie sich darüber immer, und wird ebenfalls wieder wach.. Sooo anstrengend! Ist auch das (hoffentlich) nur eine Phase?!
LG und danke schonmal für eure Antworten,
Jule mit Marla
Neuerdings wieder Schlafprobleme (6 Monate alt)
Unser Sohn schlief so ziemlich das erste Jahr da, wo wir waren.
Du schreibst, dass sie morgens, mittags, nachmittags und abends in ihrem Bett oder in eurem Schlafen soll. Seid ihr nie unterwegs?
Ich denke, deine Tochter suchet Nähe! Gibs sie ihr und du wirst sehen, dass sich das auch wieder ändert.
LG
Doch..., wir sind sogar sehr oft unterwegs, haben einen Hund.. Deshalb schläft sie ach oft in der Trage..., aber wenn wir zu Schlafzeiten zu Hause sind und ich sie ins Bett lege, dann besteht dieses "Problem".. Da hab ich mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt..
Ich würde sie nicht so häufig ins Bett legen... lass sie tagsüber eher bei dir schlafen, dann geht das nachts vielleicht auch besser.
LG
Ich glaube, einige Babys brauchen einfach mehr Unterstützung, ums ich in der noch neuen Welt zurecht zu finden. Wenn der kleine Mensch dann langsam ein Urvertrauen aufgebaut hat, also weiß, dass jemand kommt, wenn ich mich bemerkbar mache, dann werden Babys in der Regel von selbst ruhiger und sicherer. Wenn es möglich ist, sollte man vielleicht für Entlastung sorgen, also die Arbeit mit dem Partner und Familie aufteilen (sonst wird man ja auch verrückt!). Man kann sich auch an ein wellcome-Team wenden, falls man niemanden hat. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute, wird schon! :) Ich habe letztens übrigens ein schönes Video gefunden, in dem sieben Mütter ihre Einschlaf-Tipps zeigen (http://www.baby-speck.de/20120702/baby-video/)
Liebe Grüße
Hallo Fräulein Smilla (schöner Nikname)
Meine Erfahrungen mit meiner Tochter (8 Monate):
konsequent aber liebevoll immer wieder zum schreienden, nicht schlafen wollenden Baby gehen, trösten, Sicherheit und Nähe geben, den bauch streicheln, Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen aber auf alle Fälle im bettchen liegen lassen, nach ein paar Minuten rausgehen, warten, wieder rein gehen, trösten wie oben beschrieben usw.
Füttern, ins Ehebett holen, ins Wohnzimmer gehen etc haben wir auch gemacht, nichts hat geholfen.
Im Gegenteil, wir wurden Immen unsicherer und frustrierter!
Jetzt, wo wir keine kraft mehr für das Suchen von Lösungen verschwenden, können wir all unsere Energie ins liebevolle Schlafbegleiten stecken!
Langsam zeigt sich Wirkung. Pia schläft manchmal nachts alleine wieder ein, insgesamt sind die Wachphasen "nur noch" 60 min (vorher gerne auch mal 3 Std!!!) und sie ist nicht mehr so hysterisch
Ab 6. Monat beginnt der Wille sich zu zeigen nicht alles ist nun mehr bedürfnisorientiert, sie beginnen sich durchzusetzen zu wollen, nachts Spielen ist doch soooo schön, wenn man so viel Neues kann
Und wenn sie anfangen sich fortzubewegen verschwimmen die "natürlichen Grenzen".
Kinder brauchen klare Rituale und verlässliche, sichere Regeln. Auch wenn sie scheinbar "anderer Meinung sind"!
Stell dir eine Autobahn ohne Leitplanken vor
Sei liebevoll aber klar und konsequent.
Viel Glück