Ich muss euch heute noch einmal nerven.
Ich war mit meiner Tochter (6 Monate) am Freitag bei der U5: Sie hat eine schnorchelnde Atmung festgestellt, Nasen-Rachenraum nicht gerötet, Gehörgänge und Lungengeräusche unauffällig. Ich habe Ovitren mitbekommen.
Nun hat sie ein paar Popel in der Nase und es fliegt beim Niesen mal einer mit raus. Sie ist meiner Einschätzung nach recht weit davon entfernt sich richtig verrotzt anzuhören.
Die Ärztin meinte, dass falls die Temperatur ansteigt oder sich die Atmung verändert (schneller oder verkrampfter wird) sollen wir nochmal vorbei kommen. Jetzt hat sie heute 3 oder 4 mal leicht gehustet. Keine Hustenanfälle, sondern wirklich nur so ein Hüsteln. Temperatur nachwievor unauffällig. Von meinem Bauchgefühl würde ich mit ihr nix machen (die Nasentropfen haben wir ihr auch noch nicht gegeben).
Mein Partner hat nun Angst, dass etwas sein könnte. Die Angst hat er aber erst geäußert, nachdem ich meinte ich würde mir den Husten noch etwas ansehen und dann ggf. zum Arzt. Ich denke er würde morgen gerne gleich um 8 auf der Matte stehen.
Ist das angemessen oder drüber?
Baby: schnorchelnde Atmung, hüsteln
Hallo, also ich würde keine Nastentropfen geben, schon gar nicht die von deiner Ärztin verschrieben. Diese sind nämlich seit kurzem für Säuglinge verboten,da man sie nicht gut dosieren kann.
https://www.oekotest.de/kinder-familie/Otriven-Nasentropfen-fuer-Saeuglinge-Warnung-vor-falscher-Dosierung-Gefahr-eines-Medikationsfehlers-ist-gross_11106_1.html
Wenn dir die Atmung komisch vorkommt, dann würde ich beim hno einen Termin ausmachen, immerhin ist er der Spezialist auf diesem Gebiet. Und den Husten wie du ihn beschreibst, sehe ich eher als Husten weil etwas verschluckt... Also würde deswegen auch nicht extra zum Arzt gehen.
Ist dein Baby gut drauf, isst gut und hat auhh sonst kein auffälliges Verhalten? Dann würde ich sagen, dass es ihm gut geht und die Popel durch niesen selbst aus der Nase bekommt.. Allerhöchstens würde ich mit einem nasensauger mal probieren, aber keine Tropfen geben.. Lg
Nachdem ich heute die Packungsbeilage der Tropfen gelesen habe, dachte ich auch, dass dafür nicht die Notwendigkeit besteht (Ehrlich gesagt war ich schockiert, dass ein medikament, auf dessen Verpackung "Säugling" steht, explizit davor warnt es bei Säuglingen einzusetzen!) Die paar Popel sortiere ich dann eben raus bzw. fliegen sie uns entgegen. Verstopft ist die Nase ansich nicht, wobei sie schon im Schlaf sabbert und ich daher denke, dass sie teilweise über den Mund atmet. Aber wäre ich nicht beim Arzt gewesen und würde die kleineren Sabberflecken auf dem Sofa nicht sehen, wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, dass etwas nicht stimmen könnte.
Sie ist aktiv, hat keine erhöhte Temperatur, wollte aber tatsächlich keinen Brei essen und hat heute etwas weniger getrunken.
Kennst du Alternativen zu den Tropfen? Wenn ich inhalieren würde, würde ich wohl einfach pures, warmes Wasser (ohne Menthol o.ä. ist klar, aber auch ohne Salz, oder?) nehmen?
Du könntest ihr alternativ zu den Olynth salin auch andere Meerwasser bzw. Kochsalznasentropfen für Säuglinge geben. Ich habe welche von Emsan die sind in einem Spender wie sonst Nasenspray. Aber es kommen vorne Tropfen raus. Das hilft ein bisschen die Schleimhäute zu befeuchten und löst etwas die Popel an.