Hallo Mädels
mich würde interessieren wie ihr zurecht kam als euer 1. Kind auf die Welt kam und dann man zuhause ist und nicht mehr im Beruf.
Als mir ist es erst schon recht schwer gefallen aber jetzt läufts super und genieße die 3 Jahre Elternzeit oder länger.
Wenn man so im Bekanntenkreis bzw. Freundeskreis rumhört meine ich bekommt man keine ehrilche Meinungen. Viele sagen gar kein problem alles super und das mit Baby kein Problem
Jetzt wo meine Tochter auf der Welt ist weiß ich wie anstrengend alles sein kann und dass die Umstellung zuhause sein auch Zeit braucht.. Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Habe eure Bekannte/Freunde auch gesagt kein Problem und eigentlich wars das gegenteil?
mich würden eure Erfahrungen interessieren
lg
Meinungen Umstellung Beruf/ Kind
Hi,
ich habe einige Monate gebraucht, um mich zu Hause tatsächlich auch wohl zu fühlen. Das lag aber vermutlich nicht nur daran, dass ich nun nicht mehr arbeite. Wir sind am Ende der SS umgezogen, sodass ich vor Ort noch niemanden kannte, als Selina auf die Welt kam. Dadurch mussten wir uns erst so nach und nach nen kleinen Freundeskreis aufbauen.
Mittlerweile fühl ich mich meistens ganz wohl und komme gut mit der Elternzeit zurecht. Allerdings gibts auch immer noch mal wieder Tage oder Phasen, wo ich doch irgendwie lieber arbeiten würd. Hätte auch gern gehabt, dass mein Mann in Elternzeit geht, aber der hat nun doch noch nen Rückzieher gemacht :(
In unserem Freundes- und Bekanntenkreis gibts noch nicht allzu viele Kinder, von daher kann ich hier nicht aus Erfahrung sprechen.
LG
Isabel
Hallo Sabine,
also mir ist die Umstellung sehr schwer gefallen. Ich habe bis zum Mutterschutz sehr gerne gearbeitet und mir hat einfach etwas gefehlt. Ausserdem hat es bei mir mit dem Stillen nicht gut geklappt (unser Sohn ist ständig dabei eingeschlafen und hat dadurch abgenommen, sodass ich abpumpen musste, meine Hormone haben nach der Geburt verrückt gespielt und dann kam noch ein Leistenbruch bei unserem Sohn dazu als er 2,5 Monate alt war). Danach (als er ca. 3 Monate alt war) ging es einigermaßen. Da habe ich dann auch andere Mamas kennengelernt, mit denen ich mich getroffen habe. Denn daheim ist mir oft die Decke auf den Kopf gefallen.
Damals dachte ich auch, dass es nur mir so geht und alle anderen Mamas nur super drauf sind. Aber das ist nicht immer so.
Jetzt ist unser Sohn 2,5 Jahre alt und es ist wunderschön mit ihm - wenn wir auch jetzt voll in der Trotzphase sind, was sehr anstrengend ist.
Es wird immer besser, je älter Deine Tochter wird.
Alles Gute und viele Grüße
ES ist echt nur interssant wie manche Mädels behaupten alles kein Problem Umstellung Baby und nicht mehr im Beruf.. Im Endefekt gehts doch uns allen so in den ersten Wochen/Monaten
Hallo
bei mir war die Umstellung ziemlich krass, weil ich ab der 22. SSW im BV war und nicht mehr arbeiten durfte..von jetzt auf nachher, sodass ich mich noch nicht einmal drauf vorbereiten konnte.
Anfangs war es auch sehr schwer, vorallem weil ich Angst um mein Kind hatte. Als er dann aber geboren wurde - Gott sei Dank nicht als Frühchen - hatte ich mich ja schon ans daheim sein gewöhnt. Ich genieße meine Elternzeit, wir unternehmen viel und ich fühle mich richtig wohl..auch wenns manchmal langweilig ist
Die Arbeit vermisse ich kein bissl..allenfalls meine beiden Lieblingskolleginnen, aber auch mit denen habe ich mich schon getroffen Muss noch dazu sagen, dass ich starke Probleme mit meiner Chefin hatte sodass mir der Abschied gar nicht schwer fiel
Mir grauts schon, wenn ich Anfang 2013 wieder arbeiten muss, aber finanziell geht es leider nicht anders
Bei meiner großen Tochter ist es mir nicht schwer gefallen zu Hause zu sein.
Ich war ab der 30.ssw schon m beschäftigungsverbot und hatte das Glück,dass meine beste Freundin da grad mit ihren zwillis in Elternzeit war.
Als die Püppi dann da war, hatte ich ne tolle zeit mit babymassage, babyschwimmen, Mami-Treffs, etc... Hatte eigentlich nie Langeweile.
Allerdings hättich mir nie vorstellen können drei Jahre oder sogar länger zu Hause zu bleiben.
Als sie 8 Monate alt war,bin ich ein Wochenende im Monat wieder arbeiten gegangen. Wieder Claudi sein und nicht nur mama.
Das hat mir unendlich gut getan. Nach einem Jahr bin ich dann wieder 100% in den Beruf eingestiegen. Dank einer tollen Tagesmutter war selbst mein schichtdienst kein Problem und den Papa gabs ja auch noch.
Letztes Jahr hab ich zwillinge bekommen,war schon ab der 19. Ssw im bv und hab das auch sehr genossen. Tagsüber Haushalt, viel schlafen und nachmittags die zeit mit der großen verbracht.
Die püppis sind jetzt 10 Monate alt und langweilig wird mir nie.
Werde,wenn sie ein Jahr alt sind auch wieder voll in den beruf einsteigen müssen,weil das liebe Geld sonst niemals ausreichen würde.
Diesmal fällt es mir nic ganz so leicht,bin aber optimistisch,dass alles klappen wird.
Aus meinem Freundeskreis kann ich nur berichten...
Alle sind nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen,die meisten auch vollzeit.
Nur eine Freundin ist drei Jahre zu Hause geblieben,aber das auch nur zwangsweise,weil sie keinen Job gefunden hat.
Ihr ist regelmäßig die Decke auf den Kopf gefallen und sie war mehr gestresst als ich.
Wünsch dir alles,alles liebe, Hör auf dein Herz und mach dir ne schöne zeit.
Guss,claudi
Huhu
also bei mir war es genauso, wie deine Freundinnen es gesagt haben!!! Garkein Problem!!!
Ich hatte ab der 15.ssw ein BV und dachte am Anfang, ich sterbe zu hause vor langeweile und wollte eigentlich garnicht zu hause bleiben. Die Zeit ist so gerannt und ich habe jede Sekunde ruhe und Zeit mit meiner Kugel sehr genossen
.
Die ersten Wochen mit Baby, nachdem mein Partner wieder arbeiten ging, waren klar ganz schön hart. Aber das Leben mit Baby habe ich von Anfang an geliebt, nur den Hauhalt halt so garnicht .
Ich kann mir garnicht vorstellen wieder arbeiten zu gehen und das obwohl ich meine Arbeit eigentlich sehr gerne mache.
LG
Hallo,
ich musste von einer 70 Stunden-Woche runterfahren auf quasi 0. Das hat mich zusammen mit dem Kaiserschnitt komplett aus der Bahn geworfen. Ich war die ersten Monate fix und alle, da mein Kleiner auch tagsüber wenig schlief, quasi nonstop gestillt werden wollte und mein Partner einen ebenso anstrengenden 70-Stunden-Job hat. Er war sehr anspruchsvoll und benötigte meine ständige Aufmerksamkeit, ablegen war quasi nicht möglich und TT oder sowas fand er ätzend. Hinzu kam, dass er ein wirklicher Stillbomber.
Ich habe die Stunden herbeigesehnt, dass mein Partner endlich nach Hause kam, war ständig genervt ... Alles in allem war es der anstrengendste Einschnitt in mein bislang selbstbestimmtes Leben.
Besser wurde es, als mein Großer dann mit 5 Monaten zunächst stundenweise in die Krippe kam und ich wieder anfing zu arbeiten. Das war für mich die reinste Erholung und er bekam neuen Input und fand es richtig gut (er wurde ausgeglichener).
Jetzt ist der Große 4 und ich habe ein fast 4-monatiges Baby. Ich hatte diesmal eine natürliche Geburt und ich kann sagen, dass ich mich jetzt viel besser auf das Baby einlassen und die Zeit komplett mit ihm und dem Großen genießen kann. Er ist auch entspannter als es der Große war.
Diesmal werde ich eine Pause von 1 Jahr einlegen. Leider muss ich mir danach einen anderen Job suchen, da mein Arbeitgeber mir während der SS signalisiert hat, dass man mit TZ-Kräften schlecht Karriere dort machen kann und man keinen gesteigerten Wert auf meine Rückkehr legt ... Das macht leider Druck.
Ich glaube, jeder von uns hat eine andere Frustrationsschwelle und was dem einen schwer ist, ist dem anderen leicht und umgekehrt.
VG
B