HALLO
Meine Tochter geht jetzt in die 3 klasse der grundschule.
seit der 2 klasse haben sie ein mädchen in der klasse, welches extrem verhaltensauffällig ist.
Hier nur ein paar Beispiele:
- Sie spuckt Kinder an und tritt sie
- Sie schmiert Hefte und Mappen anderer kinder voll
- sie leckt stifte und andere utensilien ab
- sie spuckt in Wasserflaschen von andern kinder
- sie klaut pausenbrote
- schreibt an die Tafel schimpfwörter über lehrer und kinder
- erpresst kinder mit schlägen
etc... nur ein paar beispiele
Meine Tochter sind insgesamt 17 Kinder in der klasse und 16 kinder beschweren sich jeden Tag beim lehrer oder rektor.
immer streitet sie alles ab und erzählt dass die kinder sie ärgern würden.
Die Lehrer glauben meistens ihr und sagen --macht das unter euch aus!!!-----
Dazu kommt noch das die Eltern jede Woche beim Rektor standen mit oma und opa und jammerten das die ganz klasse ihr kind mobben würde und ganz schlimme sachen macht.
Im Prinzip hat diese freche Göre den Spiess umgedreht und alles falsch erzählt.
Ihre Eltern sind in keinster weise kompromissbereit, die Mutter beschuldigt alle kinder und sagt ihre tochter macht nichts und wird gemobbt. Das stimmt natürlich nicht!!!!!
Nachdem die Kinder leiden und weinend immer wieder nachhause kommen und erzählen, sind wir Eltern geschlossen zum Rektor und der Klassenlehrerin gegangen mit der bitte um Hilfe und Schutz für unsere Kinder.
Der Rektor sicherte uns zu daß er mit dem Kind und den Eltern redet und Massnahmen ergreift damit die Kinder geschützt werden.
Nun sind 6 wochen vergangen und unsere Elternklassensprecher fragen immmer wieder nach was jezt ist und welche Massnahmen laufen.
Wir eltern forderten das dieses auffällige Kind evtl. betreut wird bzw. eine Begleitlehrkraft bekommt damit ein Arbeiten in der Klasse wieder möglich ist, denn durch diese Auffälligkeiten ist die Klassengemeinschaft und das unterrichten kaum möglich.
Nun erzählt mir heute meine Tochter dass ein Vertrag für das auffällige Kind gemacht wurde indem sie sich aussuchen durfte welche Regeln sie einhalten muss.
Unverständlich das ein solches Kind sich Regeln aussuchen darf.
Aber was noch viel schlimmer ist, daß die restlichen 16 kinder, welche draumatisiert sind und seit Jahren leiden, gleichzeitig auch noch einen Vertag von der Verbindungslehrerin vorgelegt bekamen indem folgendes vorgeschrieben ist:
- WIR MÜSSEN ...... AKZEPTIEREN UND ALLES VERGESSEN WAS SIE JE GEMACHT HAT.
- WIR FANGEN BEI NULL AN.
- WIR ENTSCHULDIGEN UNS SCHRIFTLICH
- WIR DÜRFEN NICHT HAUEN.
Was soll das ? Warum sollen unsere Kinder einen Vertrag, und auch noch in diesem Ausmas unterschreiben? Das sind ganz normale Kinder die niemandem etwas gemacht haben.
Diesen Vertrag mussten! die Kinder noch unterschreiben.
Wir Eltern sind darüber nicht informiert worden und haben keinerlei Einsicht bekommen.
Ausserdem erzählten uns die Kinder das dieses auffällige Kind letzte Woche zu Intgrierungsmassnahme zum Kakao trinken und Plätzchen backen bei einer Lehrkraft eingeladen war. Dieses Kind hat damit auch noch angegeben... das war während der Schulzeit!
Was sind das für Streichelmaßnahmen??????
Wir Eltern sind absolut ratlos und hilflos. Was können wir noch tun damit endlich härtere Maßnahmen ergriffen werden.
Der Rektor und auch die meisten Lehrer lassen sich von den Eltern einlullen und wir stehen hilflos da. Wir haben schon mit Schulwechsel gedroht... aber keinerlei Konsequenzen!
Es kann doch nicht sein, dass ein kind das 16 Kinder aufmischt mit Lügend und Frechheit durchkommt!!!!
Ich freue mich über Tipps und Rückantworten.
LG
Tatjana
P.S. dieses Kind ist nicht seit der 2. klasse auffällig sondern nach recherchen schon seit der kindergarten zeit.
klassenprobleme durch auffälliges Kind und keiner Hilfe!
Kann es vielleicht sein das ihr nicht mitbekommt was da im Hintergrund abläuft? Der Rektor oder die Lehrerin dürfen euch gar nicht informieren welche Maßnahmen laufen, ob das Mädel irgendwelche Therapien bekommt etc.
Wer weiß warum das Kind so ist, Holzhammer ist nicht immer die richtige Methode, manchmal kann auch der Weichspülgang zum Ziel führen. Zumindest vielleicht dahin das besagtes Mädchen vertrauen fasst, sich öffnet und sagt warum es das alles macht.
Und so einfach und schnell hat man auch keine Schulbegleitung (dazu braucht man eine eingehende Diagnostik, die kann man aber nicht einfach erzwingen wenn die Eltern es ablehnen), so einfach kann man ein Schulpflichtiges Kind nicht suspendieren, wenn die Eltern dagegen sind kann man es auch nicht zu einer entsprechenden Förderschule schicken .......- in Deutschland gibt es die Inklusion, das heißt das jeder, egal wie er sich benimmt und welche Einschränkungen er hat darf eine Regelschule besuchen. Da hat der Rektor, die Lehrkraft und die Klassenkameraden unter Umständen drunter zu leiden, aber man darf es niemandem verwehren.
Hallo,
Grundsätzlich hast du keinerlei Auskunftsrecht über dieses eine Kind. Aber über deines schon!
Frag SCHRIFTLICH um Stellungnahme zu diesem Vertrag und bitte darum das man ihn dir erklärt.
Frag ebenfalls nach wie man dein Kind in Zukunft vor Attacke xyz beschützt.
Meiner Meinung nach sollten das alle Eltern der betroffenen Kinder machen. Ebenfalls steht es euch zu das zuständige Amt ins Boot zu holen.
Gruß Sol
Danke...es gibt noch nette Menschen!
Was war an der ersten Antwort nicht "nett"?!
HI
ich denke mal, wenn wirklich ALLE Eltern sich beschweren, sollten diese auch geschlossen zur Schulbehörde gehen, wenn wirklich alle Kinder traumatisiert sind.
Was Du schilderst ist teilweise normales Verhalten vieler Kinder und werden sicherlich nicht wer weiß wie hoch bestraft.
Und sein wir ehrlich, es ist selten nur ein Kind. welches restlos böse ist.
Vertrag ist doch völlig in Ordnung. Was wollt ihr Euren Kindern beibringen, dass dieses komplette ausgeschlossen wird?
Wer weiss wieviele Kids wirklich dahinter stecken und demenstprechend gegen solch einen Vertrag sind.
Abwarten ob sich was ändern, dann könnt ihr immer noch geschlossen zur Schulbehörde gehen.
Ihr seid noch am Anfang der Schulzeit und lass Dir eines gesagt haben, ihr werdet immer solch ein Kind in der Klasse haben.
LG
LIsa
Hallo,
wir hatten einen solchen Fall auch schon. In der Grundschulklasse meines Sohnes war ein ähnlich schwieriges Kind. Ich war damals Elternvertreterin und habe vieles hautnah mitbekommen. Der Ärger in unserer Klasse ging tatsächlich so weit, dass es zweimal dazu kam, dass die Eltern der Opfer-Kinder und die Eltern des schwierigen Kindes prügelnd aufeinander losgingen. Ich habe die beiden Parteien selbst an einer Weihnachtsfeier trennen müssen. Die Lehrerin saß mittags weinend im Klassenzimmer! Das Schlimme daran ist wirklich, dass man gegen der Willen der Eltern praktisch nix erreichen kann! Wenn die Eltern eines schwierigen Kindes nicht mitmachen, kann die Schule nur im äußerten Extremfall und nur aufgrund eines komplizierten Förderantrags etwas machen wie z.B. die Versetzung an eine Förderschule erwirken. Bei uns hatte es zur Folge, dass wer konnte, sein Kind an eine Privatschule gab. Dadurch gingen so viele Kinder aus dem Jahrgang weg, dass die Klassen zusammengelegt werden mussten. Das war ein Ärger! Wegen eines einzigen Kindes!!! Wir hatten Glück: nach zwei Jahren ist die Familie aus dem Einzugsbereich der Grundschule weggezogen - das war eine Freude, das kannst du dir nicht vorstellen.
War jetzt keine Hilfe, sende dir aber solidarische Grüße
Sabine
Hallo,
die Schule kann das Kind abholen lassen, wenn es gar nicht geht.
Sie kann die Unterrichtszeiten verkürzen,
Und wenn das auffällige Kind selbst so leidet und die Eltern dennoch nicht zum Wohle ihres Kindes handeln, dann kann die Schule auch das Jugendamt einschalten.
LG